Samsung Galaxy Note: Maxi-Smartphone im Mega-Testbericht

Vorwort:

Samsung überraschte die Fachwelt auf der IFA im September 2011 mit dem Samsung Galaxy Note. Keiner war sich so sicher, in welche Kategorie man das Gerät einordnen soll. Ist es ein Smartphone oder doch eher ein Tablet? Ich würde diese Frage ähnlich dem Songtitel von Fettes Brot mit "Jein" beantworten. Das Gerät schließt in meinen Augen genau diese Lücke und wird daher von Samsung auch als "Smartlet" bezeichnet. Wem ein Tablet zu groß ist, um es immer dabei zu haben, und ein Smartphone-Bildschirm wiederum zu klein ist, um die gewünschten Inhalte abzurufen, der wird mit dem Samsung Galaxy Note wohl genau das richtige Gerät finden. Samsung hat dem Gerät ein 5,3 Zoll Super AMOLED-Display mit der sensationellen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln spendiert. Des Weiteren werkelt ein Dual Core Prozessor mit 1,4 GHz in dem Gerät, welcher von einem 2500 mAh starken Akku mit der nötigen Kraft versorgt wird. Doch erst mal genug der Worte, lassen wir nachfolgend erst einmal ein paar Bilder für das Gerät sprechen, bevor wir zum eigentlichen Test des Gerätes kommen.

Bilder & Links:

Hier finden sich einige Livebilder, die ich von dem Gerät gemacht habe:


Nachfolgend nun einige nützliche Links zum Samsung Galaxy Note:

- Produktbeschreibung: Offizielle Samsung Website
- Bedienungsanleitung: Download (PDF)
- Samsung KIES (PC Software): Download
- Tipps & Tricks: Interaktive Website

Lieferumfang:

 

Das Gerät bietet das für Samsung Verhältnisse fast schon übliche "Standard"-Zubehörpaket. So findet sich in dem dezenten, weißen Karton folgendes Zubehör wieder:

• Samsung Galaxy Note
• Li-Ionen Akku (2500mAh)
• Ladeadapter
• USB-Datenkabel
• 3,5 mm Stereo-Headset
• Eingabestift
• Kurzanleitung

Gehäuse und Verarbeitung:

Das Samsung Galaxy Note kommt trotz des großen Displays und starken Akkus mit einem angenehm flachen Gehäuse, genauer mit Abmessungen von 147 x 83 x 9,65 mm, daher. Das Gewicht des Gerätes ist mit 178 Gramm für ein Gerät dieser Größe noch als angemessen zu bezeichnen; bei der gebotenen Ausstattung inklusive des riesigen Touchscreens gehen das Gewicht und die Größe meines Erachtens nach vollkommen ok.

Die Gehäuseoptik mit dem größtenteils schwarzen Kunststoff kann man als sehr schlicht und zurückhaltend bezeichnen. Egal, ob man die schwarze Front- oder die dunkelblaue Rückseite des Samsung Galaxy Note nimmt, beide sind wohl aus Gewichtsgründen komplett aus Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitungsqualität ist gut, dem Gehäuse lässt sich trotz auswechselbarem Akku und der damit einhergehenden demontierbaren Rückwand, kein Knacken oder Knarzen entlocken. Das ganze Gehäuse wirkt insgesamt sehr stabil und hochwertig.

Was vielleicht trotzdem nicht jedem gefällt, ist die eher schlichte und unauffällige Optik des schwarz/blauen Gehäuses. Aber hier sind Geschmäcker ja bekanntlich verschieden, und jeder muss für sich entscheiden. Alternativ gibt es das Gerät ja mittlerweile auch in komplett weißer Optik, was das Gerät dann wieder ganz anders wirken lässt.

Die Front des Gerätes wird wie bereits erwähnt vom großen und brillanten 5,3 Zoll Display dominiert, was 13,44 Zentimeter in der Diagonalen entspricht. Unterhalb des Displays befinden sich die drei samsungtypischen Hardware-Tasten wieder; die Tasten sind im Einzelnen von links nach rechts: Menü-, Home- und die Zurück-Taste. Hier gilt noch anzumerken, dass nur die zentrale Taste eine echte "Hardware-Taste" ist, bei den anderen beiden Tasten handelt es sich um sensorische "Touch-Tasten".

