Pokémon Go für iPhone und Android-Geräte: Erste Spielszenen geleakt

Spazierengehen und Monster sammeln – Pokémon Go macht's möglich. Das geht zumindest aus einem geleakten Gameplay-Video hervor, das auf YouTube aufgetaucht ist. Das ist zwar nur wenig länger als eine Minute, lässt jedoch bereits einige Rückschlüsse auf das fertige Spiel zu.

Pokémon Go für iPhone und Android weist dabei Ähnlichkeiten mit Ingress auf, handelt es sich doch ebenfalls um ein Augmented-Reality-Spiel. Soll heißen: Ihr lauft mit Eurem GPS-fähigen Smartphone durch die echte Welt und ab und an gibt's Zufallsbegegnungen mit ungezähmten Pokémon, die als 3D-Modell in Eurer per Kamera gefilmten Umgebung auftauchen. Kein Wunder, wird das Spiel doch von Niantic entwickelt, die ein ähnliches Konzept bereits in Ingress umgesetzt haben. Optional kommt ein Smartband im Pokéball-Design zum Einsatz, Pokémon Go Plus getauft, das bei Gegnern in der Nähe vibriert.

In-App-Käufe wahrscheinlich

Im vorliegenden Video ist etwa ein Bisaknosp zu sehen, die weiterentwickelte Form eines Bisasam. Damit Ihr nicht den Überblick über die inzwischen 721 unterschiedlichen Ausprägungen der Pokémon verliert, dient das Smartphone gleichzeitig als Nachschlagewerk, Kenner sprechen cool vom Pokédex. Bei jeder Begegnung entscheidet Ihr, ob Ihr ein Monster einfach stehen lasst, es KO schlagt, oder es einzufangen versucht.

Ist die Jagd erfolgreich und das entsprechende Exemplar im Pokéball gefangen, bekommt Ihr Werte wie Energie und Angriffsstärke angezeigt. Einen Kampf gegen fremde Pokémon-Trainer zeigt das Video zwar noch nicht, doch wird auch ein Pokémon Go kaum ohne zünftiges Kräftemessen auskommen. Einen Hinweis auf In-App-Käufe gibt es ebenfalls schon zu sehen: Offenbar gilt es, Kristalle zu sammeln – oder zu kaufen. Wie das Geschäftsmodell genau aussehen wird, lässt sich aber noch nicht sagen. Da Pokémon Go aber Free-to-Play wird, ist der Einsatz von Echtgeld mit ziemlicher Sicherheit geplant. Einen Release-Termin gibt es zwar noch nicht, eine Beta für iOS und Android ist aber für März geplant.


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