Red Hydrogen One: So wird das holografische Display funktionieren

Viel ist zum holografischen Display des Red Hydrogen One noch nicht bekannt. Das galt bisher auch für die verwendete Technologie. Auf der Webseite des Screen-Herstellers wird die Technik nun aber erklärt.

So meldet The Verge, dass das holografische Display in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen namens Leia entstanden ist. Das Startup wurde offenbar 2014 gegründet und beschreibt sich selbst als "führender Anbieter von holografischen Lichtfeld-Display-Lösungen für Mobilgeräte". Bislang war lediglich bekannt, dass "Nanotechnologie" zum Einsatz komme.

Nanoschichten lenken das Licht um

Konkret bedeutet das anscheinend, dass ein herkömmlicher LCD-Bildschirm mit mehreren Lagen aus Nanomaterial beschichtet wird. Auf diese Weise lässt sich offenbar das Licht in mehrere Richtungen brechen, was beim Betrachter schließlich den Eindruck von räumlicher Tiefe erweckt. YouTuber Marquez Brownlee durfte einen Prototyp mit der Technologie bereits begutachten und bezeichnete den Effekt als "beeindruckend", wenngleich auch als "definitiv noch nicht perfekt".

Zeigen durfte Brownlee das Display des Hydrogen One dennoch nicht. Hersteller Leia hat zu der Technologie bereits im Jahr 2015 ein Demonstrations-Video veröffentlicht, das ebenfalls nur eine gerenderte Darstellung zeigt. 3D-Objekte ragen in dem Clip teilweise auch über den Smartphone-Rand hinaus, was beim echten Produkt nicht der Fall sein dürfte. Ihr findet den Clip oberhalb dieses Artikels.


Weitere Artikel zum Thema
Spotify vermit­telt jetzt Hunde – über den Musik­ge­schmack
Francis Lido
Dieser Hund mag angeblich Hip-Hop
Mithilfe von Spotify vermittelt ein Tierheim nun Hunde. Der Streaming-Dienst soll Tier und Mensch über die Musik zusammenführen.
Nokia-Smart­pho­nes auf dem MWC: Produkt­chef verspricht etwas Genia­les
Lars Wertgen
Sieht so das Nokia 9 aus und wird auf dem MWC 2018 vorgestellt?
HMD-Global-Produktchef Juho Sarvikas kündigt für den Mobile World Congress 2018 (MWC) "Unglaubliches" an – gemeint ist wohl ein Nokia-Smartphone.
Justin Timber­lake veröf­fent­licht Musik­vi­deo zu "Supp­lies"
Christoph Lübben
Justin Timberlake im Musikvideo zu "Supplies"
Justin Timberlake hat Geld ausgegeben: Das Musikvideo zu "Supplies" sieht recht teuer aus – und wurde von einem erfahrenen Regisseur gemacht.