Parkplatz-Handel: "MonkeyParking" sorgt für Aufregung

Wer einen Parkplatz in der Stadt gefunden hat, kann diesen anschließend versteigern.
Wer einen Parkplatz in der Stadt gefunden hat, kann diesen anschließend versteigern.(© 2014 MonkeyParking)

Eine neue App aus Italien ermöglicht den Verkauf von Parkplätzen. Die Einführung in San Francisco erregt die Gemüter. 

Marktplatz für Parkplätze

Seid ihr bereit, Euren Parkplatz aufzugeben, wenn Ihr Geld dafür bekommt? Falls ja, ist MonkeyParking der richtige Service. Ein italienisches Startup entwickelte die App mit der Intention, Parkplätze zu "verkaufen". Der Verkauf passiert dabei jedoch nur theoretisch, es handelt sich vielmehr um ein Überlassen eines Platzes, wenn dafür gezahlt wird. Wer bei MonkeyParking angemeldet ist, kann seinen temporären Parkplatz eintragen. Wer in der Nähe nach einem sucht, kann ihn ersteigern.

Zehn Dollar ist das reguläre Angebot, nach oben sind anscheinend keine Grenzen gesetzt. Die Entwickler der Anwendung versprechen ihren Nutzern, damit 150 Dollar im Monat zu verdienen. Bisher ist MonkeyParking nur in Rom verfügbar.

Skepsis in San Francisco

Die App will ihren Dienst demnächst auch in San Francisco anbieten. Dabei stößt das Startup jedoch auf Widerstand. Die Rechtsabteilung der Stadt prüft jetzt, ob das Monetarisieren von Parkplätzen, die sich nicht im Eigentum der beteiligten Personen befinden, überhaupt legal ist. "Bisher wissen wir nur, dass das extrem komisch ist", so ein Sprecher.

Hinzu kommt das angespannte Verhalten zwischen der Tech-Branche und vielen Bürgern San Franciscos, die sich über die Privilegien der Startups beschweren. Befürworter hingegen bezeichnen MonkeyParking als neue Form der "Sharing Economy".


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