Oculus Rift erst im August: Linsenknappheit soll Auslieferung verzögern

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Mit dem VR-Headset Oculus Rift taucht der Nutzer in eine virtuelle Welt ein
Mit dem VR-Headset Oculus Rift taucht der Nutzer in eine virtuelle Welt ein(© 2015 Oculus)

Die Auslieferung von Oculus Rift verspätet sich: Während erste Exemplare des Virtual Reality-Headsets bereits an Käufer ausgeliefert worden sind und Facebook bereits optimistische Prognosen veröffentlichte, soll es nun zu Verzögerungen kommen. Schuld daran soll eine Knappheit bestimmter Komponenten sein, die nicht schnell genug nachgeliefert werden können.

Bis zum August soll sich die Auslieferung weiterer Einheiten der Oculus Rift CV1 (Consumer Version 1) aufgrund von Schwierigkeiten in der Teile-Lieferkette verzögern, berichtet Digitimes. Das zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus VR selbst äußert sich nicht dazu, um welche Teile es sich dabei handelt. Doch Insider-Quellen sollen berichtet haben, dass die Hersteller der speziellen Fresnel-Linsen, die für die Brille nötig sind, aktuell nicht in ausreichender Stückzahl liefern können.

Keine Auslieferungsprobleme bei der HTC Vive

Bei Fresnel-Linsen handelt es sich um optische Teile, die das Licht wie gewöhnliche Linsen brechen, aber flacher und leichter sind. Die Herstellung solcher Speziallinsen für die Oculus Rift erfordert offenbar ein hohes Maß an Präzision, weshalb die Ausbeute vergleichsweise gering ist. Doch auch wenn das Konkurrenzprodukt HTC Vive eine ähnliche Technik aus Linsen und AMOLED-Bildschirmen verwendet, gibt es dort offenbar keine Lieferprobleme.

Für Facebook könnte es deshalb in den nächsten Monaten schwierig werden mit der HTC Vive zu konkurrieren, sollte sie die Situation nicht bessern. Schon jetzt geht Digitimes davon aus, dass im Jahr 2016 vermutlich mehr als doppelt so viele HTC Vive-Einheiten ausgeliefert werden wie Exemplare der Oculus Rift – und es könnte noch schlimmer kommen, wenn nicht bald das Loch in der Zulieferkette gestopft wird.


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