"Pokémon Go": So realistisch könnte das Spiel zukünftig aussehen

Spieler von "Pokémon Go" dürfen sich in Zukunft vielleicht über ein realistischeres Spielerlebnis freuen: Ermöglichen könnte das eine neue Plattform, die Entwickler Niantec auf seiner Webseite ausführlich vorgestellt hat.

Wie sich die "Niantic Real World Platform" auf "Pokémon Go" auswirken könnte, seht ihr in dem Video über diesem Artikel. Darin zeigt Niantic zunächst, wie heutige AR-Anwendungen virtuelle Objekte (in diesem Fall Pikachu) in die reale Welt projizieren. Anschließend veranschaulicht der Clip am gleichen Beispiel, was mit der neuen AR-Plattform in Zukunft möglich sein wird.

Virtuelle Objekte reagieren auf die reale Welt

Zunächst zeigt das Video, warum "Standard AR"-Anwendungen wie "Pokémon Go" in Sachen Realismus noch Nachholbedarf haben: Solange sich nicht allzu viele reale Objekte in der Nähe befinden, ist Pichakus Projektion in die reale Welt gut gelungen. Die Illusion fliegt jedoch auf, sobald das Pokémon an Blumentöpfen oder Menschen vorbeiläuft. Denn statt von diesen verdeckt zu werden, überlagert Pikachu diese einfach.

Wie es besser geht, zeigt der Clip im Anschluss: Das Entwicklerstudio demonstriert, dass die "Niantic Real World Platform" Pikachu realistisch hinter den Blumentöpfen und Menschen vorbeihuschen lassen kann. Virtuelle Objekte können in Zukunft also besser auf ihre reale Umgebung reagieren. Das sei laut Niantic eine der großen Herausforderungen für zukünftige AR-Anwendungen.

Gegen Ende des Videos bringt Niantic ein weiteres virtuelles Objekt ins Spiel: Das Pokémon Evoli reagiert nicht nur auf die reale Welt, sondern auch auf seinen AR-Artgenossen Pikachu. In welchen Anwendungen die neue Technologie genau zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht bekannt. "Pokémon Go" oder ein möglicher Nachfolger davon dürfte aber ein heißer Kandidat dafür sein.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone: Apple ID eini­ger Nutzer aus uner­find­li­chen Grün­den gesperrt
Lars Wertgen
Ohne Apple ID könnt ihr euer iPhone nicht in gewohntem Umfang nutzen
Zahlreiche iOS-Nutzer wundern sich aktuell über die Sperrung ihrer Apple ID: Angeblich sei diese aus Sicherheitsgründen erfolgt.
Spotify am Hand­ge­lenk: Die App für die Apple Watch ist da
Marco Engelien
Bald bedient ihr auch Spotify über die Apple Watch.
Spotify auf der Apple Watch? Das konnten zunächst nur Beta-Tester ausprobieren. Jetzt die App für alle Nutzer erschienen. Die Infos dazu gibt es hier.
"Red Dead Redemp­tion 2": Darum reagiert Arthur so träge
Francis Lido1
Besonders im Camp kostet euch der träge Arthur Nerven
Bewegt sich Arthur nach eurem Geschmack auch zu langsam? Ein Fachmann für Animationen hat die träge Steuerung von "Red Dead Redemption 2" analysiert.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.