3 Milliarden Dollar: Kommt Apple billiger an Beats?

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Wieviel kostet das Objekt der Begierde nun? Die New York Times berichtet von einer Übernahme in Höhe von 3 Milliarden Dollar
Wieviel kostet das Objekt der Begierde nun? Die New York Times berichtet von einer Übernahme in Höhe von 3 Milliarden Dollar(© 2014 CURVED)

Wird’s noch was mit dem Beats-Deal oder hat sich Dr. Dre in einem alkoholisierten 82-Sekünder um Milliarden geredet? Der Zahltag kommt weiterhin, kolportiert die New York Times –er fällt nur kleiner aus.

Tag 20 nach den ersten Übernahme-Gerüchten: Was ist denn nun mit der Beats-Übernahme? Die üblichen mit der Sache vertrauten Personen hatten zunächst durchblicken lassen, in der Folgewoche werde der Deal verkündet. Dann steckte der Teufel im Vertragsdetail – und es werde noch eine Woche dauern. Als die dann auch verstrichen war, begannen sich Brancheninsider dann doch Sorgen zu machen.

Das Billboard Magazine nannte fünf triftige Gründe, warum sich der Deal weiter ziehe  - und nannte unter anderem das sehr wenig Apple-like Jubel-Video eines offenkundig stark alkoholisierten Dr. Dre, der sich wenige Stunden nach den Gerüchten dann auch gleich zum „ersten verdammten Milliardär des Hiphops ausrief“ – man könnte es, gelinde gesagt, ein etwas neureiches Verhalten nennen. „Die Apple-Familie implodierte vor Wut“, wurde eine Vertrauter Cupertinos zitiert.

Wegen Beats Music: Apples Dealmaker drücken Kaufgebot auf 3 Milliarden Dollar

Kann ein Proll-Video nun einen 3,2 Milliarden schweren Deal torpedieren? Nicht unbedingt – es könnte indes den Preis drücken, mutmaßt die New York Post. Reporterin Claire Atinkson berichtet, Apples Dealmaker hätte die Summe für die trotzdem mit Abstand größte Übernahme der Firmengeschichte auf 3 Milliarden Dollar drücken können, meldet das nicht unbedingt für seine Wirtschaftsberichterstattung bekannte US-Traditionsblatt.

Als Grund führte die New York Post an, dass sich der Deal bei Bekanntgabe der Gerüchte noch lange nicht im finalen Verhandlungsstadium befunden habe. Vor allem die bisher sehr geringe Abonnentenzahl des Streamingdienstes Beats Music drücke den Preis, heißt es bei Post. Die Übernahme sei aber Realität - und werde „nächste Woche“ verkündet - auf der WWDC. Wirklich. Bestimmt. Höchstwahrscheinlich. Vermutlich. Tatsächlich?

Update 22:30: Es ist offiziell! Apple hat die Übernahme bestätigt – für eben jene 3 Milliarden Dollar. 2,6 Milliarden Dollar werden sofort fällig, 400 Millionen Dollar zeitversetzt in Aktien.


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