Project Tango ist für Google kein Experiment mehr

Google meint es ernst mit Project Tango und treibt dieses Jahr die Entwicklung von 3D-Scanning-Hardware voran.
Google meint es ernst mit Project Tango und treibt dieses Jahr die Entwicklung von 3D-Scanning-Hardware voran.(© 2014 Google)

Die 3D Mapping-Technologie war bislang kein eigenständiges Projekt, der Suchmaschinenkonzern verstärkt jetzt jedoch die Arbeit an Tango und lagert sie in eine eigene Abteilung aus. 

Zwei Jahre Arbeit an Project Tango

Project Tango wird erwachsen und ist für Google offiziell kein Experiment mehr. Die Arbeit an der 3D-Scanning-Hardware fand bisher in der "Advanced Technology and Products Group" statt, einem Lab, das an mehreren Technologien arbeitet. Jetzt informiert Google, dass Tango ab sofort ein eigenständiges Projekt ist.

Seit zwei Jahren arbeiten die Entwickler daran, Gadgets mit einer 3D-Scanning-Funktion auszustatten. Die dreidimensionale Abtastung von Räumen könnte unter anderem für die Indoor-Navigation zum Einsatz kommen. Auch im All könnte diese Technologie zum Einsatz kommen, die NASA möchte Astronauten mit den 3D-Endgeräten ausstatten.

Erstes 3D-Gerät noch in diesem Jahr erwartet

Im November 2014 hat der Konzern ein Entwickler-Tablet gelauncht, welches die Arbeit am Project Tango durch Feedback aus der Community vorantreiben soll. Ein konsumententaugliches Smartphone oder Tablet könnte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Diesbezüglich äußerte sich Google jedoch in seiner Ankündigung, Tango als eigenes Projekt zu emanzipieren, nicht.

In den vergangenen zwei Jahren habe man viele Erfolge in der Entwicklung der 3D-Technologie erreicht, schreiben die Projektverantwortlichen. "Es gibt viele mögliche Anwendungen im Mobile-Bereich, die wir allerdings jetzt noch nicht verraten können", erklären die die Project Tango-Mitarbeiter.


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