Samsung Galaxy Note 10.1 - Test des neuen Tablets (inkl. Video)

Samsung hat nach dem letztjährigen Samsung Galaxy Note - 5.3 Zoll Smartlet - jetzt auch sein neues Samsung Galaxy Note 10.1 (GT-N8000) Tablet offiziell vorgestellt, dem ich in den letzten Tagen einem ausführlichen Test unterziehen konnte, um hier einen Erfahrungsbericht samt Video zu präsentieren.

Das Samsung Galaxy Note 10.1 wurde ursprünglich schon im Februar 2012 auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt; Samsung hat jedoch die letzten Monate genutzt, um das Gerät weiterzuentwickeln.

So wurde unter anderem der Prozessor um zwei weitere Kerne auf  4 x 1,4 GHz erweitert und der Arbeitsspeicher von 1 GB auf 2 GB aufgestockt. Auch die Hauptkamera bietet jetzt 5,0 Megapixel (samt LED-Blitzlicht), statt der zuvor geplanten 3,2 Megapixel. Somit bekommt man jetzt ein wesentlich leistungsstärkeres und ausgereifteres Tablet.

Geblieben ist die "S Pen" getaufte Technologie, die es erlaubt, das Gerät mit einem in das Gehäuse integrierten, drucksensitiven Stift zu bedienen. Auch die weiteren technischen Daten können sich sehen lassen. Nachfolgend eine kurze Auflistung der wichtigsten technischen Details.

Technische Daten des Samsung Galaxy Note 10.1

  • 10,1 Zoll (WXGA) Touch-Display mit 1280 × 800 Pixeln
  • 1.4GHz Quad-Core Samsung Exynos Prozessor
  • 2 GB Arbeitsspeicher (RAM)
  • 16 GB / 32 GB / 64 GB interner Speicher
  • 5,0 Megapixel-Rückkamera
  • 1,9 Megapixel-Frontkamera
  • GPS / GLONASS Satellitenunterstützung
  • HSPA+ bis 21,6 Mbit/s
  • Bluetooth 4.0
  • WLAN 802.11 a/b/g/n
  • Infrarotschnittstelle
  • 7000mAh Akku
  • 6,5 mm S-Pen (Stift) zur Bildschirmeingabe
  • Android 4.0.4 Betriebssystem
  • microSD, microSDHC (bis zu 64 GB)
  • 720p Videoaufnahme / 1080p Videowiedergabe
  • Größe (H x B x T): 180 x 262 x 8,90 mm
  • Gewicht: 600 Gramm (3G Version)
  • Farbe: Pearl White oder Pearl Grey

Das Video zum Test

[Direktlink: Samsung Galaxy Note 10.1 - Test]

Gehäuse

von BASE ab Verkaufsstart angeboten wird, kommt in der Trendfarbe weiß (Pearl White) daher. Das Gerät erinnert optisch sowohl von der Front- als auch Rückseite ein wenig an das bereits länger erhältliche Samsung Galaxy Tab 10.1N. Es ist wirklich erstklassig verarbeitet, dem Gehäuse lässt sich kein knarzen oder knacken entlocken. Auch die Spaltmaße, Abdeckungen und Tasten machen einen wirklich sauber verbauten Eindruck.

Das Samsung Galaxy Note 10.1 kommt trotz des großen 10,1 Zoll Displays und des 7000 mAh starken Akkus mit einem angenehm flachen Gehäuse, genauer mit Abmessungen von 262 x 180 x 8,90 mm daher. Das Gewicht des Gerätes ist mit 600 Gramm für ein Tablet mit dieser Ausstattung als sehr angemessen zu bezeichnen, auch das neue Apple iPad wiegt mit 3G+WIFI mit 662 Gramm deutlich mehr.

Auf der Front des Gerätes findet sich neben dem 10,1 Zoll messenden Display, die Frontkamera sowie der Lichtsensor wieder. Links und rechts vom Display sind die beiden Lautsprechergitter der entsprechenden Stereo-Lautsprecher verbaut. An der Oberseite findet sich der Ein-/Aus-Schalter, der Lautstärkenregler, die Infrarotschnittstelle, der 3,5 mm Klinke-Anschluss sowie die beiden Schächte für die SIM-Karte sowie microSD Speicherkarte wieder. Die einfache Optik der Rückseite wird nur durch die 5,0 Megapixel-Hauptkamera sowie das verbaute Blitzlicht unterbrochen, ansonsten ist diese durchgängig in weiß gehalten. An der Unterseite des Gerätes ist der Samsung-typische 30-PIN Connector als Daten- und Ladeanschluss verbaut.

Display

Der 10,1 Zoll große Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln beherrscht nahezu die komplette Gerätefront. Das Display misst 255,8 mm in der Diagonalen und stellt maximal 16,7 Mio Farben dar. Selbstverständlich ist das Display kapazitiv, Multitouch wird natürlich problemlos unterstützt; in meinem Test hat das Gerät bis zu 10 Touchpunkte gleichzeitig unterscheiden können. Das Display reagiert präzise auf die Eingabe per Finger oder Stift (dazu später im Test mehr, siehe Punkt "S Pen"), so lassen sich die einzelnen Menüicons oder Menüpunkte genau treffen und bedienen.

