OnePlus: Ist das Smartphone-Startup nur eine PR-Aktion?

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Angeblich ist OnePlus gar kein aufstrebendes Start-Up, sondern gehört komplett zu Oppo.
Angeblich ist OnePlus gar kein aufstrebendes Start-Up, sondern gehört komplett zu Oppo.(© 2014 OnePlus)

OnePlus, das Unternehmen hinter dem selbsternannten "Flagschiff-Killer" OnePlus One, präsentiert sich als junges, aufstrebendes Startup. Doch jetzt aufgetauchte Dokumente legen den Verdacht nahe, dass die Firma komplett zum Smartphone-Hersteller Oppo gehört und von Anfang an eine PR-Aktion war.

Peter Lau war Vice President des chinesischen Unternehmens Oppo, bis er die Firma im Dezember 2013 öffentlichkeitswirksam verließ. Anschließend gründete er OnePlus und hat es mit seinem Team innerhalb von fünf Monaten geschafft ein Smartphone vorzulegen, das in Sachen Preis und Ausstattung sehr attraktiv ist. Dies sei unter anderem möglich, da OnePlus in den ersten zwei Jahren kein Geld verdienen müsse. So lautet zumindest die offizielle Geschichte des angeblichen Startups.

Doch ein Whois-Eintrag für die Domain der Unternehmenswebseite oneplus.net und ein chinesisches Dokument legen nahe, dass die ganze Geschichte von OnePlus nur eine große PR-Aktion von Oppo ist. Die Internetadresse ist whoisology.com zufolge auf die Guangdong Oppo Mobile Telecommunications Corp. registriert, und einem Dokument der Börsenaufsicht in Shenzhen zufolge, das die Webseite TechWeb veröffentlich hat, hat OnePlus nur einen Aktionär - und der heißt Oppo.

Hardware entscheidet über zukünftiges Image

Sollten sich die Informationen bestätigen und OnePlus nur eine Werbeaktion von Oppo sein, um das One mit einem neuen Image auf den Markt zu bringen, hat die ganze Geschichte einen bitteren Beigeschmack, aber am Ende werden sich die Unternehmen an der Qualität des Smartphones messen lassen müssen.


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