"Rogue One"-Autor nennt Star-Wars-Spiele von EA "peinlich"

Neben "Star Wars Battlefront 2" und dessen Vorgänger hat EA bislang kein großes Spiel zur Marke veröffentlicht
Neben "Star Wars Battlefront 2" und dessen Vorgänger hat EA bislang kein großes Spiel zur Marke veröffentlicht(© 2017 EA)

Star-Wars-Spiele von Publisher Electronic Arts (EA) genießen innerhalb der Gaming-Community wohl längst keinen guten Ruf mehr: Falsche strategische Entscheidungen und eingestellte Games sollen immer noch viele Star-Wars-Fans verärgern. Nun äußerte sich sogar der Autor des Films "Rogue One" kritisch zur aktuellen Situation.

Der in der Games-Branche gut vernetzte Star-Wars-Autor Gary Whitta hat in einem Interview deutliche Kritik an EA geäußert, berichtet Screen Rant. Im Video-Podcast von Kinda Funny Games sprach er von Missmanagement seitens des Publishers. Darin nimmt er direkt Bezug auf die für ihn unverständlichen Entscheidungen, in Entwicklung befindliche Projekte einzustampfen. Was EA bislang mit der Marke gemacht und welche Spiele der Lizenz-Deal bisher hervorgebracht hat, bezeichnet Whitta als peinlich.

Ein Star-Wars-Game soll 2019 kommen

Disney hatte 2013 mit EA einen 10-Jahres-Deal über die Star-Wars-Lizenz im Bereich Games geschlossen. Bislang kann der Publisher jedoch nur zwei "Battlefront"-Spiele vorweisen, die hinter den Erwartungen von Fans und Machern zurück blieben. Zwei weitere Projekte stellte Electronic Arts sogar komplett ein. Bei einem davon soll es sich um eine Art lineares Abenteuer wie "Uncharted" gehandelt haben. Das andere hätte ein Open-World-Game im Star-Wars-Universum werden sollen. Momentan befindet sich wohl nur noch ein Spiel in Entwicklung: "Star Wars Jedi: Fallen Order" soll Ende 2019 erscheinen.

In unserem Test schlug sich "Battlefront 2" passabel. Doch viele Gamer haben EA das damit zusammenhängende Lootbox-Desaster anscheinend bis heute nicht verziehen: Für die Implementierung von Mikrotransaktionen erntete das Unternehmen seinerzeit derart harsche Kritik im Netz, dass man das Feature zeitweilig wieder entfernte um die Situation etwas zu entschärfen.

Wäre er anstelle von Disney der Rechteinhaber, so hätte er EA die Star-Wars-Lizenz bereits entzogen, so Gary Whitta. Mit dem Wissen von heute hätte er einen solchen Deal nach eigenen Angaben sogar von vornherein abgelehnt. Das klingt durchaus nachvollziehbar wenn man bedenkt, dass Mitte der 2000er Jahre verschiedene Entwickler in einem vergleichbaren Zeitraum mehr als ein Dutzend Star-Wars-Spiele veröffentlichten. Zu dieser Zeit erschienen auch die erfolgreichen Titel "Jedi Knight 2" und "Jedi Academy" mit sehr komplexem Lichtschwert-Kampfsystem. Selbst ein geistiger Nachfolger zu diesen Spielen wurde bislang noch nicht angekündigt.


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