Nubia Alpha: So schlägt sich die flexible Smartwatch im Härtetest

Die Nubia Alpha ist eine ganz besondere Smartwatch: Das Display erstreckt sich über knapp die Hälfte des Displays und ist flexibel – ähnlich wie bei faltbaren Smartphones. Doch wie widerstandsfähig ist das Wearable mit der neuen Technologie? Der Tech-Experte Zack vom YouTube-Kanal JerryRigEverything hat es getestet. Vorweg: Offenbar ist das Gerät empfindlich wie ein rohes Ei.

Zack startet mit dem Kratztest: Bislang gibt es aber noch keinen guten Schutz für flexible Displays, entsprechend robustes Gorilla Glas ist beispielsweise noch in der Entwicklung. In der Regel kommt bei faltbaren Screens also Plastik als Material zum Einsatz. Und das macht sich auch bei der Nubia Alpha bemerkbar. Schon ab einem Härtegrad von 2 zeigen sich Kratzer, ab Härtegrad 3 sind diese deutlich sichtbar. Zum Vergleich: Die Displays von Flaggschiffen wie dem Huawei P30 Pro weisen erst ab einem Härtegrad von 6 Kratzer auf.

Kamera hat besten Schutz

Gleiches gilt für das Gehäuse der Uhr. Die Farbe lässt sich mit einem Messer vom Metall kratzen. Der Lichtsensor ist ebenfalls nur durch Plastik geschützt und entsprechend empfindlich. Anders sieht es bei der verbauten Kamera aus: Hier setzt die Nubia Alpha auf Glas – das Messer von Zack sorgt an dieser Stelle nicht für Kratzer. Demnach ist die Linse wohl von allen Bauteilen der Smartwatch am besten geschützt.

Auch der wenig praxisrelevante Feuertest zeigt, dass Nubia auf Plastik setzt. Der Experte setzt das flexible Display einer Flamme auf. Nach kurzer Zeit ist der Screen an der entsprechenden Stelle geschmolzen. Zumindest zeigt sich die Nubia Alpha im Biegetest etwas robuster: Der Bildschirm übersteht ein Biegen in beide Richtungen. Wenn ihr euch das Wearable zulegen wollt, solltet ihr es also mit sehr viel Vorsicht behandeln.


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