Quack statt WhatsApp: Diese Messenger-App bezahlt Euch

Das mit dem Quack-Messenger verdiente Geld kann gestiftet oder behalten werden
Das mit dem Quack-Messenger verdiente Geld kann gestiftet oder behalten werden(© 2014 Quack)

Fürs Chatten bezahlt werden? Mit der am 12. September erschienenen WhatsApp-Alternative Quack-Messenger ist das jetzt möglich. Abhängig von der Art der Werbeeinblendungen und der Häufigkeit der Nutzung erhalten Menschen mit einem Quack-Account Geld.

Dafür sei es aber nicht erforderlich, auf die angezeigten Werbebanner zu klicken, versprach ein Sprecher des Unternehmens laut Inside-Handy. Für die reine Nutzung könnten Nutzer pro Monat im Durchschnitt zwischen 3 und 5 Euro verdienen, die am Ende des Monats auf ein PayPal-Konto überwiesen werden – oder an eine gemeinnützige Stiftung übertragen werden können. In Deutschland arbeitet Quack hierzu mit der Christoph-Metzelder-Stiftung zusammen.

100.000 Nutzer in einem Monat

Das Geschäftsmodell von Quack beruht darauf, die Werbung innerhalb des Messengers bestmöglich zu personalisieren. Dazu werden im Laufe der Anmeldung und Nutzung immer wieder persönliche Daten abgefragt, wie beispielsweise das Alter und die Anzahl der Kinder. Die Daten würden von Quack aber an niemanden weitergegeben und vertraulich behandelt. Zudem würden Nachrichten nur verschlüsselt übertragen und verblieben nach der Absendung für maximal sieben Tage auf den Servern des Unternehmens, bevor sie gelöscht würden.

Der Quack-Messenger will in Deutschland innerhalb des ersten Monats 100.000 Nutzer erreichen. In Spanien nutzen das Chat-Programm etwa 350.000 Menschen, in Italien etwa 150.000. Der Quack-Messenger ist für die Betriebssysteme Android und iOS kostenlos erhältlich. Für die Registrierung ist die Eingabe der Mobilfunknummer erforderlich.


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