WhatsApp wiegelt ab: Wir sind keine Datenkrake!

WhatsApp musste wegen des 19-Milliarden-Dollar-Deals mit Facebook viel Kritik einstecken. Deshalb hat sich jetzt Jan Koum, einer der Begründer des Messengers, zu Wort gemeldet und mit einigen Gerüchten aufgeräumt.

Sicher gab es auch in Eurem Bekannten- und Freundeskreis Leute, die nach Facebooks Kauf von WhatsApp reflexartig dem Messenger-Dienst den Rücken gekehrt haben. Schließlich ist Facebook eine große Datenkrake und WhatsApp wird das sicher auch. Falsch, sagt Jan Koum! Der WhatsApp-Mitbegründer stellt in einem Blogpost klar, dass sich am Umgang mit den Daten der Nutzer nichts ändern wird. Die Privatsphäre soll privat bleiben. "Unsere Grundwerte und Überzeugungen ändern sich nicht", schreibt Jan Koum.

Respekt vor Privatsphäre in der DNA von WhatsApp

Der WhatsApp-Mitbegründer verweist auf seinen persönlichen Lebenslauf, seine Kindheit in der Sowjetunion und die Erfahrungen mit Überwachung. Daher sei der Schutz der Privatsphäre eine Herzensangelegenheit für Jan Koum. Der Respekt davor sei sogar in der DNA von WhatsApp verankert. Der Dienst wolle von seinen Nutzern so wenig wie möglich wissen.

"Hätte die Partnerschaft mit Facebook bedeutet, von unseren Grundwerten abzurücken, wären wir sie gar nicht erst eingegangen", versichert Jan Koum. Zum Schluss wird er noch einmal richtig pathetisch. Mit WhatsApp sollen Menschen rund die Welt die Freiheit haben ihre Gedanken ohne Angst mit anderen austauschen zu können. Die WhatsApp-Gemeinde wird diese Worte sicher im Hinterkopf behalten und beobachten, ob sich tatsächlich nichts an der Sicherheit und Anonymität des Dienstes ändern wird.


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