Was die Pixeldichte angeht, bewegt sich das Samsung Galaxy Note 10.1 mit seinen 149 PPI (Pixel per Inch) mittlerweile eher im Mittelfeld der aktuellen Tabletwelt. Hier mal einige Vergleichswerte anderer 9 bis 10 Zoll Tablets:

  • Acer Iconia A700 - 224 PPI
  • Apple iPad / iPad 2 - 132 PPI
  • Apple new iPad - 264 PPI
  • ASUS Transformer - 149 PPI
  • Motorola Xoom 2 - 149 PPI
  • Sony Tablet S - 161 PPI

Es liegt damit derzeit noch auf Augenhöhe mit den meisten Mainstream-Tablets, nur das neuen Apple iPad kann sich in dieser Kategorie deutlich absetzen. Dem Samsung Galaxy Note 10.1 bleibt dafür aber ein wichtiger Vorteil bzw. ein echter Mehrwert in Form des sehr genau arbeiten SPen. Als weiteren großen Vorteil muss man auch berücksichtigen, dass Samsung ein PLS (Plane-to-Line Switching) Display verwendet, im Gegensatz zu den meist verbauten IPS (In-Plane Switching) Displaypanels. Die PLS-Technoligie bietet folgende entscheidenden Vorteile:

  • deutlich größerer Betrachtungsblickwinkel
  • ca. 10 % heller und trotzdem energieeffzienter
  • höherer Kontrast und klarere Bildwiedergabe
  • schnellere Reaktionszeit

Hier sieht man: Reine Displayauflösung ist nicht alles worauf man achten muss. Für mich wiegen die gerade genannten Vorteile die geringere Pixeldichte gegenüber einigen anderen Tablets wieder etwas auf.

Eine vom Samsung Galaxy S3 bekannte Neuheit ist übrigens die "Intelligenter Schlafmodus" (englisch: Smart Stay) genannte Funktion. Das Samsung Galaxy Note 10.1 hält die Displaybeleuchtung aktiv solange man das Gerät auch wirklich betrachtet. Eine wirklich geniale Sache wenn man wirklich mal einen längeren Text liest, so muss man nicht alle paar Sekunden das Display antippen, um das Display aktiv zu halten.

Um dies zu erreichen, benutzt Samsung schlicht und einfach die integrierte Frontkamera um zu überprüfen ob der Nutzer das Gerät betrachtet. Die Funktion kann übrigens im Menü aktiviert und deaktiviert werden, inwieweit sich dies auf die Akkulaufzeit auswirkt, werde ich später noch ergänzen. In meinem Test quittierte die Funktion allerdings in etwas dunklerer Umgebung den Dienst, da es dem Anschein nach schlicht und einfach die Augen nicht mehr erkennen konnte.

S Pen und Bedienung

Ein äußerst wichtiges und sehr gut umgesetztes Feature ist der im Gehäuse versteckte S Pen. Einfacher gesagt bietet das Samsung Galaxy Note 10.1 einen drucksensitiven Stift der zur Bedienung des Touchscreens ausgelegt ist. Dieser ist auf der rechten Gehäuserückseite in der unteren Ecke verstaut und rastet schön fest in das Gehäuse ein, Der Verlust des Stiftes ist unter normalen Bedingungen somit ausgeschlossen.

Was den S Pen des Galaxy Note 10.1 so besonders gegenüber einfachen Stiften für kapazitive Display macht, ist die Druckempfindlichkeit. So ist es ein Zusammenspiel aus Stift und speziellem Display (Digitizer), was dafür sorgt, dass es mehrere hundert Abstufungen in der Drucksentivität unterscheiden kann. Mit anderen Worten kann man wie mit einem normalen Stift auf dem Display des Galaxy Note 10.1 schreiben, je nach Stärke des Aufdrückens werden die Linien dann unterschiedlich fein oder breit auf dem Display dargestellt.

Das Bedienkonzept als Kombination aus Touchscreen, dem bereits erwähnten Stift, der eingeblendeten QWERTZ-Tastatur oder der Handschrift-Texterkennung ist gut gelöst. Die zur Verfügung stehende Fläche für die Tastatur ist natürlich mehr als ausreichend groß, selbst mit großen Fingern kann man so gezielt die einzelnen Tasten treffen. Zur Auswahl stellt Samsung übrigens gleich drei unterschiedlich große Tastaturvarianten. Sollte es aber doch mal zu einer Fehleingabe kommen, gibt es noch als kleinen Zusatz eine Rechtschreibkorrektur, die diese Fehler dann für den Nutzer ausbügelt. Was die Eingabe per Stift angeht, so ist dies mehr als eine nette Ergänzung. Beim Schreiben von Texten ist die Texterkennung eine echte Alternative zur sonst üblichen Bildschirmtastatur. Ob man Buchstabe für Buchstabe schreibt oder ganze Wörter, beides wird mit der nötigen Übung problemlos vom Gerät erkannt.

