Ouya auf dem Weg zu Entwicklern

Bereits Anfang Dezember hatten die Macher der Ouya angekündigt, noch vor Ende des Jahres die ersten Entwickler mit einer Konsole zu versorgen. 1.200 Konsolen sind auf dem Weg zu ihren neuen Besitzern – doppelt so viele, wie ursprünglich angekündigt. Jetzt können die Entwickler also loslegen und die ersten Spiele für die Android-Konsole programmieren und testen. Das Devkit, das derzeit an die ersten 1.200 Entwickler verschickt wird beinhaltet neben der Konsole auch zwei Controller, Batterien und Kabel.

Erste Spiele bis März 2013

Der gesetzte Zeitrahmen ist relativ knapp, denn wenn alles läuft wie geplant, soll die Ouya bereits im März 2013 auf den Markt kommen. Das Besondere an Ouya ist nicht nur, dass sie mit Android als Betriebssystem läuft, sondern auch ihre überaus kompakte Größe und das schicke Design. Außerdem soll sie zu einem Preis von 99,- Euro verkauft werden, im Vergleich zu PlayStation, Xbox und Co. also ein echtes Schnäppchen.

Unboxing-Video des Ouya Dev-Kits

Einen ersten Eindruck von der Ouya kann man sich mit dem Unboxing-Video verschaffen, dass die Macher hinter der Konsole veröffentlicht haben. Dort wird das Entwickler-Kit gezeigt, so wie es dieser Tage an die ersten 1.200 Entwickler verschickt wurde. Die finale Version wird etwas anders aussehen, außer der Optik ändert sich jedoch nichts. Die Ouya ist bewusst so gebaut, dass sie geöffnet werden kann und somit auch für Hardware-Hacker alle Teile gut zugänglich sind. Jeder soll die Möglichkeit haben, die Konsole nach eigenen Vorstellungen zu modfizieren – damit greifen die Macher der Ouya einen der Grundgedanken des Android-Betriebssystems auf.

Ouya: So groß wie ein Kaffeebecher

Auf dem Video ist auch zu erkennen, wie unglaublich klein die Ouya ist, sie hat ungefähr die Größe eines Kaffeebechers (7,5cm Kantenlänge) – die Controller sind größer als die Konsole selbst. Am Ende des Videos wird auch noch gezeigt, dass die Konsole tatsächlich schon funktioniert. Spiele sind auf den Entwickler-Versionen der Ouya natürlich noch keine enthalten, denn die müssen ja erst programmiert werden.