Was mir etwas fehlt, ist eine Nachrichten-LED, wie sie bei Sony (Ericsson) oder anderen Herstellern zum Teil eingesetzt wird; so muss man nicht immer erst das Display einschalten, um verpasste Ereignisse ablesen zu können. Abhilfe gibt es hierfür in Form einer "Notification App" aus dem Android Market; hiermit blinken dann die Navigationstasten unterhalb des Displays in einem frei definierbaren Intervall. Zwar sicher etwas mehr Stromverbrauch als eine einzelne Nachrichten-LED, aber besser als nichts ist es allemal.

Kommen wir jetzt zum restlichen Teil des Gehäuses. Auf der oberen Gehäuseseite findet sich der 3,5 mm Headset Anschluss wieder. An der rechten Gehäuseseite hat man wiederum die Power-Taste, um das Gerät zu starten (bzw. zur Gerätesperre), auf der linken Seite des Gehäuses ist die Wipptaste zur Lautstärkenregelung verbaut worden. Die Geräterückseite beherbergt die 8.0 Megapixel Kamera mit Autofocus und LED-Blitzlicht sowie die Lautsprecheröffnung. Der Akkudeckel lässt sich dank einer dafür vorgesehen Einkerbung problemlos öffnen; zum Vorschein kommen darunter der 2.500mAh starke Akku, der SIM-Kartenschacht sowie der Einschub für die microSD Karte. Leider muss der Akku entfernt werden um die microSD Karte auszutauschen, ein sogenannter "hot-swap" (Kartenwechsel im laufenden Betrieb) ist damit nicht möglich.

Das schwarz umrandete Display des Samsung Galaxy Note ist leider wie so oft ein echter Fingerabdruckmagnet. So hat man ständig unschöne Abdrücke auf dem Gerät und ist gezwungen, es zu reinigen. Zumindest die aufgeraute Rückseite ist gegen Fingerabdrücke und Kratzer besser geschützt; so kann man das Gerät auch mal ohne Tasche transportieren, ohne gleich Angst vor Kratzern haben zu müssen.

Touchscreen:

Der 5,3 Zoll große Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln beherrscht nahezu die komplette Gerätefront. Das Display stellt maximal 16,7 Mio Farben dar und ist selbstverständlich kapazitiv, Multitouch wird somit auch problemlos unterstützt. Das Display reagiert präzise auf die Eingabe per Finger oder S Pen (das ist der Stift auf der Rückseite). So lassen sich die einzelnen Menüicons oder Menüpunkte genau treffen und bedienen.

Das besondere ist beim Galaxy Note wohl der beiliegende Stift (wie gesagt auch S Pen genannt). So lassen sich wie in alter PDA-Manier sämtliche Menübefehle per Stift bedienen. Beim Note ist der Stift aber wohl eher zum Schreiben von Notizen oder kurzen Memos gedacht, einige entsprechende Apps liefert Samsung gleich mit. Weitere Details zur Bedienung folgen später im Test.

Was die Pixeldichte angeht, so kann sich das Samsung Galaxy Note mit seinen 284 PPI (Pixel per Inch) durchaus sehen lassen. Es kommt zwar nicht ganz an die 329 PPI des iPhone 4/4S "Retina Display" heran, jedoch hält man das Note vermutlich auch etwas weiter entfernt in der Hand als ein iPhone. Fakt ist, mit bloßem Auge lassen sich bei der Nutzung keine Pixel ausmachen.

Das Anzeigeformat wird selbstverständlich durch Drehen des Gerätes beeinflusst, da auch beim Samsung Galaxy Note ein Lagesensor verbaut wurde. Hält man das Gerät also im Hochformat, ist der Bildschirminhalt auch im Hochformat ausgerichtet; hält man das Gerät dann im Querformat, so wechseln die eingeblendete Tastatur und die Displayanzeige mitsamt ins Querformat.