Aber der Stift bietet auch andere Vorteile. Auf der Karte von Google Maps einen Treffpunkt einkreisen, eine kurze Notiz als Gedächtnisstütze schreiben oder aber ein Bild im Adobe Photoshop Touch bearbeiten - all das bringt der Stift so mit sich. Auch für Smartphone- und Tabletnutzer, die bisher nicht mit der Bedienung per Finger auf dem Touchscreen zurechtkamen, könnte die Bedienung des Gerätes per Stift eine echte Alternative darstellen.

Anmerkung: Der Hersteller bzw. Partner von Samsung hinter dieser speziellen Displaytechnologie ist übrigens die Firma Wacom (Penabled Technologie).

Vorinstallierte Software

Samsung hat beim Galaxy Note 10.1 einige spezielle Apps für den S Pen (Stift) vorinstalliert. Fangen wir an mit dem Notizbuch namens S Note. Hier kann man schnell Notizen per Stift oder Tastatur verfassen, Bilder malen oder Grafiken erstellen. Hierbei helfen drei verschiedene Produktivitätstools: Formelübereinstimmung, Form anpassen und Handschrift-zu-Text. Bei der "Formelübereinstimmung" kann man mathematische Formeln auf das Display malen und das Gerät sucht nach Ergebnissen und Ergänzungen in der Suchengine Wolfram|Alpha. Bei der Funktion "Form anpassen" werden Linien, Kreise oder andere geometrische Figuren vom Gerät automatisch begradigt. Der letzte Punkt "Handschrift-zu-Text" setzt wie nicht anders zu erwarten die gerade freihand geschriebenen Texte in Schreibmaschinen-Text um.

Als weitere äußerst sinnvolle App für das Samsung Galaxy Note 10.1 hat man die Vollversion von Adobe Photoshop Touch vorinstalliert. Das Gerät ist aufgrund des Stiftes geradezu prädestiniert für Grafikanwendungen. Selbst Anfänger dürften schnell mit dem Programm klarkommen, da Adobe einen umfangreichen Tutorial-Bereich installiert hat, und der Anwender so an die wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten herangeführt wird. Für mich als langjährigen Photoshop Nutzer ist dies ein wirklich geniales Feature. So kann man unterwegs problemlos Bilder bearbeiten, retouchieren oder mit Effekten versehen.

Eine weitere geniale App ist die Smart Remote. Hiermit lassen sich so ziemlich alle SAT-Receiver, DVD-Player, Set-Top-Boxen, Fernseher und Stereo-Anlagen bedienen. Dank der an der Oberseite des Samsung Galaxy Note 10.1 verbauten Infrarot-Schnittstelle macht sich das Gerät nebenbei somit auch noch zur Universalfernbedienung im Haushalt. Die App ist wirklich genial, einzelne Tastenfunktionen lassen sich bei Bedarf hinzufügen, mehrere Geräte problemlos verwalten.

Eine weitere Neuerung sind die sogenannten Mini Apps, diese lassen sich über einen kleinen Pfeil aus der unteren Statusleiste aufrufen. Hier findet man unter anderem den Taschenrechner, Nachrichteneingang, Weltuhr, E-Mail Eingang, Alarm, MP3 Player, S Planner, S Note, Taskmanager und die Telefonfunktion.

Die Apps legen sich nach dem Aufruf als kleines Fenster in den Vordergrund des Bildschirms. So kann man aus jedem Programm heraus die genannten Funktionen nutzen, das Fenster verschieben und schnell wieder schließen. Mehrere Fenster parallel sind problemlos möglich, hier zahlt sich wiederum das Multitasking aus.

Die AllShare Play Funktion des Samsung Galaxy Note 10.1 nutzt DLNA und die Wi-Fi Direct Technik für Remote-Fernzugriff auf Dokument- und Multimedia-Dateien.  Mit diesem Feature lassen sich diese Inhalte mit den verschiedensten DLNA kompatiblen Geräten teilen. Bei Group Cast lässt sich der Bildschirminhalt per WLAN mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig betrachten und Notizen schreiben. Eine sinnvolle Funktion wohl vor allem im Geschäftsleben, bei Meetings kann man so beispielsweise seinen Bildschirm mit anderen Geräten im Raum teilen.

Zu den weiteren vorinstallierten Programmen zählen Chat on, Samsung Apps, S Memo, S Planner, S Suggest, Social Hub, Music Hub, Game Hub, Polaris Office, Video Player und der Video Editor.

