Nur geklaut? "Stranger Things"-Macher stehen vor Plagiatsvorwürfen

"Stranger Things"-Detective Jim Hopper: In "Montauk" gibt es einen ähnlichen Charakter
"Stranger Things"-Detective Jim Hopper: In "Montauk" gibt es einen ähnlichen Charakter(© 2018 Netflix)

Die Duffer-Brüder heimsten bisher viel Lob für ihren Netflix-Hit "Stranger Things" ein. Nun erhalten die Schöpfer der Serie Gegenwind: Laut CNN behauptet ein Filmemacher, dass das Duo die Idee von ihm geklaut habe, und klagt vor Gericht auf Schadensersatz.

Charlie Kessler erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Matt und Ross Duffer. Die Idee, auf der die Handlung von "Stranger Things" im Wesentlichen basiere, soll eigentlich von ihm stammen. Die Brüder hätten sich 2014 auf dem Tribeca Film Festival mit Kessler getroffen und über seinen Kurzfilm "Montauk" und ein damit in Verbindung stehendes Drehbuch namens "The Montauk Project" gesprochen. Später sollen sie dann Elemente aus "Montauk" in "Stranger Things" übernommen haben.

War "Montauk" der ursprüngliche Serien-Titel?

Die Handlung des 2012 erschienenen Science-Fiction-Films "Montauk" weise laut Anklage mehrere Gemeinsamkeiten mit der "Stranger Things"-Story auf: Es gehe ebenfalls um geheime Regierungsprojekte, Verschwörungstheorien und übernatürliche Vorkommnisse. Außerdem sei einer der Hauptcharaktere ein Polizist, der von seiner Vergangenheit verfolgt werde. Kessler gab darüber hinaus zu Protokoll, dass er nichts von den Plänen der Duffer-Brüder gewusst habe, bis "Stranger Things" schließlich angelaufen sei.

TMZ hat offenbar einen weiteren Hinweis darauf gefunden, dass Kesslers Vorwurf der Wahrheit entsprechen könnte. Dem Blog liege ein Casting-Aufruf für die Rolle von "Stranger Things"-Charakter Barbara vor. Darin stehe geschrieben, dass eine Schauspielerin für die Netflix-Serie "Montauk" gesucht werde, in der Winona Ryder eine der Hauptrollen spiele. Außerdem erwähne das Dokument Matt und Ross Duffer als Drehbuchautoren und Regisseure der Serie.


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