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OnePlus bestätigt Hacker-Angriff: Bis zu 40.000 Kunden betroffen

Der Datendiebstahl begann etwa zeitgleich mit der Veröffentlichung des OnePlus 5T
Der Datendiebstahl begann etwa zeitgleich mit der Veröffentlichung des OnePlus 5T (© 2017 CURVED )
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20.01.18 von

Francis Lido

Es hatte sich bereits angedeutet: OnePlus ist einem Hack zum Opfer gefallen, der nachhaltige Folgen für bis zu 40.000 Kunden haben könnte. Das hat der Hersteller auf seiner Webseite nun offiziell bestätigt. Besonders Käufer des OnePlus 5T müssen sich Sorgen machen.

In OnePlus-Foren berichten Nutzer bereits seit einiger Zeit über merkwürdige Kreditkartenabbuchungen, die sich keinen getätigten Käufen zuordnen ließen. Laut OnePlus entsprechen diese Berichte wohl leider der Wahrheit. Grund dafür sei ein Hacker-Angriff auf die Webseite des Unternehmens. In dieser sollen Kriminelle ein Skript untergebracht haben, das in den Browser des Nutzers eingegebene Daten abfängt und weiterleitet. Inzwischen habe man diese Sicherheitslücke aber geschlossen.

Was bedeutet das für Kunden?

Immerhin bemüht sich OnePlus um Aufklärung. Auf seiner Webseite hat der Hersteller hilfreiche Informationen für alle potenziell Betroffenen veröffentlicht. Dazu zählt, wer zwischen Mitte November 2017 und dem 11. Januar Kreditkartendaten auf oneplus.net eingegeben hat. Das erklärt auch, weshalb bis zu 40.000 Kunden betroffen sein könnten. Denn etwa zu Beginn des angegebenen Zeitraums erfolgte der Release des OnePlus 5T. Das Smartphone überzeugte nicht nur in unserem Test und fand auch dank des fairen Preises in Windeseile Abnehmer – hierzulande größtenteils über die Webseite des Herstellers. OnePlus hat alle möglicherweise betroffenen Kunden bereits per E-Mail kontaktiert.

Habt ihr eine solche also nicht erhalten, stehen die Chance offenbar gut, dass ihr noch mal glimpflich davongekommen seid. Das gilt laut Hersteller ebenfalls für all jene, die via PayPal bezahlt haben – selbst, wenn dort ihre Kreditkarte zur Abbuchung hinterlegt ist. Weniger Sorgen müsst ihr euch außerdem machen, wenn ihr zwar mit Kreditkarte bezahlt, die Daten aber nicht eingeben habt, weil diese bereits gespeichert vorlagen.

OnePlus will Sicherheit erhöhen

Dennoch empfiehlt das Unternehmen allen Kunden, ihre Kreditkartenabrechnungen sorgfältig zu überprüfen und im Verdachtsfall die zuständige Bank zu informieren. Das Support-Team stehe außerdem für sämtliche Fragen zur Verfügung. Aktuell arbeite OnePlus zudem mit lokalen Behörden zusammen, um den Schaden zu begrenzen. Darüber hinaus wolle man den Kauf per Kreditkarte gemeinsam mit Zahlungsdienstleistern sicherer machen und eine tief greifende Sicherheitsüberprüfung durchführen.

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