PlayStation Network: Namensänderung könnte euch eure DLCs kosten

Auch Nutzer der PlayStation 4 Pro können künftig ihre PSN-ID wechseln
Auch Nutzer der PlayStation 4 Pro können künftig ihre PSN-ID wechseln(© 2018 CURVED)

Den eigenen PSN-Namen ändern können, das wünschen sich PlayStation-Nutzer nicht erst seit es die PlayStation 4 Pro gibt. Deshalb hat Sony bestimmt viele Menschen mit der Ankündigung glücklich gemacht, künftig Namensänderungen zu ermöglichen. Allerdings verdichten sich die Anzeichen, dass es unschöne Folgen haben könnte, wenn man von der Funktion Gebrauch macht.

Vermutlich ab Anfang 2019 dürft ihr im PlayStation Network eure Namensänderung vollziehen. Doch birgt dies gewisse Risiken, wie Siliconera berichtet. Demnach könnte die Änderung eurer PSN-ID dazu führen, dass ihr den Zugriff auf DLCs sowie Ingame-Währungen einbüßt. Ein Verlust von Spielfortschritten und sogar kompletten Speicherständen sei ebenfalls möglich. Laut Sony könnten sich solche Probleme ganz oder teilweise wieder rückgängig machen lassen, indem ihr wieder zu eurem alten Namen wechselt. Die Betonung liegt auf "könnten".

Wechseln oder nicht?

Das heißt, auch wenn die Namensänderung nach der Einführung der Funktion für einen gewissen Zeitraum zumindest beim ersten Mal kostenlos ist, solltet ihr das Risiko gründlich abwägen. Vielleicht ist es dann doch besser, als "Furzknoten99" oder "JustinBieberGirl" im PlayStation Network sein Unwesen zu treiben. Solange Sony die damit verbundenen Probleme nicht in den Griff bekommen hat, solltet ihr euren Usernamen besser nicht wechseln, auch wenn es kein Geld kostet. Spätestens der zweite Namenswechsel kostet auf jeden Fall bares Geld: 9,99 Euro werden dann fällig, Plus-Abonnenten zahlen 4,99 Euro.

Ungleich schwieriger dürfte die Entscheidung für oder gegen einen Namenswechsel für Spieler mit diskutablen Online-Nicknames werden. In der Vergangenheit sind nämlich bereits Nutzer verbannt worden, deren PSN-ID weder beim Einrichten noch im Laufe jahrelanger Nutzung ein Problem bedeutete. Wer dem mit einer freiwilligen Namensänderung zuvorkommen möchte, riskiert nicht nur den oben beschriebenen Datenverlust. Er kann schlimmstenfalls auch nicht mehr zu seinem alten Namen zurückkehren, falls dieser dann doch als Verstoß gegen Sonys Nutzungsrichtlinien angesehen wird.


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