Samsung: Darum ist Bixby besser als Siri und Co.

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Bixby kann über einen speziellen Button an der Seite des Galaxy S8 gestartet werden
Bixby kann über einen speziellen Button an der Seite des Galaxy S8 gestartet werden(© 2017 BGR)

Samsung hat nun bestätigt, dass das Galaxy S8 über den Sprachassistenten Bixby verfügen soll. Die künstliche Intelligenz werde viele Fähigkeiten besitzen, die etwa bei Siri, Google Assistant oder Alexa nicht vorhanden sind – zumindest sind das die Ambitionen des südkoreanischen Unternehmens.

Samsung hat in einer Pressemitteilung auf Samsung Mobile Press nun die ersten offiziellen Informationen zur Sprachassistenz Bixby genannt: Demnach ist das Galaxy S8 mit dieser künstlichen Intelligenz ausgestattet. Bestätigt ist nun auch der sogenannte Bixby-Button, über den die Assistenz gestartet werden kann. Durch die Taste sollen Nutzer schnell und komfortabel auf das Feature zugreifen können. Samsung zufolge ist es eine Barriere für den Nutzer, wenn es nicht eindeutig ist, wie eine künstliche Intelligenz aktiviert werden kann.

Bixby ohne Grenzen

Im Vergleich zu anderen Sprachassistenten wie etwa Siri, Google Assistant oder Amazon Alexa soll Bixby laut Samsung eine Anwendung "komplett" unterstützen. So ist es die Absicht des südkoreanischen Unternehmens, dass die KI alle Aufgaben via Sprachbefehl übernehmen kann, die ein Nutzer sonst über Touch-Eingaben ansteuert. Das Sprach-Interface soll sich den Eingaben des Benutzers anpassen: Dadurch lerne die Maschine Befehle, anstatt dass der Nutzer derjenige ist, der sich bestimmte mögliche Kommandos merken muss.

Die KI soll zudem dazu in der Lage sein, Befehle aus dem Kontext heraus zu akzeptieren. Wenn ein Nutzer beispielsweise den Bixby-Button drückt und sich gerade in einer App befindet, soll die Sprachassistenz sofort wissen, worum es geht. So sei es möglich, nahtlos zwischen Touch- und Spracheingabe zu wechseln, ohne bei einem Kommando wieder ganz am Anfang zu beginnen.

Verständnis für Nutzer

Zuletzt nennt Samsung als einen großen Unterschied zu anderen KI-Assistenten die "kognitive Toleranz". Bixby soll Sprachbefehle auch dann verstehen, wenn bestimmte Informationen nicht genannt werden oder Schlüsselwörter fehlen. Dadurch müsse sich der Nutzer nicht mehr einen exakten Sprachbefehl merken, um eine bestimmte Funktion auszulösen. Sollten der KI Informationen zur Ausführung einer Aktion fehlen, werden diese Stück für Stück durch Nachfragen vom Nutzer eingeholt.

Bixby ermöglicht Samsung zufolge eine intuitive Bedienung von Smartphones und soll das Interagieren mit den immer komplexeren Benutzeroberflächen vereinfachen. Zuerst sollen nur einige auf dem Galaxy S8 vorinstallierte Apps die neue Sprachassistenz unterstützen. Programme von Drittanbieter – wie WhatsApp – können demnach noch nicht von der KI profitieren. Am 29. März 2017 will Samsung im Rahmen der Präsentation des Galaxy S8 weitere Details zu Bixby nennen.


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