Multitasking / Mehrfachbildschirm

Selbstverständlich bietet das Samsung Galaxy Note 10.1 die Möglichkeit des Multitaskings, d.h. mehrere Programme lassen sich parallel ausführen oder laufen im Hintergrund weiter. Neu ist die sogenannte Mehrfachbildschirm-Funktion, hier lassen sich zwei aktive Programme nebeneinander oder untereinander anordnen. Dies geht mit folgenden Programmen:

  • Internet Browser
  • Polaris Office
  • S Note
  • Video-Player
  • Galerie
  • E-Mail

So kann man z.B. Bilder oder Textpassagen vom einen Programm in das andere übertragen. Oder man lässt ein Video laufen und surft parallel dazu im Internet. Die Möglichkeiten sind vielseitig und erleichtern das produktive Arbeiten mit dem Gerät immens. Mal eben ein Bild aus dem Internet ausgeschnitten und in ein Word Dokument eingefügt, eine mathematische Formel mit Hilfe der "Formelübereinstimmung" gesucht und in eine Tabellenkalkulation weiterverwendet, es ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten je öfter man die Funktion nutzt. Wie sich das ganze in der Praxis nutzen lässt, sollte jeder für sich selbst ausprobieren. Damit man aber ein grobes Gefühl dafür bekommt, habe ich das Thema auch in meinem Video aufgegriffen.

Benutzeroberfläche

Das Android Betriebssystem (Android 4.0.4 / IceCream Sandwich) kommt mit einem mittlerweile weitestgehend bewährten Bedienkonzept daher. Dank der neuen Touchwiz Nature UX Version (bereits bekannt vom Samsung Galaxy S3) sind einige Neuerungen dazu gekommen, die es ermöglichen das Gerät unter anderem noch individueller anzupassen. Das Gerät bietet 7 durchschaltbare Desktops (auch Homescreens genannt), die mit Shortcuts, Ordnern oder Widgets belegt werden können.

Zwischen den Desktops blättert man einfach per Fingerstreich hin und her; im oberen Bereich wird dabei ein Indikator eingeblendet, der anzeigt, auf welcher der sieben Seiten man sich gerade befindet. Unterhalb des jeweiligen Desktops gibt es die Statusleiste, oben rechts gibt es ein Symbol für das aufrufbare Hauptmenü. Dieses Hauptmenü beherbergt alle installierten Programme und Widgets. Möchte man ein Programm auf dem Desktop platzieren, so reicht es, dieses Icon auf einen der Desktop zu ziehen und loszulassen. Wer mag, kann die einzelnen Programme auf dem Desktop und Hauptmenü in umbenennbare Unterordner platzieren. Aus dem Hauptmenü (englisch: App-Drawer) lassen sich folgende Einstellungen treffen:

  • Ordner erstellen
  • Anwendungen verbergen
  • Widgets und Apps auf die Desktops ziehen
  • Playstore starten
  • Downloads sortieren
  • Apps deinstallieren / senden
  • Anzeigetyp (Anpassbares Raster, Alphabetisches Raster)

Was die einzelnen Widgets angeht, so gibt es u.a. schon einige vorinstallierte Widgets: Alarm, Bilderrahmen, Dual-Uhr (analog), Dual-Uhr (Digital), E-Mail, Google Mail, Yahoo News / Finance, Kalender, Kontakt, MP3-Player, S Memo, verschiedene Uhren, ein Google-Suchfeld, und vieles mehr stehen zur Auswahl. Weitere Widgets stehen über den Google-Play-Store zum Download bereit.

Wenn man viele Programme installiert hat, wird das Hauptmenü bei den meisten Android-Geräten ziemlich schnell unübersichtlich. Hier hat Samsung aber mitgedacht und eine Möglichkeit geschaffen, die Programme in eigene Ordner zu verschieben. Des Weiteren kann man bei Bedarf das Layout ändern; zur Auswahl stehen die Möglichkeit der Rasteransicht oder einer Listenansicht. Wer mag, kann die Optik des Gerätes also dank der Vielseitigkeit nach Belieben anpassen.
Das Samsung Galaxy Note 10.1 liefert ab Werk zusätzlich einige wirklich hübsche Wallpaper (Hintergründe) mit, sowohl stille Bilder als auch bewegte Live-Hintergründe.

Musik- und Video-Player

Selbstverständlich darf ein Musik-Player nicht fehlen. Das Gerät bietet einen optisch überarbeiteten Touchplayer. In der Hauptübersicht stehen zur Auswahl: Alle Titel, Wiedergabeliste, Alben, Interpreten, Genre, Music Square, Ordner, Komponisten, Jahre. Wem das zu viele Menüpunkte sind, kann im Untermenü auch ungewünschte Menüpunkte entfernen.

