Project Ara: Google zeigt seinen Smartphone-Baukasten

Unfassbar !38
Für Euer Wunsch-Smartphone stellt Project Ara Euch drei Größen zur Auswahl – und viele Bausteine
Für Euer Wunsch-Smartphone stellt Project Ara Euch drei Größen zur Auswahl – und viele Bausteine(© 2014 Project Ara)

Googles ehrgeiziges Project nimmt gehörig Fahrt auf: Der Online-Riese hat umfassende Entwickler-Richtlinien für die Gestaltung der einzelnen Bausteine seiner modularen Smartphones veröffentlicht. Dieses Module Developers Kit (MDK) gewährt schon mal einen Einblick, wie unterschiedlich die Ergebnisse aussehen können.

Das MDK formuliert auf seinen 81 Seiten relativ genaue Vorgaben, was wie aussehen kann und darf, damit es einerseits in das Gerüst des Baukasten-Smartphones und andererseits Google in den Kram passt. So sind für die unterschiedlichen Bausteine von Project Ara auch Maximalgrößen definiert, damit beispielsweise Kameramodule das Smartphone am Ende nicht zu dick machen – denn ein bisschen herausragen dürfen die Elemente.

Mit dem MDK haben nun auch Dritthersteller eine gute Grundlage, um ihrerseits Module für Project Ara zu entwickeln, denn Google will sich hier nicht ausschließlich auf sich selbst verlassen. Damit Ihr beim Zusammenstellen Eures Wunschgerätes den Überblick behaltet, soll eine entsprechende Webseite helfen, wenn das fröhliche Smartphone-Basteln Anfang 2015 losgeht.

Project Ara kommt in drei Größen

Grundsätzlich sind im Rahmen von Project Ara drei unterschiedliche Größen vorgesehen. Die jeweiligen Maximalmaße der Bausteine verraten ungefähr, wie groß die Modelle werden dürfen: Die Mini-Ausführung misst handliche 114 x 45 Millimeter, die Medium-Variante dürfte mit 137 x 68 Millimeter ungefähr beim 5-Zoll-Format landen, während die erst später folgenden Geräte der Klasse Large in einer Phablet-Größe von rund 150 x 90 Millimetern daher kommen.

Für die Vorderseite benötigt jede der Größen natürlich jeweils eigene Bausteine, während die Module für die Rückseite übergreifend demselben Standard entsprechen. Folglich haben die größeren Ausführungen mehr Platz für die Komponenten und nicht zuletzt für einen großen Akku-Baustein.


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