Samsung Galaxy Note 2: Update auf Android 4.1.2 in Deutschland

Von einigen Tagen gab es bereits Meldungen aus Polen, die darüber berichteten, dass Android 4.1.2 für das Samsung Galaxy Note 2 ausgerollt wird. Nun die gute Nachricht für Deutschland: Auch hierzulande ist das Update inzwischen angekommen und wird verteilt.

Android 4.1.2 Update für brandingfreie Geräte

Das Update ist 185 MB groß und wird entweder drahtlos Over the Air (OTA) oder über die Samsung-Software KIES heruntergeladen, am besten über eine WLAN-Verbindung. Wenn Android 4.1.2 für das Samsung Galaxy Note 2 bereit steht, erhält der Nutzer eine Benachrichtigung aufs Display. Natürlich kann auch manuell überprüft werden, ob man die neue Firmware bereits herunterladen kann. Dazu geht man in den Einstellungen auf „Über das Telefon“, dann auf „Systemupdates“ und als nächstes auf „Jetzt prüfen“. Geräte ohne Branding sind wie meist als erstes dran, wer ein Samsung Galaxy Note 2 mit dem Branding eines Providers hat, muss sich noch etwas gedulden. Wann genau es so weit sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch die LTE-Version des Samsung Galaxy Note 2 muss noch etwas auf das Update warten.

Android 4.1.2 optisch aufgemöbelt

Die Änderungen, die mit Android 4.1.2 Jelly Bean auf das Samsung Galaxy Note 2 kommen, sind vorwiegend optischer Natur. So finden sich unter anderem auf dem Lockscreen jetzt andere Effekte, die On-Screen-Tasten haben Highlights bekommen und die Statusleiste ist nicht länger grau, sondern schwarz. Überarbeitet wurde auch die Benachrichtigungsleiste, im Drop-Down-Menü können Benachrichtigungen jetzt per Wischgeste mit nur einem Finger erweitern.

Das Samsung Galaxy Note 2 bekommt ein Update auf Android 4.1.2. (Bild: Samsung)

Optimierte Texteingabe und Browser-Performance

Außerdem gibt es eine neue Art der Texteingabe, ähnlich wie bei Swype kann beim Tippen ein Wort einfach „gewischt“ werden, ohne den Finger abzusetzen – ein etwas gewöhnungsbedürftiges Feature, aber eines, auf das man schnell nicht mehr verzichten möchte. Der Multi-View kann abgeschaltet werden. Weiterhin hat der Nutzer die Möglichkeit zu bestimmen, ob alle Apps auf den Standort zugreifen können oder nicht. Natürlich hat sich auch in Sachen Leistung etwas getan, der Browser wurde hinsichtlich besserer Performance optimiert.