  • Audio Codecs: MP3, OGG, WMA, AAC, ACC?, eAAC?, AMR(NB,WB), MIDI, WAV,  AC-3, Flac

Der Player selbst bietet während der Wiedergabe die übliche Android-Musikoberfläche, bestehend aus großem Album-Cover, Play, Pause, Vorwärts, Rückwärts, Repeat, Zufallswiedergabe sowie dem Wechsel zur Wiedergabeliste. Einen Klangregler (SoundAlive getauft) bietet das Gerät natürlich auch, hier kann man unter anderem wählen zwischen:

  • Normal
  • Pop
  • Rock
  • Jazz
  • Dance
  • Vocal
  • Klassik
  • Bass Boost
  • Treblebooster
  • Benutzerdefiniert

Wer mag, kann den Klang des MP3-Players noch verfremden, indem man zwischen den weiteren Sound-Effekten: 7.1 Kanäle virtuell, Externalisierung, Cafe, Konzertsaal wählt. Der Player bietet außerdem die Möglichkeit Liedtexte zum Musiktitel anzuzeigen, sofern diese für den jeweiligen Titel verfügbar sind.

Selbstverständlich spielt der MP3-Player auch im Hintergrund weiter, da das Gerät vollständig multitaskingfähig ist. Die Wiedergabe im Standby-Modus wird dann in der Titelleiste oben signalisiert; hierüber kann man dann auch in den Player zurückwechseln. Bei Bedarf lässt sich der 16 GB große interne Speicher auch mit microSD-Karten bis zu 64 GB erweitern, dann macht man das Gerät wirklich zu einem wandelnden Musikarchiv.

Sollte der Speicher irgendwann dann trotzdem mal ausgehen, kann man auf den kostenfreien Cloud-Speicherplatz bei Google oder Dropbox zurückgreifen. Die entsprechende Cloudlösungen sind gratis, nur wer mehr Speicherplatz wünscht, zahlt je nach Größe des Volumens extra. Bei der Dropbox-Lösung bekommt man großzügige 50 GB Speicherplatz für die ersten 2 Jahre kostenfrei, bei Google Drive sind 5 GB dauerhaft kostenfrei enthalten.

Der Klang ist mit den beiliegenden Kopfhörern ziemlich gut. Da es sich bei den beiliegenden weißen Kopfhörern um In-Ear Ohrstöpsel handelt, ist der Bassanteil schon recht ordentlich, die höheren Frequenzen kommen auch nicht zu kurz. Für Musikliebhaber lohnt nichtsdestotrotz der Kauf eines hochwertigeren Kopfhörerpaares. Beim Samsung Galaxy Note 10.1 ist wie bereits gesagt ein 3.5 mm Klinkeanschluss verbaut worden, so dass eigenen Kopfhörern nichts im Wege steht.

Ich habe für meinen Klangtest Monster Beats by Dr. Dre genutzt. Der Klang ist wirklich hervorragend, die gebotene Lautstärke des Samsung Galaxy Note 10.1 ist mehr als ausreichend, der Klang ist sauber und ausgewogen, die Höhen sind sauber und die Bässe haben ordentlich Druck. Je nach Effekteinstellung verliert das Samsung Galaxy Note 10.1 allerdings einiges an Lautstärke, weshalb ich bei den neutralen Einstellungen bleiben werde.

Wer mit dem Samsung Galaxy Note 10.1 auch Videos anschauen möchte, kann dies natürlich auch problemlos tun. Das Gerät schafft es spielend, Videos bis hin zu Full-HD-Auflösung sauber und ruckelfrei wiederzugeben. Der Player bietet nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten, spielt aber immerhin ab Werk DivX ab. Ansonsten kann man Videos per Video Editor direkt zuschneiden, und Untertitel lassen sich ebenfalls einblenden.

  • Video Codecs: MPEG4, H.263, H.264, VC-1, DivX, WMV7, WMV8, VP8
  • Formate: 3GP(MP4), WMV(ASF), AVI, FLV, MKV, WebM

Wo wir schon bei der Wiedergabe von Videos sind; das Samsung Galaxy Note 10.1 kann durch die neue "Popup Play" Funktion Videos im Fenstermodus abspielen. Das heißt man kann ein Video im Vollbild anschauen, und während der Videogabe das Video nahtlos verkleinern. Nachdem das Video nun verkleinert weiterläuft, kann man die sonstigen Funktionen des Gerätes nutzen. Das Video selbst lässt sich hierbei komplett frei über den Bildschirm verschieben. Eine praktische Sache - man kann also ein Video ohne Unterbrechung laufen lassen nd währenddessen beispielsweise eine Notiz oder SMS schreiben.

Kamera

Das Samsung Galaxy Note 10.1 kommt mit zwei Kameras daher. Eine 5.0 Megapixel Kamera mit Blitzlicht auf der Rückseite und eine 1,9 Megapixel Kamera auf der Vorderseite. Die Frontkamera dient zur Videotelefonie oder aber für Selbstportaits. Mit der Hauptkamera auf der Rückseite kann man wirklich durchaus brauchbare Schnappschüsse anfertigen.

