Polaroid Socialmatic: Sofortbildkamera im Hands-On

Polaroids neueste Sofortbildkamera soll im Winter in Deutschland erhältlich sein. CURVED hat sie auf der Photokina schon einmal in die Hand genommen.

Optisch erinnert die in Schwarz und Weiß erhältliche Socialmatic mit ihrem quadratischen Gehäuse an das Instagram-Logo. Sie nimmt mit Ihrer Frontkamera Fotos mit einer Auflösung von 14 Megapixeln auf. Die Kamera auf der Rückseite liefert Fotos mit zwei Megapixeln — in beiden Fällen hat das Objektiv eine Festbrennweite.

Die Bedienung erfolgt über den 4,5 Zoll großen Touchscreen und als Software kommt Android zum Einsatz. Googles mobiles Betriebssystem läuft flüssig, allerdings sind die Socialmatic-App und die restliche Software noch nicht fertig und laufen daher noch nicht ganz rund, aber bis zum Winter haben die Entwickler noch Zeit, die Fehler auszubessern.

Mit ihrem eingebauten Drucker fertigt die Socialmatic direkt Abzüge in einer Größe von 2 x 3 Zoll auf ZINK-Papier an — die Abkürzung steht für Zero Ink, da keine Tinte gebraucht wird, sondern alle nötigen Chemikalien bereits auf dem Papier vorhanden sind. Die Rückseite des Fotopapiers ist übrigens eine Klebefläche, so dass Ihr die Abzüge überall festkleben könnt. Die Ausstellungsgeräte auf der Photokina waren allerdings noch Vorserienmodelle, so dass sich die Qualität nicht beurteilen lässt.

Fotos drucken oder per WLAN teilen

Die Socialmatic geht aber auch per WLAN online, so dass Ihr die Bilder auch direkt bei sozialen Netzwerken einstellen könnt und nicht zwangsweise ausdrucken müsst. Für iOS und Android sollen Apps erscheinen, so dass die Sofortbildkamera direkten Kontakt zu Smartphones und Tablets aufnehmen kann.

Für eine Kamera ist die Socialmatic sehr sperrig und in der Bedienung etwas unhandlich. Aber sie ist auch nicht dafür gedacht, in den Urlaub mitgenommen zu werden, sondern eher etwas für den fröhlichen Abend mit Freunden.

Polaroid will die Socialmatic ab dem Winter für 299 Euro in Deutschland verkaufen. Das ZINK-Fotopapier kostet im 30er-Pack 14,99 Euro und 50 Stück soll es für 19,99 Euro geben.


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Herstel­ler soll 2019 zwei weitere Konso­len planen
Lars Wertgen
Nintendo stellt der Switch womöglich zwei Geschwister zur Seite
Kommen im Sommer 2019 eine Mini- und eine Pro-Version der Nintendo Switch? Die Gerüchte über zwei neue Konsolen erhärten sich.
Stre­a­ming mit xCloud: So bringt Micro­soft Xbox-Spiele auf Handys
Christoph Lübben
Ein Xbox-Controller ist für xCloud wohl nicht unbedingt notwendig
Mit xCloud bringt Microsoft Xbox-Spiele auf Smartphones. Das Unternehmen macht Entwicklern dabei nötige Anpassungen sehr einfach.
Beats Power­beats: Kabel­lose In-Ears mit AirPod-Tech­nik wohl in Arbeit
Christoph Lübben
Die bereits erhältlichen PowerBeats erhalten offenbar ein neues Modell
Nach den neuen AirPods erwarten uns wohl auch neue Beats PowerBeats: Die In-Ears sollen bald in einer neuen Version mit dem H1-Chip erscheinen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.