Prime Music: Amazon startet Spotify-Konkurrenzdienst

Her damit !22
Kunden mit Amazon Prime erhalten das Streaming-Angebot für Musik ohne Aufpreis dazu
Kunden mit Amazon Prime erhalten das Streaming-Angebot für Musik ohne Aufpreis dazu(© 2014 Amazon, CURVED Montage)

Amazon steigt ins Musik-Streaming ein: In den USA startete jetzt der neue Dienst Prime Music. Amazon-Prime-Kunden können damit von nun an auf mehr als eine Million Songs zugreifen, die werbefrei gestreamt werden, berichtet The Verge.

Der Dienst ist zunächst noch an ein US-Nutzerkonto gebunden und bringt keine zusätzlichen Kosten zu den üblichen Prime-Gebühren mit sich. Im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Spotify, dessen Premium Streaming-Dienst in den USA 9,99 Dollar kostet, ist Amazon Prime mit 99 Dollar pro Jahr günstiger und sichert den Kunden noch den kostenlosen Versand des Einkaufs innerhalb von zwei Tagen zu.

Der Musikkatalog von Prime lässt derzeit aktuelle Charthits allerdings ebenso vermissen, wie Musik des Labels Universal Music. Spotify hingegen bietet auch aktuelle Hits und hat mehr als die 20-fache Auswahl an Songs im Programm. Was die Möglichkeit der Offline-Wiedergabe von Playlists angeht, so hat Amazon bereits angekündigt, zu Spotify aufzuschließen: Prime Music Apps für Kindle Fire, iOS, Android, PC und Mac sollen folgen und das Abspielen von Playlists, welche von Amazon nach Genres gepflegt werden, auch offline ermöglichen.

Werden zum Deutschland-Start die Prime-Gebühren erhöht?

Für Kunden aus Deutschland wäre das neue Musik-Streaming-Angebot zumindest nach aktuellen Preisen noch ein ganzes Stück günstiger als in den USA, da für die Prime-Privilegien hierzulande nur 49 Euro im Jahr fällig werden. Wann Prime Music auch zu uns kommt und ob dann die jährliche Gebühr angehoben wird, ist allerdings derzeit noch unbekannt. Das recht frische Video-Streaming-Feature von Amazon Prime kam Anfang des Jahres sehr schnell nach Deutschland. Dies mag allerdings auch an der Integration von Lovefilm gelegen haben, das zu dem Zeitpunkt bereits über Lizenzen zum Streamen von Filmen verfügte.


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Smart­phone-App soll für Online-Spiele unver­zicht­bar sein
Christoph Groth3
Unfassbar !14Multiplayer-Matches mit der Nintendo Switch erfordern womöglich ein Smartphone mit Switch-App
Optional oder nicht? Nintendos US-Chef Reggie Fils-Aimé deutet an, dass Voice-Chat und Matchmaking mit der Nintendo Switch nur via App funktioniert.
Netflix: 5. Staf­fel von "House of Cards" star­tet im Mai – Trai­ler ist da
Christoph Groth3
House of Cards Staffel 5
Frank Underwood kehrt im Mai 2017 zurück: Wann genau, verrät ein kurzer Trailer zur fünften Staffel der Netflix-Serie "House of Cards".
Amazon führt virtu­elle Dash Buttons für Mobil­ge­räte und Deskto­psys­teme ein
Weg damit !5So sollen die digitalen Dash Buttons aussehen
Nachschub auf Knopfdruck: Die Dash Buttons sollen jetzt auch in virtueller Form unkompliziert Käufe bei Amazon ermöglichen – bald auch in Deutschland?