Wie bei Samsung üblich stehen diverse Szenen-Modi zur Auswahl. Hier findet man u.a. Landschaft, Nacht, Sport, Party, Strand / Schnee, Sonnenuntergang sowie einige weitere. Selbstverständlich lassen sich die Bilder geotaggen, also mit dem aktuellen GPS-Koordinaten versehen. Die Kamera besitzt einen Autofocus und schießt Bilder mit einer maximalen Auflösung von 2560 x 1920 Pixeln. Im Videomodus steht eine maximale Auflösung von 1280 x 720 Pixeln zu Verfügung, wobei mit 30 Bildern pro Sekunden aufgenommen wird. Hier einige Beispielfotos die sich wirklich sehen lassen können:

Office-Funktion

In diesem Teil des Tests beschäftige ich mich mit den PIM-Funktionen wie Kalender, Telefon oder Kontakten, die das Samsung Galaxy Note 10.1 beherrscht. Hier hat sich grundsätzlich nicht viel geändert, neu ist jedoch, dass sich mit dem Samsung Galaxy Note 10.1 nicht nur per VoIP sondern auch über das klassiche Handynetz telefonieren lässt. Dies geht wahlweise per Freisprechfunktion, Kabelheadset oder Bluetooth-Freisprechanlage, aber dazu kommen wir später im Test etwas genauer.

Der Kalender (S Planner) bietet eine Monats-, Wochen- und Tagesübersicht. Die Eingabe selbst ist ziemlich detailliert geraten; die zur Verfügung stehenden Felder sind:

  • Titel
  • Datum und Uhrzeit
  • Ganztägig: ja / nein
  • Wiederholen (Ohne/Täglich/Jeden Werktag/Alle 2 Wochen/etc.)
  • Ort
  • Teilnehmer
  • Erinnerungen
  • Datenschutz
  • Beschreibung
  • Memos
  • Bilder
  • Kalender, mit dem gesynct wird (z.B. Google Calendar)

Beim Telefonbuch sieht es ähnlich umfangreich aus. Hier sollte man in der Regel mit den zur Verfügung stehenden Feldern problemlos auskommen. Hier eine kleine Übersicht, welche Felder das Telefonbuch anbietet:

  • Namenspräfix, Vorname, Zweiter Vorname, Nachname, Namenssufix, Rufnummer (Mobil, Privat, Arbeit, Fax (dienstl.), Fax (zuhause), Pager, Andere,Benutzerdef.), Internetanruf
  • E-Mail Adresse (Startseite, Arbeit, Andere, Benutzerdefiniert)
  • Klingelton
  • Postanschrift (Startseite, Arbeit, Andere, Benutzerdefiniert)
  • Organisation (Arbeit, Andere, Benutzerdefiniert)
  • IM (AIM, Windows Live, Yahoo, Skype, QQ, ICQ, GoogleTalk, etc.)
  • Memos
  • Webseite
  • Spitzname
  • Geburtstag
  • Jahrestag

Durch die benutzerdefinierten Felder kann man nach Belieben weitere Informationen hinzufügen und verwalten. Wer will, kann selbstverständlich auch ein persönliches Anruferbild für jeden Kontakt hinzufügen. Zur besseren Übersichtlichkeit gibt es auch die Möglichkeit, die Kontakte nach Gruppen zu unterteilen.

Bei Office-Dateien setzt Samsung weiterhin auf die Polaris-Office-Funktion. Mit dieser kann man die verschiedensten Dateiformate öffnen und bearbeiten. So lassen sich unter anderem Office-Dateien (Word, Excel, Powerpoint) oder reine Textdateien öffnen und auch erstellen. Bei PDF-Dateien hat man zumindest die Möglichkeit diese zu betrachten, erstellen lassen sich neue PDF-Dokumente allerdings nicht. In meinem Test war selbst das Öffnen größerer Dokumente mit vielen Bildern kein Problem, auch der stufenlose Zoom lief ohne Ruckeln.

Um das Gerät mit dem heimischen PC zu synchronisieren, gibt es von Samsung eine Software namens KIES. Diese ermöglicht es, das Gerät mit MacOS 10.5 ~ 10.7, Windows XP, Vista sowie Windows 7 zu verbinden.

Internetbrowser

Eine der wohl wichtigsten Applikationen bei einem Tablet ist natürlich der integrierte Internetbrowser. Wie es sich für ein aktuelles Tablet gehört, handelt es sich um einen vollwertigen HTML-Browser. Neu ist die bereits zuvor erwähnte Mehrfachbildschirm-Funktion, bei der sich der Browser mit einigen anderen vordefinierten Apps den Platz parallel auf dem Bildschirm teilen kann. So lässt sich beispielsweise bequem im Internet recherchieren oder surfen und parallel dazu können in der S Note Applikation Notizen angefertigt werden.

Der Browser kommt mit den meisten Internetinhalten klar, die Darstellung ist auf Wunsch nahezu identisch mit der des heimischen Desktop-Computers. Der Browser unterstützt:

  • WML
  • HTML
  • XHTML
  • CSS
  • JavaScript
  • Flash (Version 11)

Das Surfen im Internet und der Seitenaufbau sind sehr schnell, auch aufwändigere Websites werden sehr schnell geladen und gerendert. So gibt es keine großen Ladezeiten, und auch das Scrolling gestaltet sich extrem flüssig.

