Opera Coast: Der etwas andere Browser für iPhone & iPad

Supergeil !27
Opera Coast
Opera Coast(© 2014 Opera, CURVED Montage)

Internet zum Anfassen – unter diesem Motto könnte Opera Coast getrost laufen. Optisch ansprechend und möglichst simpel und intuitiv möchte die kostenlose App Euch in ihrer neuen Version 3.0 auf iPhone und iPad durchs WWW stöbern lassen. Wirklich neu macht der aufgeräumte Browser dabei nichts, aber anders schon.

Coast gibt sich betont puristisch: Bei Surfen im Web überlässt der Browser den Webseiten den gesamten zur Verfügung stehenden Platz – abgesehen von einer schmalen, schwarzen Leiste mit genau zwei Icons. Eines in der Mitte, das zur Home-Seite der App führt, und eines rechts unten, wo es zu den zuletzt besuchten Seiten geht. Das sind auch tatsächlich bereits sämtliche Oberflächen, welche die Entwickler von Opera in Coast zur Verfügung stellen, mehr braucht der schlanke Browser nicht.

Opera Coast versteckt die Adressleiste

In der Webseiten-Ansicht sucht Ihr die Adressleiste vergeblich. Diese befindet sich nicht an ihrem gewohnten Platz, sondern muss auf der Home-Seite von Coast mit einer Wischgeste heruntergezogen werden. Die dann erscheinende Suchfunktion füttert Euch bei der Eingabe in Echtzeit mit Ergebnis-Vorschlägen – auf dem iPhone werden passende Webseiten als Icons angezeigt, in der iPad-Version bringt Coast noch während Eurer Sucheingabe eine Vorschau der Seiten auf den Bildschirm.

Zurück zur Home-Seite von Coast: Hier findet Ihr vom Start weg einige Favoriten hinterlegt, die optisch ansprechend als Kacheln dargestellt werden. Darunter seht Ihr Eure zuletzt besuchten Seiten, die Ihr durch Halten und Ziehen des Icons nach oben in Euren Favoriten ablegen könnt. Was hier nicht hingehört, haltet Ihr kurz, bis oben eine Ablage zum Entfernen eingeblendet wird.

Ein bisschen wie immer, aber ein bisschen anders

Die Ansicht mit Euren zuletzt besuchten Seiten erinnert an den Multitasking-Screen von iOS. Seitlich scrollt Ihr durch die Tabs, die Ihr durch ein Herausschieben nach oben löschen könnt. Das kleine Pfeil-Icon in der rechten oberen Ecke ermöglicht Euch das Teilen der Inhalte auf sozialen Kanälen. Dasselbe bieten auch Links in der Webseite-Ansicht, wenn Ihr sie kurz gedrückt haltet.

Im Grunde reduziert sich Opera Coast weitestgehend auf die Basisfunktionen moderner Mobile-Browser und kleidet diese in ein ansprechendes, aber auch eigenwilliges Gewand. Das dadurch etwas andere Nutzungsverhalten ist etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber auch seinen Charme.


Weitere Artikel zum Thema
CURVED-Cast #25: Virtual-Reality-Porn in Sach­sen?!
Marco Engelien1
CURVED Cast 25
Im CURVED-Cast geht es heiß her, denn die Sachsen sind VR-Porn-Meister. Außerdem wundern sich Felix und Marco über Huaweis Update-Politik.
iPhone 7: Über­lebt es Flüs­sig­stick­stoff in einem Knet­ball?
Michael Keller4
Peinlich !7iPhone 7 Knete
Kennt Ihr intelligente Knete? TechRax schon. Der YouTuber verschließt darin ein iPhone 7, bevor er es Flüssigstickstoff aussetzt.
BlackBerry Mercury: Fotos sollen das Tasta­tur-Smart­phone zeigen
Michael Keller2
Her damit !35Mit dem BlackBerry Mercury könnte eine Ära zu Ende gehen
BalckBerry will mit dem Mercury ein letztes Smartphone mit physischer Tastatur herausbringen. Fotos sollen das Gerät nun in freier Wildbahn zeigen.