PayPal-Chef sattelt auf Facebook um

Unfassbar !5
Der heute 43-jährige David Marcus gründete mit 23 Jahren seine erste Firma, GTN Telecom
Der heute 43-jährige David Marcus gründete mit 23 Jahren seine erste Firma, GTN Telecom(© 2014 CC: Flickr/Adam Tinworth)

David Marcus geht zu Facebook, das teilt der ehemalige PayPal-Boss passenderweise auf seiner Facebook-Seite mit. Als Grund gibt er an, im Laufe der Zeit zu sehr mit Management-Aufgaben beschäftigt gewesen zu sein. Sein Herz hänge aber daran, Projekte mitzugestalten.

Den entscheidenden Schritt wagte er schließlich nach gutem Zureden von Mark Zuckerberg. Marcus wird künftig die Entwicklung des Facebook-Messengers überwachen und die Position eines Vice President einnehmen. Mit Marcus hat sich Facebook einen erfahrenen Mitarbeiter an Bord geholt. In seiner Zeit als Kopf von PayPal änderte er die Ausrichtung des Unternehmens hin zu Mobilgeräten – damit dürfte er der richtige Kandidat sein, um den Facebook Messenger auf Kurs zu bringen. Mit WhatsApp wird er hingegen nichts zu tun haben, sein Aufgabenbereich beschränkt sich exklusiv auf den Facebook Messenger.

Nah am Produkt, statt darüber

Für den Job nimmt David Marcus offenbar auch gerne in Kauf, einen weniger hohen Posten anzutreten. Angefangen hatte er ursprünglich mit einem eigenen Unternehmen, Zong, das PayPal vor etwa drei Jahren übernahm. Chef von PayPal wurde Marcus dann vor etwa zwei Jahren und als solcher verantwortlich für 14.000 Mitarbeiter – für die Produktentwicklung blieb damit offenbar keine Zeit mehr.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp-Mitbe­grün­der ruft zum Löschen von Face­book auf
Lars Wertgen
Facebook sollte keine Zukunft haben, findet einer der WhatsApp-Mitbegründer
Eine Plattform wie Facebook sei nicht zu moderieren, findet WhatsApp-Mitbegründer Brian Acton. Für ihn gibt es nur eine logische Konsequenz.
Face­book erhält ein Spiele-Tab
Lars Wertgen
Die Facebook-App hat nun einen eigenen Gaming-Tab
Die Spiele-Community ist auf Facebook so aktiv wie keine andere. Die Gamer bekommen in der App daher einen eigenen Tab.
Apple kontert Vorwürfe von Spotify: "Keine Gratis-App"
Guido Karsten
Spotify zufolge setze Apple seine Kontrolle über den App Store gegen Konkurrenten ein
Apple ist ganz und gar nicht mit den Vorwürfen von Spotify einverstanden. Der schwedische Streaming-Anbieter wirft Apple unfairen Wettbewerb vor.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.