Samsung Chromebook Pro: So sieht das High-End-Chromebook mit Stylus aus

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Samsung Chromebook Pro
Samsung Chromebook Pro(© 2016 Sammobile.com)

Nach dem Note-7-Desaster sorgt Samsung nun mit einem anderen Gerät für positive Schlagzeilen: Das Chromebook Pro ist echt schick.

Ein Lebenszeichen von Samsung: Während die Mobilsparte des Unternehmens sprichwörtlich damit beschäftigt ist, Schäden zu begrenzen, ist der Notebook-Abteilung offenbar ein Missgeschick unterlaufen – zum Guten. Wie SamMobile berichtet, hatte der Hersteller auf seiner südkoreanischen Seite kurzzeitig das Chromebook Pro gelistet. Das kling erstmal wenig spannend. Denn hinter dem Begriff Chromebook verstecken sich oft günstige Notebooks aus Kunststoff mit Low-End-Ausstattung, weil das System nicht sonderlich viele Ressourcen braucht.

High-End steckt nun auch bei Samsung nicht drin. Ein zwei Gigahertz schneller Hexa-Core-Chip, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte erweiterbare Speichern dürften aber durchaus für einen flüssigen Betrieb ausreichen. Vielmehr legen die Südkoreaner aber Wert auf das Aussehen. Offenbar besteht das Gehäuse des Chromebook Pro aus Aluminium. Das bleibt nicht die einzige Besonderheit: Das Notebook einen Einschub für einen Stylus. Wer hier an den S-Pen denkt, liegt leicht daneben. Samsung nennt den Stift schlicht Pen. Ungewöhnlich für Chromebooks ist das Display.

Chromebook Pro mit vorinstalliertem Play Store

Abseits der (mittlerweile nicht mehr erhältlichen) Pixel-Chromebooks von Google lösen die meisten Geräte maximal in Full-HD auf. Samsungs 12,3-Zoll-Bildschirm schafft dagegen 2400 x 1600 Bildpunkte. Darüber hinaus lässt sich das Display dank besonderer Scharniere um 360 Grad zurückklappen. Ihr könnt es also auch als Tablet oder digitalen Malblock benutzen. Das macht durchaus Sinn. Denn auf dem installierten Betriebssystem Chrome OS laufen mittlerweile Android-Apps.

Zwar beschränkt sich der Zugriff auf den Play Store bislang nur auf drei Geräte. Die Bilder, die SamMobile zeigt, lassen aber darauf hoffen, dass Googles App-Store bereits auf dem Chromebook Pro vorinstalliert ist. Der US-Shop Adorama hatte das Gerät übrigens schon kurzzeitig gelistet. Demnach liegt der Verkaufspreis bei 499 US-Dollar. Der Preis scheint, im Vorfeld betrachtet, durchaus fair. Es bleibt zu hoffen, dass Samsung das Gerät auch nach Deutschland bringt. Hierzulande haben die Südkoreaner den Notebook-Vertrieb eigentlich aufgegeben.


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