Neues "Zelda" in Arbeit: An diesen zehn Punkten muss Nintendo nachbessern

"The Legend of Zelda: Breath of the Wild" ist ein echter Ausnahme-Titel. Dennoch gibt es Raum für Verbesserungen.
"The Legend of Zelda: Breath of the Wild" ist ein echter Ausnahme-Titel. Dennoch gibt es Raum für Verbesserungen.(© 2017 Facebook / The Legend of Zelda)

Mit "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" hat Hard- und Software-Hersteller Nintendo für die Switch einen echten Ausnahmetitel abgeliefert. Die Wertungen sprechen Bände, einen durchschnittlichen Score von 97 Prozent erreichen wahrlich nicht viele Spiele. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die für ein neues Spiel der Reihe verbesserungswürdig wären. 

Bei "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" hat Nintendo mit vielen Traditionen gebrochen. Besonders die offene, völlig frei begehbare Welt war für "Zelda" ein absolutes Novum. Hier erleben geneigte Spieler aufgrund des Weges durch die belebte Umgebung ihr ganz eigenes persönliches Abenteuer. Doch ein paar Mechaniken im neuen Zelda-Spiel können ganz schön auf die Nerven gehen und könnten für einen Nachfolger – der sich bereits in Arbeit befindet – gerne noch verbessert werden. Wir haben zehn Dinge aufgelistet, bei denen sicher noch "Luft nach oben" ist.

1. Fischen

Die Fischerei in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" ist nötig, aber zu einfach. Ihr werft etwas Essen ins Wasser und wenn die Fische nach oben schwimmen, schmeisst ihr eine Bombe hinterher. Schon seid ihr um ein paar Meerestiere reicher. Ihr könnt natürlich auch einfach so ins Wasser hopsen und die Fischlein einzeln absammeln. Das geht aber besser: Denn viele japanische Spiele verfügen über kleine Mini-Games, wenn es um das Angeln geht. So ein kleines witziges Spielchen, bei dem das neuartige Rumble-Feature der Joycons intelligent genutzt wird, wäre sicher ein großer Spaß.

So viel Wasser und kein Mini-Spiel für das Fischen? Das muss sich ändern.(© 2017 Nintendo)

2. Segeln

Die Fortbewegung per Segelboot ist im Spielverlauf früher oder später nicht mehr wegzudenken. Doch sie gestaltet sich unnötig mühsam und geht nicht gut von der Hand. Wie es viel besser geht, hat Nintendo schon in "Wind Waker" gezeigt. Deshalb bitte einfach diese Segelmechanik in ein neues Open-World-Zelda einbauen und alle kommen viel besser und schneller vom Fleck.

3. Hausbau

Erst wenn ihr in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" eine ganz bestimmte, nicht einfach zu findende Quest aktiviert, ist es euch möglich ein eigenes Haus zu besitzen und das nach Herzenslust einzurichten. Nach und nach könnt ihr sogar eine eigene kleine Stadt errichten. Das Problem hier: Es bringt euch eigentlich gar nichts für den weiteren Verlauf oder die Entwicklung der Spielfigur. Hier wäre es doch genial, wenn die Spielmechaniken aus der beliebten "Animal Crossing"-Serie greifen würde? So könnte ihr mit Bewohnern eures Dorfes regen Handel treiben und so auf die ein oder andere Art von dem Bau einer Behausung profitieren.

4. Waffen

Im einen Moment schwingt ihr noch stolz eure Blitzschwert oder die neue Hellebarde, um Lizalfos, Moblins oder Bokoblins einen überzubraten. Doch der Spaß ist nur von kurzer Dauer, denn nach ein paar Hieben löst sich eure Waffe in Wohlgefallen auf und zerspringt unwiederbringlich ein tausend Einzelteile. Diese Erfahrung haben wohl alle Spieler von "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" gemacht und sich sehnlich eine Funktion herbeigewünscht, die es euch ermöglicht, Waffen zu reparieren. Das wäre aber letztlich natürlich etwas zu einfach. Vielleicht könnte man einen Schmied ins Spiel einbauen, der – wenn ihr für ihn bestimmte Aufgaben erfüllt – in der Lage ist, euer heißgeliebtes Schwert wieder auf Vordermann zu bringen?