Wer mag, kann eine Übersicht über die Webseite über einen kurzen Displaydruck aufrufen und so auf den gewünschten Teil der Webseite zum Zoomen doppelklicken. Wie bei anderen Androidgeräten wurde auch hier der Zoom per "Pinch und Zoom"-Fingergeste umgesetzt; so kann man per Fingerspreizen stufenlos in die gewünschten Webinhalte rein- und rauszoomen.

Wie viele Android-Tablets kann das Samsung Galaxy Note 10.1 übrigens auch Flash-Inhalte wiedergeben. Im Browser sind maximal 8 Fenster parallel möglich, zwischen denen man per Menü nahtlos hin- und herwechseln kann. In der Regel sollten diese 8 Browserfenster für Fans des Browser-Multitasking vermutlich genügen. Des Weiteren kann man im Browser die Schriftgröße einstellen, einen Popup-Blocker aktivieren oder aber eine Desktop-Version der Website erzwingen.

Wie bei einem Desktop-Browser gibt es beim Samsung Galaxy Note 10.1 natürlich auch die Möglichkeit, Lesezeichen anzulegen, diese zu verwalten oder den Verlauf zu betrachten. Wer etwas Privatsphäre sucht, für den gibt es die Möglichkeit einen "anonymen Browser-Tab" aufzumachen. Außerdem gibt es neben dem Standard-Browser natürlich auch Browser-Alternativen wie den Opera Mobile, Skyfire, Puffin, Dolphin Browser oder Firefox. Hier entscheiden also wieder der persönliche Geschmack und die Anforderungen, die man an den Browser stellt.

Verbindungsmöglichkeiten

Was die einzelnen Verbindungsmöglichkeiten angeht, so ist das Galaxy Note 10.1 mit den gängigsten aktuellen Standards vertraut. Bluetooth, WLAN, EDGE, GPRS, UMTS und HSPA+ (850/900/1900/2100) stellen das Grundgerüst dar. Es surft sich dank dieser Funkstandards sehr zügig. Alles andere wäre aber auch verwunderlich gewesen, ist das Samsung Galaxy Note 10.1 doch genau darauf ausgelegt. LTE als Mobilfunkschnittstelle sucht man momentan noch vergebens, hier soll in Zukunft eine entsprechend angepasste Version auf den Markt kommen.

Wer mag, kann übrigens das automatische Synchronisieren abstellen, um die Mobilfunkverbindungen bzw. den Datenverbrauch unter Kontrolle zu halten. Hinzugesagt sei aber, dass das Samsung Galaxy Note 10.1 unterwegs nur mit einem ordentlichen Datenpaket oder noch besser einer Datenflatrate sinnvoll ist. Nur so lässt es sich unterwegs wirklich entspannt und sorglos surfen. Nicht ohne Grund werden beispielsweise bei BASE Geräte wie das Samsung Galaxy Note 10.1 nur inklusive Internet Flatrate vertrieben.

Neu ist wie bereits an anderer Stelle erwähnt mit dem Samsung Galaxy Note 10.1 zu telefonieren; bisher war dies immer den kleineren 7 Zoll Tablets vorbehalten. So besitzt das Gerät eine vollständige Mobilfunkeinheit mit der es sich wahlweise per Headset oder Freisprechfunktion telefonieren lässt. Selbstverständlich kann man auch SMS mit dem Gerät empfangen und versenden. Auf jeden Fall ist die Telefonfunktion ein echter Mehrwert, so kann man aufgrund er kräftigen Freisprechfunktion auch eine kleinere Telefonkonferenz mit dem Gerät führen.

Das Gerät kann dank beiliegendem USB-Kabel als Wechseldatenträger genutzt werden. Man erlangt so problemlos Zugriff auf die im Gerätespeicher liegenden Bilder, Videos und Dokumente. Die Schnittstelle an der Geräteseite ist übrigens ein proprietärer Samsung Connector, einen bei Smartphones üblichen microUSB-Anschluss gibt es nicht.

Die integrierte Bluetooth-Schnittstelle unterstützt das A2D-Profil (Bluetooth Stereo Profil) sowie den apt-X Codec, der eine verlustfreie Audioübertragung auf das Bluetooth-Gerät ermöglicht.

Eine oftmals schon bekannte Funktion gibt es auch beim Samsung Galaxy Note 10.1 - die Rede ist vom "mobilen WLAN Hotspot", um das Tablet zum drahtlosen Internet-Hotspot umzufunktionieren. So kann man bequem mit anderen Geräten parallel online gehen, ohne ein Kabel verwenden zu müssen.

