Realme Buds Air: Dieser AirPods-Klon dürfte den Simpsons gefallen

Realme-CEO Madhav Sheth mit gelben Buds Air
Realme-CEO Madhav Sheth mit gelben Buds Air(© 2019 Instagram/realmeindia)

Von Versteckspielen hält Realme offenbar nicht viel. Die kabellosen Kopfhörer stehen offiziell erst am 17. Dezember 2019 im Rampenlicht, der Hersteller zeigt die günstigen und gelben Stöpsel aber bereits munter auf allen Kanälen.

Realme hat sich bei seinen True-Wireless-Kopfhörern ganz offensichtlich von Apple und den AirPods inspirieren lassen. Design und Ladecase sehen dem erfolgreichen Vorbild sehr ähnlich. Es gibt aber einen großen Unterschied: Während Apple nur ein weißes Modell anbietet, nimmt Realme auch Buds Air in Schwarz und Gelb ins Programm. Insbesondere die leuchtende und kräftige Farbe sei bei Nutzern beliebt, heißt es.

Mit dynamischem Bass Boost

In einem ersten Sneak-Peek durften Fans der Marke die neuen Kopfhörer bereits inspizieren. Sie beschreiben diese als leicht, hochwertig und kräftig. Mit letzterem Attribut dürfte der 12mm-DBB-Treiber gemeint sein, der dem Bass einen dynamischen Boost verpassen soll.

Die Earbuds erkennen zudem, ob sie in euren Ohren sind oder nicht, meldet GizmoChina. Sie pausieren die Musik zum Beispiel, wenn ihr sie herausnehmt. Mit an Bord sind zudem Bluetooth 5.0 und Touch Control. All das kennt ihr ebenfalls bereits von den Apple Kopfhörern. Das Active Noise Cancelling (ANC) der AirPods Pro ist bei Realme dagegen kein Thema. Dieses filtert Umgebungsgeräusche weitestgehend heraus, damit ihr ungestört eure Musik hören könnt.

Realme Buds Air: Spezieller Gaming-Mode

Realme setzt bei den Buds Air auf den Google Assistant und bietet auch einen Gaming-Mode. Dieser bietet eine niedrige Latenz, damit es im Zusammenspiel zwischen Bild und Ton nicht zu einer Asynchronität kommt. Der Akku soll 17 Stunden durchhalten. Das Ladecase könnt ihr über ein USB-Kabel (Typ-C) aufladen. Ihr könnt dieses aber auch auf einer entsprechenden Ladematte kabellos mit neuer Energie versorgen.

Die Spezifikationen hören sich durchaus vielversprechend an. Dies gilt auch für den Preis: Die Kopfhörer kosten in Indien zum Release nur etwas mehr als umgerechnet 60 Euro. Dieser dürfte hierzulande erfahrungsgemäß etwas höher ausfallen, aber noch immer deutlich unter der Konkurrenz Samsung (Galaxy Buds: 149 Euro) und Apple (AirPods: 179 Euro bzw. mit 229 Euro mit kabellosem Ladecase) liegen. Infos zu einem Deutschland-Start gibt es noch keine.


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