Oculus VR-Gründer: Lieber Facebook als Apple

Auch Apple tüftelt an einer VR-Brille im Stile der Oculus Rift
Auch Apple tüftelt an einer VR-Brille im Stile der Oculus Rift(© 2014 CC: Flickr/Sergey Galyonkin)

Keine Beeinflussung durch Facebook: Das verspricht der Oculus VR-Gründer Palmer Luckey nach der Übernahme seines Unternehmens – und versucht damit, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Partnerschaften mit Apple oder Microsoft wären seiner Meinung nach keine Option.

Auch er wäre anfangs skeptisch gewesen, als Mark Zuckerberg Interesse an Oculus VR bekundet hatte, schreibt Firmengründer Palmer Luckey auf Reddit. Im Laufe der Gespräche sei ihm allerdings klar geworden, dass die Partnerschaft mit Facebook nicht nur sinnvoll, sondern auch der beste Weg sei, Virtual Reality einer breiten Masse zugänglich zu machen. Und das sei schließlich sein Ziel: "Wir starteten Oculus VR mit der Vision, Virtual Reality bezahlbar und zugänglich zu machen, jedem die Möglichkeit zu geben, das Unmögliche zu erleben."

Kein Facebook-Zwang für Oculus-Nutzer

In der Partnerschaft mit Facebook sieht Palmer Luckey eigenen Angaben nach die Möglichkeit, die Umsetzung seiner Vision zu beschleunigen. Einschränkungen oder einen Facebook-Zwang für Nutzer der Oculus Rift werde es hingegen nicht geben, verspricht er. Auch die Einbindung von Facebook-Funktionen in die VR-Technik schließt der Firmengründer aus.

Ob es auch Verhandlungen mit anderen möglichen Käufern gegeben hat, ist zwar nicht bekannt. Doch die Möglichkeit, Oculus VR an Unternehmen wie Microsoft oder Apple zu verkaufen, schloss Palmer Luckey pauschal aus. Solche Firmen könnten den VR-Brillen-Hersteller zerreißen, wenn es die aktuelle Strategie der Konzerne erfordere.

Darüber hinaus kündigte der Oculus VR-Gründer weitere "gute Nachrichten" in naher Zukunft an. Konkretisiert wurde diese Aussage allerdings nicht. Womöglich kommt das neue Entwicklerkit dank Facebook nun früher als geplant.


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