Ritot: Crowdfunding-Smartwatch ohne Display in Arbeit

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Von der Ritot-Smartwatch soll es eine sportliche und eine edle Variante geben
Von der Ritot-Smartwatch soll es eine sportliche und eine edle Variante geben(© 2014 Ritot)

Zu groß fürs Handgelenk, zu klein für eine adäquate Darstellung – das Display ist die Schwachstelle vieler Smartwatches, die es auf dem Markt gibt. Das US-amerikanische Start-up Ritot hat eine neue Herangehensweise: Informationen projiziert das Gerät einfach auf den Handrücken des Trägers.

Das Geld für die Entwicklung der Smartwatch hat Ritot über die Crowdfunding-Plattform IndieGogo gesammelt – mit großem Erfolg: Statt der angepeilten 50.000 Dollar kamen bisher über 176.000 Dollar zusammen. Die Smartwatch ist optisch wie ein Armband gestaltet; Leder-Applikationen und viel Glitzer sollen zudem einen hochwertiger Eindruck erzeugen. Aber auch eine sportliche Variante mit mattem Glanz ist geplant.

Wasserdicht und kabelloses Aufladen

Die Smartwatch von Ritot soll laut Herstellerseite alle Funktionen bieten, die für Wearables derzeit maßgeblich sind: so zum Beispiel Benachrichtigungen bei eingehenden Anrufen und Textnachrichten als Erweiterung des Smartphones. Auch eine Kalender- und eine Erinnerungsfunktion für Termine sind geplant. Nach der Aktivierung der Projektion soll diese automatisch nach zehn Sekunden wieder verschwinden.

Die Farbe der Darstellung soll aus 20 Vorgaben frei wählbar sein; zudem ist die Smartwatch von Ritot den Plänen nach wasserdicht und lässt sich ohne Kabel aufladen. Als Betriebsdauer gibt Ritot einen Monat im Standby und 150 Stunden im Projektionsmodus an. Es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler die ehrgeizigen Ziele erreichen, die sie sich mit der Ritot-Smartwatch gesteckt haben – denn laut Spiegel Online sollen die ersten Exemplare bereits Anfang 2015 ausgeliefert werden.


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