Samsung Galaxy A42 – Leak zeigt: 5G stellt Hersteller vor Probleme

Das Galaxy A42 wird wohl klobiger als sein Vorgänger (Bild)
Das Galaxy A42 wird wohl klobiger als sein Vorgänger (Bild)(© 2020 Samsung)

Das Galaxy A41 ist noch gar nicht allzu lange auf dem Markt – und schon gibt es einen Leak zum Nachfolger. Was dieser über das Galaxy A42 verrät, zeigt, dass ihr für 5G in der Mittelklasse einen nicht unerheblichen Preis bezahlen müsst.

Damit gemeint ist nicht unbedingt der Gerätepreis. Sondern die Abstriche, die ihr machen müsst, wenn ihr ein Mittelklasse-Smartphone mit 5G wollt. Der neue Mobilfunkstandard gilt als enorm stromhungrig – und der Leak zum Galaxy A42 lässt erahnen, was das für zukünftige Smartphones bedeutet: Das aktuell übliche schlanke Design muss wohl einem deutlich klobigeren weichen.

Galaxy A42: So groß wie das S20 Ultra?

So soll das Samsung Galaxy A42 GalaxyClub zufolge einen um 70 Prozent größeren Akku (5000 mAh) bekommen als sein Vorgänger ohne 5G. Der muss natürlich irgendwo unterkommen, was ein spürbar größeres Gehäuse nach sich ziehen dürfte. Das A41 gehört mit seinem 3500-mAh-Akku zu den eher zierlicheren Geräten. Batterien mit einer Kapazität um die 5000 mAh sind dagegen nur in deutlich größeren Geräten zu finden – wie etwa dem mächtigen Galaxy S20 Ultra.

Auch das Einsteiger-Smartphone Galaxy A21s hat einen 5000-mAh-Akku und ist dementsprechend deutlich größer als das A41. Ähnliche Dimensionen dürften euch auch beim Galaxy A42 erwarten – und bei den meisten anderen Smartphones, die 5G unterstützen.

Man kann nicht alles haben

Mehr Ausdauer dürft ihr euch vom Samsung Galaxy A42 aber nicht erhoffen. Von dem Plus an Akkukapazität bleibt wohl kaum etwas übrig. Stattdessen gleicht sie wohl lediglich den erhöhten Strombedarf durch 5G aus. Hätte der Hersteller eine Alternative gehabt? Sicherlich: Ein kleinerer Akku und damit auch ein schlankeres Gehäuse wären möglich gewesen.

Diese Variante aber hätte die Laufzeit des Smartphones aber deutlich reduziert. Letztendlich hat sich Samsung offenbar gegen eine Reduzierung der Ausdauer entschieden – und damit wohl auch für ein weniger handliches Gehäuse. Ob der Hersteller die richtige Entscheidung getroffen hat: Was meint ihr?


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