Akkulaufzeit

Im Samsung Galaxy Note 10.1 wurde ein 7000 mAh starker Akku verbaut. Die genaue Akkulaufzeit hängt natürlich davon ab welche Funktionen man häufigsten nutzt. Ein detailiertes Bild zur Akkulaufzeit konnte ich mir in der bisherigen Testdauer noch nicht erlauben, dies wird aber im Laufe der nächsten Wochen nachgeliefert.  Ich kann nur soviel sagen, die Akkulaufzeit macht bisher einen guten Eindruck. Schon nach der zweiten Aufladung bin ich auf gut zwei Tage Betriebszeit gekommen, obwohl ich immer noch recht viel mit dem Gerät ausprobiert habe. Ein voller Arbeitstag mit exzessiver Nutzung des Tablets sollte damit problemlos machbar sein, mehr dazu aber nach einem Dauertest meinerseits.

Navigation und Ortung

Beim Samsung Galaxy Note 10.1 ist natürlich ein Empfänger zur Positionsbestimmung verbaut worden. Der Chipsatz unterstützt sowohl den Empfang der Satelliten per GPS, als auch das noch recht junge GLONASS-Satellitennavigationssystem der Russischen Föderation. Als Anwender profitiert man von einer noch genaueren Positionsbestimmung. Insgesamt stehen dem Anwender dank der Kombination beider Systeme bis zu 55 Satelliten (31 GPS + 24 GLONASS) zur Verfügung.

Das Android Betriebssystem bietet ab Werk einige Programme, die zur Ortung genutzt werden können. So gibt es auf der einen Seite die Lokalisierungstools Google Latitude, Google Places und andererseits auch Google Maps als Navigations- und Ortungssystem. Diese Lösung ist mittlerweile eine richtige, d.h. sprachgeführte Navigation, wie man sie von vollwertigen Navigationsgeräten kennt. Da keinerlei Kartenmaterial lokal gespeichert ist (Offboard-Navigation), ist auch hier eine Datenverbindung erforderlich. Das Gerät lädt so die abgebildeten Kartenausschnitte sowie die Fahrkommandos per Internet-Verbindung herunter.

Da Google seine Maps immer weiter verbessert, stellt dies eine durchaus brauchbare Lösung dar. Ein sinnvolles Update gab es z.B. mit Version 5.7 - seither kann man Kartenausschnitte mit einem Umkreis von 16km auf dem Gerät abspeichern und so auch ohne Datenverbindung nutzen. Hierzu muss in den Einstellungen under den Google Labs nur der "Vorab-Cache" aktiviert werden.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 10.1 ist in meinen Augen Samsungs bisher bestes Tablet. Es bietet eine sehr gute Ausstattung auf Seiten der Hard- und Software. Dank des integrierten Stiftes und der Möglichkeit mit mehreren Programmen gleichzeitig zu arbeiten, bietet das Samsung Galaxy Note 10.1 vollkommen neue Möglichkeiten. Gerade die Bedienung per S Pen (Stift) ist wirklich sehr gut umgesetzt und weitaus genauer als ein einfacher kapazitiver Touchscreen-Stift. Aber auch bei der normalen Bedienung per Finger kommt man mit der Samsung Touchwiz Oberfläche sehr gut zurecht, es ist in vielen Belangen mittlerweile selbsterklärend. Auch die speziell auf das Samsung Galaxy Note 10.1 optimierten Apps (S Note, S Planner, Mini Apps, etc.) bieten einen deutlichen Mehrwert gegenüber den meisten mir bekannten Tablets.

Das Tablet ist ansonsten angenehm flach und handlich, auch das Gewicht geht für unterwegs absolut in Ordnung. Ein weiterer Pluspunkt ist die Erweiterbarkeit per microSD-Speicherkarte - so kann man die Kapazität bei Speichermangel problemlos erweitern.

Zwei kleines Mankos gibt es allerdings auf der Ausstattungsliste. So hätte ich mir zum einen trotz des guten Displays eine feinere Auflösung gewünscht. Nicht, dass ich jetzt falsch verstanden werde - das Display ist in keinster Weise schlecht -, doch möchte ich bei einem High-End-Tablet immer die maximal mögliche Technik haben. Der zweite Punkt ist der 30-PIN-Samsung-Anschluss, dieser dient neben der Ladefunktion als Schnittstelle für Daten- und Videosignal. Hier hätte ich mir stattdessen einen normalen micro-USB Anschluss und HDMI- oder HDMI-mini-Anschluss gewünscht.

Insgesamt gesehen ist das Samsung Galaxy Note 10.1 (GT-N8000) ein wirklich gutes Tablet. Wer also eh mit dem Gedanken gespielt hat sich ein neues Tablet zuzulegen, der sollte sich das Samsung Galaxy Note 10.1 auf jeden Fall mal genauer anschauen.

Bilder, Videos und Links

Hier finden sich abschließend noch einige Livebilder, die ich von dem Gerät gemacht habe. Des Weiteren folgen noch einige, weiterführende Links und Videos zum Samsung Galaxy Note 10.1.