Oculus Rift: Zweite Generation nutzt Note 3-Display

Unfassbar !6
Oculus Rift Development Kit 2 Teardown
Oculus Rift Development Kit 2 Teardown(© 2014 ifixit)

Seit diesem Monat liefert Oculus Rift mit dem Development Kit 2 eine überarbeitete Version der VR-Brille aus. Und diese zweite Generation räumt endlich mit dem größten Manko der ersten Genration auf: dem Display — dank einer gelungenen Transplantation blicken wir fortan auf das Display des Samsung Galaxy Note 3.

Das Samsung über sehr gute Displays verfügt, das weiß jeder, auch wenn ich persönlich die Farben der AMOLED-Screens stets als etwas zu überzeichnet empfinde. Seit der Next14 in Berlin, wo ich mit einer Occulus Rift einen Fallschirmsprung über Berlin erleben durfte, bin ich auch wieder ein Fan von VR-Brillen. Nur hatte die erste Generation ein großes Problem: Die Bilddarstellung war nicht gerade realistisch, sondern wirkte mehr wie eine feineres Minecraft-Version.

Mit dem Development Kit 2 der Occulus Rift soll dieses Problem dank eines Displays aus dem Samsung Galaxy Note 3 der Vergangenheit angehören. Interessanterweise haben sich die Occulus Rift Entwickler nicht mal die Mühe gemacht, die Herkunft des Displays zu verschleiern: Sämtliche Aussparungen für Lautsprecher, Homebutton und auch die Kamera sind nach dem Entfernen des Gummiüberzugs zu sehen. Sogar der Samsung Schriftzug ist zu lesen — falls Ihr uns das nicht glaubt, schaut Euch das Video von iFixit ab der Minute 2:48 an.

Vielleicht ist das aber auch schon ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn schließlich wird Oculus Rift auch Samsung bei der Entwicklung einer eigenen VR-Brille unterstützen: Oculus gewährt den Koreanern Zugang zum Mobile Software Development Kit und hilft auch noch bei bei der Entwicklung der Benutzeroberfläche. Im Gegenzug soll Samsung den Entwicklern der Oculus Rift einen frühen Zugang zu neuen, hochauflösenden OLED-Displays gewähren, die dann auch Ende des Jahres in die Verkaufsversion verbaut werden sollen.


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