Safer Sexting: Was muss ich beim Verschicken beachten?

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Safer Sexting: Was muss ich beachten?
Safer Sexting: Was muss ich beachten?(© 2013 istock.com/MariaPavlova)

Erotische Bilder von sich selbst, die im Internet veröffentlicht wurden: Für viele Menschen ist das eine Horrorvorstellung, manche hingegen reizt es. Auch wenn das Versenden von erotischen Nachrichten eine gewisse Gefahr birgt – Ihr müsst nicht darauf verzichten, solange Ihr einige wichtige Hinweise beachtet.

Sexting ist eine Wortschöpfung, die sich aus den englischen Worten Sex und Texting zusammensetzt. Viele Menschen machen von sich selbst erotische Aufnahmen und verschicken diese zum Beispiel an die Beziehungspartner. Eine andere Form des Sexting sind Kurznachrichten mit sexuellen Anspielungen oder Flirtversuchen. Da viele dieser Botschaften oder Bilder nicht beim Adressaten bleiben, ist das Sexting nicht ganz ohne Risiko. Vielleicht gehört das zum Reiz dieser Kommunikationsform dazu – das Risiko kann aber zumindest minimiert werden.

Adressat kontrollieren

Wichtig ist beim Verschicken von Sexting-Nachrichten, dass sie bei der Person ankommen, für die sie gedacht sind. Kontrolliert deshalb vor dem Abschicken genau, an wen die Botschaft geht. Schaut Euch die Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse genau an, bevor Ihr auf "Versenden" klickt. So stellt Ihr sicher, dass die Bilder beim Verschicken nicht in falsche Hände geraten.

Foto-Einstellungen beachten und Bilder löschen

Peinlich ist es auch, wenn Bilder beispielsweise über einen Cloud-Service oder ein soziales Netzwerk direkt bei vielen Menschen landen. Deshalb sollte das automatische Hochladen von Aufnahmen deaktiviert werden, bevor Ihr Sexting-Bilder zum Beispiel mit dem Smartphone macht.

Wer eine Sexting-Botschaft empfängt, sollte diese nach dem Ansehen wieder löschen; auch dann, wenn sie vom Beziehungspartner kommt. So wird vermieden, dass sie nachträglich bei dritten Personen landet. Außerdem beweist Ihr dem Absender so, dass Ihr vertrauenswürdig seid – und werdet vielleicht häufiger mit solchen Botschaften bedacht.

Weniger ist mehr

Auch wenn im Internet häufig explizite Inhalte kursieren: Weniger ist meistens mehr. Erstens bleibt so die Spannung erhalten, und zweitens bietet dieses Vorgehen einen gewissen Schutz. Bei Bildern sollte nie das ganze Gesicht oder Merkmale gezeigt werden, an denen Ihr eindeutig zu identifizieren seid. Achtet außerdem bei Texten darauf, nur das zu sagen, was Ihr der Person auch direkt sagen würdet – übrigens: Abkürzungen sind ein totaler Lustkiller. Wichtig ist, dass Ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie Ihr die Fantasie Eures Partners anregt. Meist sind platte und direkte Formulierungen eher langweilig und plump. Schreibt lieber so, dass Ihr die Fantasie Eures Partners anregt.

Zusammenfassung

  • Sexting bietet einen hohen Reiz, aber auch ein gewisses Risiko
  • Kontrolliert genau, an wen die Botschaften gehen
  • Deaktiviert automatisches Hochladen von Bildern, wenn Ihr zum Fotografieren das Smartphone benutzt
  • Löscht die Botschaften nach dem Erhalt wieder, damit sie nicht in falsche Hände gelangen
  • Zeigt auf Bildern keine Merkmale, an denen Ihr eindeutig zu erkennen seid – insbesondere Euer Gesicht solltet Ihr niemals fotografieren
  • Auch bei den Nachrichten ist weniger oftmals mehr, bietet dem Partner Interpretationsraum und fallt nicht direkt mit der Tür ins Haus
  • Schreibt nur das, was Ihr auch sagen würdet

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