Offiziell: Nike konzentriert sich auf Software

Software statt Hardware lautet die neue Strategie bei Nike.
Software statt Hardware lautet die neue Strategie bei Nike.(© 2014 CURVED)

Es ist offiziell: Nike setzt in Zukunft auf Software: Das Unternehmen bestätigt Gerüchte, sich vom Hardware-Geschäft zu distanzieren. Auch eine Partnerschaft mit Apple sei möglich. 

Wearable als Teil des Nike-Portfolios

Nach wochenlangen Spekulationen meldet sich jetzt CEO Mike Parker über die Zukunft des Nike Fuelbands zu Wort. Der Sportartikelhersteller werde sich tatsächlich künftig auf die Entwicklung von Software konzentrieren, bestätigt der Geschäftsführer die Gerüchte in Fachmedien: "Wir werden Teil von Wearable-Tech sein. Es wird in unsere Produkte integriert sein und wir werden weiterhin Partnerschaften für die Fuel-Technologie aufbauen."

Zusammenarbeit mit Apple immer wahrscheinlicher

Zu den Kürzungen im Hardware-Team des Unternehmens nahm Parker keine Stellung. Auch, dass das die Entwicklung des Fitnesstrackers Fuelband eingestellt wird, bestätigt der CEO nicht. Dafür lässt er eine mögliche Partnerschaft mit Apple durchklingen: "Die Beziehung zwischen Nike und Apple wird fortgesetzt. Ich bin gespannt auf das, was hier auf uns zukommt."

Insider gehen davon aus, dass Nike sich vom Fuelband verabschiedet und sich stattdessen an die Hardware-Pläne des Tech-Riesen aus Cupertino anschließt. Mit seiner Fuel-Community erreicht die Sportmarke eigenen Angaben zufolge mehr als 30 Millionen Nutzer, zudem hat Nike bereits einige erfolgreiche Apps veröffentlicht. Vor einigen Wochen eröffnete der Konzern in San Francisco ein Innovationslabor. Beinahe zeitgleich entließ Nike einen Großteil der Mitarbeiter im Hardware-Team.

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