Samsung Chromebook Pro und Plus: Mit dem Play Store aus der Nische

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Das Samsung Chromebook Pro
Das Samsung Chromebook Pro(© 2017 Samsung)

Auf der CES 2017 hat Samsung das Chromebook Pro und das Chromebook Plus vorgestellt. Die Geräte sind die ersten mit vorinstalliertem Play Store.

Kommen die Chromebooks endlich aus der Nische heraus? Auf der Google I/O 2016 hatte Google angekündigt, den Play Store und damit sämtliche Android-Apps auf ausgewählte Notebooks zu bringen. Bislang profitieren allerdings nur wenige Geräte davon, darunter das Acer Chromebook R13, das Google Chromebook Pixel 2 und das Asus Chromebook Flip. Auf der CES 2017 hat Samsung nun aber zwei Modelle vorgestellt, auf denen Googles Play Store bereits vorinstalliert ist: die Samsung-Chromebooks Pro und Plus.

Beide unterscheiden sich äußerlich nicht voneinander. Sie kommen je mit einem Metall-Gehäuse und einem 12,3 Zoll großen Display (2400 x 1600 Pixel), das sich jeweils um 360 Grad umklappen und als Touchscreen bedienen lässt. Ihr könnt die Chromebooks also auch als Tablets benutzen – oder als Zeichenblock. Denn beide haben einen Einschub für einen Stylus. Wer hier an den S-Pen denkt, liegt zumindest beim Namen daneben. "Digitzed Pen" nennt Samsung den Stift. USB-C-Ports runden das Äußerliche ab.

Die Unterschiede liegen im Detail

Erst ein Blick auf das Datenblatt offenbart den Unterschied: Während im Samsung Chromebook Pro ein Intel M3 taktet, kommt beim Plus lediglich ein ARM-Chip zum Einsatz. Für alltägliche Aufgaben sollte der aber auch ausreichen. Die restliche Ausstattung ist mit dem vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher und dem 32 Gigabyte großen eMMC-Speicher wiederum identisch. Beide Geräte sollen eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden bieten.

Als Betriebssystem kommt natürlich Chrome OS zum Einsatz. Die Hauptattraktion bleibt aber der Play Store. Schließlich könnt Ihr damit das vormals ziemlich einfach gestrickte Chrome OS um Millionen Apps und Spiele erweitern. Auf diese Weise könnten die Samsung-Geräte zur ernsthaften Alternative für Windows-Geräte werden. Schließlich gibt es mittlerweile auch für Android genügt Anwendungen für Office-Aufgaben, Bildbearbeitung und Co.

Das Samsung Chromebook Plus kann ab heute in den USA vorbestellt werden, das Samsung Chromebook Pro soll im Frühjahr folgen. Ob die beiden Geräte auch nach Deutschland kommen, ist nicht bekannt. Samsung hatte sich vor ein paar Jahren vom deutschen Notebook-Markt verabschiedet.


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