Die Waffen nutzen sich einfach viel zu schnell ab.(© 2017 Capcom)

5. Pferde

Es war unvergesslich, als ihr in "The Legend of Zelda: Ocarina of Time" das treue Pferd Epona bei einem Rennen gewonnen  habt. Nicht nur, weil es verdammt knackig war, das zu schaffen, sondern weil ihr dank dem Pferd nun neue Bereiche der Spielwelt erkunden konntet. In "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" gibt es überall Pferde, die euch aber eigentlich nicht wirklich etwas bringen. Und man fragt sich, warum es eigentlich keine Pferderennen gibt, bei denen ihr wertvolle Preise einsacken könnt. Hier bitte ebenfalls nachbessern.

Pferde gibt es überall – nur die dazugehörigen Rennen fehlen.(© 2017 Nintendo)

6. Rüstungen

Immerhin gehen die Rüstungen, die ihr in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" nicht gleich nach fünf Minuten kaputt. Aber wenn ihr ganz besondere Rüstungen mit einzigartigen Fähigkeiten haben wollt, dann müsst ihr euch schon ganz schön anstrengen und die Spielwelt bis in den kleinsten Winkel absuchen.  Hier wäre es für einen Nachfolger doch wünschenswert, wenn ihr eure Rüstungen selber mit Zauberfähigkeiten ausstatten könntet. Schließlich ist bei fast allen Spielern das Inventar randvoll mit ungenutzten Monsterteilen, die sich dafür vortrefflich eignen würden.

7. Kochen

Die Kocherei in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" macht nicht nur einen Riesenspaß, sondern schreit förmlich nach einen eigenen Rezeptbuch, das ihr jederzeit zücken könnt, wenn es um die Zubereitung schmackhafter Speisen geht. So würde es sich mehr lohnen zu experimentieren, um neue Gerichte zu finden und deren besondere Fähigkeiten zu nutzen. Wärt ihr im Besitz eines Kochbuchs, könntet ihr das gewünschte Gericht einfach dort anklicken, um es zu kochen – die entsprechenden Zutaten vorausgesetzt.

8. Menüführung

Dass es viel zu viele verschiedene Menü-Bildschirme gibt, steht ausser Frage. In einem Kampf ein heilendes Mahl zu sich zu nehmen oder einen Heiltrank zu schlürfen gestaltet sich zudem unnötig schwierig. Hier wäre ein Kreismenü die deutlich bessere Wahl gewesen. Auch das Aufheben neuer Waffen, wenn euer Inventar voll ist, ist nicht gut gelöst. Im neuen Zelda wollen wir bitte einen Knopf, mit dem wir entscheiden können, ob wir für die neue Waffen, die wir aufheben wollen, einfach gleichzeitig eine alte fallenlassen wollen.

Das Menüsystem ist noch viel zu umständlich.(© 2017 Nintendo)

9. Geheimnisse

Klar, die riesige Spielwelt von "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" birgt zahllose Geheimnisse. Bis ihr am Ende Ganon gegenübersteht, habt ihr Dungeons erforscht, 900 Samen gesammelt und den "Lord of the Mountain" gezähmt. Dennoch bleibt am Ende ein Gefühl der Leere, denn das richtig große Geheimnis fehlt leider. Aber wenn Spiele wie "GTA V" mit seinem Mysterium über die Ausserirdischen über Jahre hinweg fesseln können, weil keiner das Rätsel so richtig lösen kann, dann ist dahingehend in einem neuen Zelda-Spiel auf jeden Fall noch Platz für Verbesserungen.

Dieses eine, richtig große Geheimnis, fehlt leider im Spiel.(© 2017 Nintendo)

10. Tiere

So viele, teilweise recht niedliche Tiere finden sich überall in der Welt. Besonders die Hunde laden mit ihren Aussehen zum Streicheln ein. Das Problem hier: Diese Möglichkeit gibt es in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" leider nicht. Das muss für einen etwaigen Nachfolger natürlich geändert werden. Im Verbund mit ein paar Extra-Belohnungen ist das sicher eine willkommene Neuerung und bringt euch die Viecher auf Wunsch noch näher.

Welche Änderungen wünscht ihr euch für ein neues Spiel der Zelda-Reihe? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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