Nintendo Switch: Kunden können defekte Joy-Cons reparieren lassen

Nintendo hat das Problem für die Verbindungsabbrüche gefunden und gelöst.
Nintendo hat das Problem für die Verbindungsabbrüche gefunden und gelöst.(© 2017 CURVED)

Die Verbindungsprobleme der Joy-Cons scheinen der Vergangenheit anzugehören. Nintendo hat laut eigener Aussage das Problem erkannt und gelöst. Eine Rückrufaktion sei aber nicht geplant.

Das Verbindungsproblem zwischen der Nintendo Switch und den Joy-Cons scheint gelöst zu sein. In einer offiziellen Stellungnahme gegenüber Kotaku äußerte sich Nintendo zu den auftretenden Abbrüchen und erklärt, wodurch diese zustande gekommen sind.

Nicht das Design ist fehlerhaft

Offenbar sei es in einigen Handstücken des linken Joy-Cons zu Abweichungen im Herstellungsprozess gekommen. Dies hätte letztlich zu den Qualitätsschwankungen in der Verbindung geführt. Ein grundsätzlicher Designfehler lege laut Nintendo also nicht vor. Entsprechend wird es auch keine Rückrufaktion defekter Geräte geben. Betroffene Kunden können sich aber an den Kundenservice wenden und ihre Joy-Cons kostenlos von Nintendo reparieren lassen. Da das Problem erkannt und behoben worden sei, dürfte es bei zukünftigen Chargen keine Ausfälle mehr geben.

Die Lösung des Problems

Sean Hollister von CNET ist dem Aufruf gefolgt und hat seinen problembehafteten Joy-Con eingesandt. Um nachzuvollziehen, wie Nintendo das Problem behoben hat, hat Hollister anschließend einen Blick ins Innere des Controllers geworfen. Die Lösung des Problems scheint ein kleiner, leitfähiger Schaumstoffwürfel zu sein. Dieser beinhaltet unter anderem Nickel oder Kupfer (oder beides) und ist dadurch in der Lage, Frequenzstörungen zu blockieren. In einem Test mit dem reparierten Controller konnte Hollister zumindest keine Verbindungsabbrüche mehr feststellen.


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