RIM will wieder ganz nach oben

Es waren goldene Zeiten für Research in Motion (RIM) als der BlackBerry 1999 als erstes Smartphone auf den Markt kam und dem kanadischen Hersteller Ruhm und Ehre brachte, vor allem aber ordentlich Geld in die Kassen spülte. Ein BlackBerry war ein echtes Status-Symbol, mit dem man beeindrucken konnte. Doch diese Zeiten sind lange her und scheinen heute fast vergessen.

Jetzt hat RIM einen neuen Chef, und der hat große Pläne. Thorsten Heins gibt das klare Ziel aus: „Ich will auf Dauer unter den ersten Dreien sein im Markt für mobile Computer,“ sagte er gegenüber dem Handelsblatt. RIM hat es nach den Erfolgen mit den BlackBerry-Modellen verschlafen, auf der Höhe der Zeit zu bleiben, Konkurrenten wie Apple und Samsung haben den Smartphone-Pionier längst überholt und in den letzten Monaten konnte RIM nur Negativ-Schlagzeilen für sich verbuchen.

Der neue Chef gibt zu, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden. Doch gegen Schwarzmalerei wehrt er sich und will nicht alles nur negativ sehen. Heins betont, dass RIM auch durchaus Erfolge verzeichnen kann, in Europa, Asien, im Mittleren Osten und im Pazifik-Raum ist Research in Motion seiner Meinung nach nicht auf dem absteigenden Ast. Die Probleme, die der Hersteller in den USA hat, kann aber auch der CEO nicht wegdiskutieren.

Doch Thorsten Heins geht voller Schwung und Optimismus an seine neue Aufgabe. „Es wird kein Quartal geben, in dem wir Verluste machen oder in dem uns das Geld ausgeht,“ erklärt er.