OnePlus 3: Hersteller reagiert auf Kritik am RAM-Management

Das OnePlus 3 wird erstmals ohne Einladungssystem direkt angeboten
Das OnePlus 3 wird erstmals ohne Einladungssystem direkt angeboten(© 2016 CURVED)

In einem Speed-Test, über den wir berichteten, konnte das OnePlus 3 trotz seiner 6 GB RAM nicht mit dem Samsung Galaxy S7 Edge mithalten. Der neue "Flaggschiff-Killer" wurde daraufhin gerade wegen seines Speicher-Managements kritisiert. Nun hat sich OnePlus-Mitgründer Carl Pei via Twitter zu dem Thema geäußert.

Er reagierte dabei zunächst direkt auf den Vergleichstest und schlug vor, dass es fairer gewesen wäre, Smartphones mit identischen Prozessoren zu vergleichen. Im Anschluss wurde Pei von einem anderen Nutzer darauf hingewiesen, dass es aber gar nicht um den Snapdragon 820 oder Samsungs Exynos 8890 ginge, sondern darum, dass die 6 GB Arbeitsspeicher im OnePlus 3 sich offenbar nicht bemerkbar machen.

Eine Frage der Prioritätensetzung

Im Speed-Test fiel das RAM-Management des OnePlus 3 negativ auf, weil gestartete Anwendungen trotz des großen Arbeitsspeichers nicht sonderlich lange im Hintergrund verfügbar waren. Carl Pei zufolge sei dieses Verhalten aber genauso vorgesehen. Laut ihm sei dies lediglich eine andere Strategie der Speichernutzung, die der Akkulaufzeit und damit dem Nutzer zugutekommen würde.

Auf die Frage hin, wieso der Hersteller dann überhaupt sechs Gigabyte Arbeitsspeicher verbauen würde, erklärte Pei, dass beispielsweise die Kamera und einige andere Module von dem zusätzlichen RAM Gebrauch machen würden. Der OnePlus-Mitgründer beendete die Diskussion auf freundliche Weise, indem er erklärte, dass OnePlus Entwickler mit allen nötigen Informationen versorgen würde, um die RAM-Einstellungen nach Belieben verändern zu können.

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