Olympia: Mobilfunknetze überlastet

Die Olympischen Spiele sind eine tolle Sache und bringen sicherlich auch der Stadt London eine riesige mediale Aufmerksamkeit. Doch wie meistens ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Denn ein sportliches Großereignis wie Olympia bringt selbst eine Großstadt wie London in Schwierigkeiten.

Denn nicht nur der öffentlichte Nahverkehr, der in der Stadt an der Themse ohnehin schon aus de Nähten zu platzen droht, ist am Rande des Kollaps. Auch die Mobilfunknetze sind durch die ersten „Social Media Games“ eindeutig an ihre Belastungsgrenzen gestoßen. Zwar hatten die Provider, die die britischen Mobilfunknetze betreiben, im Vorfeld angekündigt, dass man auf die steigende Belastung vorbereitet sei, doch hat man mit einem solchen Ansturm wohl einfach nicht gerechnet.

GPS-Sender der Athleten nutzlos

Durch die Überlastung der Mobilfunknetze war es am Samstag nicht möglich, die GPS-Sender, die die Athleten beim Radrennen bei sich tragen, auszuwerten. Die Kommentatoren saßen also auf dem Trockenen, da ihnen die entsprechenden Daten fehlten. Daraufhin wies ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitee darauf hin und rief die Besucher der olympischen Wettbewerbe dazu auf, ihre Smartphones mit Bedacht zu nutzen und es nicht zu übertreiben. Mitverantwortlich für den Zusammenbruch der Mobilfunknetze in London dürften auch Angebote wie beispielsweise das Live-Streaming der BBC sein.