Eine Augenweide stellen die Farbwiedergabe, der Kontrast und die Helligkeit des Samsung Galaxy Note dar. Das Gerät kommt mit einem "HD Super AMOLED" getauften Display daher, was eine besonders satte und kontrastreiche Wiedergabe ermöglichen soll. Beim Test unter Sonnenlicht bleibt das Display wirklich gut lesbar, bei maximaler Helligkeit leidet allerdings die Akkulaufzeit merklich darunter. Ein Vergleich zu einem Super AMOLED+ (wie es Samsung beim Galaxy S2 verbaut) zeigt, dass das Samsung Galaxy Note eine ähnlich helle Wiedergabe bieten kann.

Desktops und Widgets:

Das Android Betriebssystem (Android 2.3.6 / Gingerbread / Update: Jetzt auch Bericht zum Samsung Galaxy Note Android 4.0: Ice Cream Sandwich Update verfügbar) kommt mit einem mittlerweile bewährten Bedienkonzept daher. Das Gerät bietet 7 durchschaltbare Desktops (auch Homescreens genannt), die mit Shortcuts, Ordnern oder Widgets belegt werden können. Zwischen den Desktops blättert man einfach per Fingerstreich oder Stift hin und her; im oberen Bereich wird dabei ein Indikator eingeblendet, der anzeigt, auf welcher der sieben Seiten man sich gerade befindet. Oberhalb des jeweiligen Desktops gibt es eine aufrufbare Statusleiste, unterhalb des Desktops das aufrufbare Hauptmenü. Dieses Hauptmenü beherbergt alle installierten Programme. Möchte man ein Programm auf dem Desktop platzieren, so reicht es, dieses Icon auf den Desktop zu ziehen und loszulassen. Wer mag, kann die einzelnen Programme auf dem Desktop in umbenennbare Unterordner platzieren. Es reicht, mit dem Finger lange auf den Desktop zu drücken, und schon kann man zwischen folgenden Punkten wählen:

• Schnellzugriff
• Widgets
• Ordner
• Hintergründe

Was die einzelnen vorinstallierten Widgets angeht, so gibt es z.B. folgende Möglichkeiten: Analoguhr, Kalender, Bilderrahmen, E-Mail, Energiesteuerung, Musiksteuerung, News & Wetter, Memo, ein Google-Suchfeld, und vieles mehr stehen zur Auswahl. Weitere Widgets stehen problemlos über den Play-Store zum Download bereit.

Wenn man viele Programme installiert hat, wird das Hauptmenü bei den meisten Android-Geräten ziemlich schnell unübersichtlich. Hier hat Samsung aber mitgedacht und eine Möglichkeit geschaffen, die Programme in eigene Ordner zu verschieben. Des Weiteren kann man bei Bedarf das Layout ändern; zur Auswahl stehen die Möglichkeit der Rasteransicht oder einer Listenansicht. Wer mag kann die Optik des Gerätes also dank der Vielseitigkeit nach Belieben anpassen; das Samsung Galaxy Note liefert ab Werk zusätzlich einige wirklich hübsche Wallpaper (Hintergründe) mit.

Kamera:

Das Samsung Galaxy Note kommt mit einer 8.0 Megapixel Kamera daher. Diese Kamera wurde auf der Rückseite samt eines LED Blitzlichts relativ unauffällig verbaut. Was die Einstellmöglichkeiten angeht, so hat das Samsung Galaxy Note unter anderem folgende Punkte:

• Selbstportrait: Ein/Aus
• Fotolicht: Ein/Aus
• Szenen-Modus: ohne/Portrait/Landschaft/Nacht/Sport
• Aufnahmemodus: Einzelaufnahme/Lächeln/Beauty/Panorama/Aufnahme senden
• Belichtungswert: -2.0 bis + 2.0
• Fokus Modus: Autofokus/Makro/Gesichtserkennung
• Timer: Aus/2 Sek./5 Sek./10 Sek.
• Effekte: Ohne/Negativ/Graustufen/Sepia
• Auflösung: 8MP/6.5MP/3.2MP/2.4MP/0.4MP
• Weißabgleich: Auto/Tageslicht/Bewölkt/Glühlampenlicht/Fluoreszierend
• ISO: Auto/100/200/400/800
• Messung: Mittenbetont/Spot/Matrix
• Sichtbarkeit im Freien: Ein/Aus
• Bildstabilisator: Ein/Aus
• Autom. Kontrast: Ein/Aus
• Blinzelerkennung: Ein/Aus
• Hilfslinien: Ein/Aus
• Bildqualität: Sehr fein/Fein/Normal
• GPS Tag: Ein/Aus
• Speicherort: Telefon/Speicherkarte

