Project Ara: Google plant Beta-Release für Januar 2015

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Smartphone Marke Eigenbau: Ab Januar 2015 sollt Ihr mit Project Ara loslegen dürfen
Smartphone Marke Eigenbau: Ab Januar 2015 sollt Ihr mit Project Ara loslegen dürfen(© 2014 Motorola)

Jedermanns Smartphone zum Selberbauen hat einen Termin: Gleich Anfang Januar 2015 soll Googles innovatives, potenziell revolutionäres Project Ara in den Verkauf gehen. Den Anfang wird dabei eine limitierte Fassung machen, quasi eine Beta-Version, ehe das Projekt im April abgeschlossen sein soll.

Auf der ersten von drei für dieses Jahr angesetzten Entwicklerkonferenzen zu Project Ara verriet Projektleiter Paul Eremonko, so die Zusammenfassung von Android Authority, wie der weitere Fahrplan bis zum Release aussehen soll.

Für die neugierigen unter Euch, die Ihr Smartphone Marke Eigenbau gar nicht abwarten können, sind vor allem zwei Daten wichtig: Anfang Januar 2015 gehen die ersten Project-Ara-Geräte in den Verkauf. Zum 1. April desselben Jahres soll das Projekt von Eremonkos Seite aus abgeschlossen sein – dann sollte einer regulären kommerziellen Veröffentlichung dann nichts mehr im Wege stehen.

Geplant für Anfang 2015: Project Ara in Rohform

Den Marktstart wird die Google-intern als „Gray Phone“ bezeichnete Grundausstattung von Project Ara machen. Dieses Gerät soll nur etwa 50 Dollar kosten und bringt nicht viel mehr mit als einen Bildschirm, Wi-Fi und die zum Betrieb nötigste Hardware – aber der Clou an Googles Smartphone-Baukasten ist ja ohnehin die Upgrade-Möglichkeit über zugekaufte Module. Wie es hier zum Start der Beta im Januar 2015 an der Modul-Front aussehen wird, ist momentan nicht abzusehen. Wer früh zuschlägt, wird jedoch nicht bestraft, schließlich lassen sich Project-Ara-Geräte ja jederzeit durch neue Komponenten erweitern.

Was passiert bis zum Release?

Bis dahin hat Google mit seinem ehrgeizigen Projekt noch einen weiten Weg vor sich. Im Mai dieses Jahres soll der sogenannte UniPro-Standard startklar sein, auf dessen Grundlage die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Modulen der Project-Ara-Geräte stattfindet. Die entsprechende System-Funktionalität soll bis September gewährleistet sein.

Bis dahin sollen eine zweite und dritte Entwicklerkonferenz im Juli und September die Marschroute zur Modul-Herstellung vorgeben. Die Basis auf Seiten der Software soll schließlich im Dezember stehen, erst kurz vor dem Beta-Start von Project Ara – Android muss erst noch lernen, mit der dynamischen Hardware umzugehen.


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