"Red Dead Redemption 2": Darum reagiert Arthur so träge

"Red Dead Redemption 2" hat von nahezu allen Testern Traumnoten erhalten, perfekt ist aber auch der Western-Hit von Rockstar Games nicht. Viele Spieler stört die im Vergleich zu anderen Titeln träge Steuerung. In dem Video über diesem Artikel geht Animator Dan Lowe diesem Vorwurf auf den Grund.

In dem knapp zweiminütigen Clip analysiert Dan Lowe den in "Red Dead Redemtpion 2" auftretenden Input-Lag. Dieser Begriff bezeichnet die zeitliche Verzögerung zwischen der Eingabe auf dem Gamepad und der Umsetzung auf dem Bildschirm. Da der Input Lag in hohem Maße von dem verwendeten Fernseher beziehungsweise Monitor abhängig ist, hat Lowe die Ergebnisse mit ähnlichen Spielen verglichen.

Schlusslicht im Vergleich

Zum Vergleich hat Lowe die PS4-Titel "Assassin's Creed Odyssey", "Spider-Man", "Uncharted: The Lost Legacy" und "Destiny 2" herangezogen. "Red Dead Redemption 2" wies den höchsten Input Lag aller getesteten Spiele auf: Zwischen der Eingabe auf dem Gamepad und Arthurs erster Reaktion lagen elf Frames – und damit deutlich mehr als bei den anderen Titeln.

Bei "Destiny 2" war es lediglich ein Frame, "Spider-Man" kam auf drei, "Assassin's Creed Odyssey" auf vier und "Uncharted: The Lost Legacy" auf sechs. Die Verzögerung in "Red Dead Redemption 2" ist allerdings beabsichtigt, da sie dem Realismus zugutekommt. Wie von den Entwicklern zu hören war, steht die Immersion im Spiel über fast allem. Was meint ihr: Seid ihr zufrieden oder würdet ihr zugunsten eines flüssigeren Gameplays lieber auf ein wenig Realismus verzichten?

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