Neues Tablet: Nvidia arbeitet am iPad mini-Killer

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Nvidia Tegra K1
Nvidia Tegra K1(© 2014 CC: Flickr/nvidia.corporation)

Es reicht nicht mehr, sich mit Grafikkarten über Wasser zu halten. Das hat Nvidia schon längst begriffen. Der Grafikkarten-Spezialist hat mittlerweile seine Chips in zahlreichen Smartphones, Tablets und sogar in Autos verbaut. Aber in letzter Zeit verlor man viel Boden an den Konkurrenten Qualcomm. Mit dem kommenden Tegra K1 soll sich das aber wieder ändern. 

Im Grafikkarten-Segment hat Nvidia gelernt, dass die beste Werbung für den eigenen Grafikchip immer eine komplette Grafikkarte ist. Solch eine Grafikkarte nennt man dann Referenzmodel. Interessierte Hersteller können diese Blaupause nehmen, das eigene Logo draufkleben – und fertig ist die verkaufsfertige Grafikkarte. Das gleiche Prinzip möchte Nvidia nun auch bei den Tablets einsetzen. Einen ersten Vorgeschmack haben wir mit dem Tegra Note 7 erhalten. Das Tablet wird mittlerweile von zwei unterschiedlichen Herstellern, EVGA und Gigabyte, verkauft.

Nvidia Die Leistungen des Nvidia Tegra K1 sprechen eine deutliche Sprache

Was kommt nach dem Tegra Note 7? Seit Kurzem ist ein Tablet mit dem Namen „Mocha“ von Nvidia in der GFXBench-App aufgetaucht, das von den Spezifikationen her genau gegen Apples iPad mini mit Retina Display antritt. Das Display ist wie beim iPad mini Retina 7,9 Zoll groß, hat ein Seitenverhältnis von 4:3, und auch die Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln ist identisch.

Nvidias "Mocha" Spezifikationen zielen direkt auf Apples iPad mini mit Retina

Im Inneren des „Mocha“ arbeitet der neue Tegra K1 Quad-Core-Prozessor mit 2,1 GHz pro Kern, denen noch 2 GB RAM zur Seite stehen. Eine 7-MP-Haupt- und eine 4,8-MP-Frontkamera stehen für Schnappschüsse, Selfies, Videochats und Full-HD-Videos zur Verfügung. Natürlich sind auch Bluetooth, WLAN und GPS an Bord. Als Betriebssystem kommt Android 4.4.2 KitKat zum Einsatz. Das kann sich bis zum finalen Realase allerdings noch ändern.

Ein Tablet mit mächtig viel Grafikpower

Natürlich kann man aus den Ergebnissen erkennen, wie leistungsstark Nvidias „Mocha“ schon jetzt ist. Aber es gibt da noch ein paar nicht unwesentliche Punkte, die über den Erfolg entscheiden dürften: Design und Haptik – und natürlich der Preis.

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