Die maximale Kameraauflösung für Standbilder liegt im 4:3 Format bei 3264x2448 Pixeln. Selbstverständlich bietet die Kamera einen Autofokus, der beim Auslösen der Kamera automatisch fokussiert und scharf stellt. Die Bilder selbst werden im Schnitt ca. 2,0 - 3,0 MB groß; logischerweise abhängig vom gewählten Motiv und der Auflösungsstufe.

Was die Qualität angeht, liefert das Samsung Galaxy Note wirklich sehr ordentliche Bilder. Man kann durchaus brauchbare Schnappschüsse mit der Kamera anfertigen; die Kamera steht anderen 8.0 Megapixel-Modellen in nichts nach. Erst bei geringerem Licht treten die üblichen Probleme der kleinen Kameralinsen auf, so kommt es dann zu einem Rauschen und Unschärfe in den Bildern.

Neben Standbildern kann das Samsung Galaxy Note natürlich auch Videos aufnehmen. Die maximale Auflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln (1080p). Auch hier gibt es wie im Fotomodus folgende Einstellungen:

• Fotolicht: Ein/Aus
• Aufnahmodus: Normal/Begrenzung für MMS/Selbstaufnahme
• Belichtungswert: -2.0 bis +2.0
• Timer: Ein/Aus
• Effekte: Ohne/Negativ/Graustufen/Sepia
• Auflösung: 1920x1080/1280x720/720x480/640x480/320x240/176x144
• Weißabgleich: Auto/Tageslicht/Bewölkt/Glühlampenlicht/Fluoreszierend
• Sichtbarkeit im Freien: Ein/Aus
• Videoqualität: Sehr fein/Fein/Normal
• Hilfslinien: Ein/Aus
• Speicherort: Telefon/Speicherkarte

Die Länge der aufgenommen Videos ist übrigens variabel; hier sind wahlweise zeitlich begrenzte (z.B. für MMS) oder unbegrenzt lange Aufnahmen (nur durch den freien Speicherplatz begrenzt) möglich. Insgesamt ist die Qualität gut, auch Full-HD Aufnahmen sehen auf dem heimischen TV-Gerät oder Computer wirklich sehr passabel aus.

Bedienung und Texteingabe:

Das Bedienkonzept als Kombination aus Touchscreen, dem bereits erwähnten Stift, der eingeblendeten QWERTZ-Tastatur oder alphanumerischer Tastatur ist gut gelöst. Das Display reagiert auf die Eingaben sehr präzise, sodass es so gut wie nie vorkommt, dass man eine Eingabe ein zweites Mal bestätigen muss. Ansonsten ist die zur Verfügung stehende Fläche für die Tastatur natürlich mehr als ausreichend groß, selbst mit großen Fingern kann man so gezielt die einzelnen Tasten treffen. Sollte es aber mal doch zu einer Fehleingabe kommen, gibt es noch als kleinen Zusatz eine Rechtschreibkorrektur, die diese Fehler dann für den Nutzer ausbügelt.

Was die Eingabe per Stift angeht, so ist dies eine nette Ergänzung. Eben auf der Karte von Google Maps einen Treffpunkt eingekreist, eine kurze Notiz als Gedächtnisstütze geschrieben, all das bringt der Stift so mit sich. Auch für den, der bisher nicht mit der Bedienung per Finger auf dem Touchscreen zurechtkam, könnte die Bedienung des Gerätes per Stift eine echte Alternative darstellen. Der Stift wird bündig auf der Rückseite des Gehäuses im Gerät verstaut und sitzt dort fest in seiner Halterung. Wer einen etwas genaueren Eindruck zur Stiftbedienung bekommen möchte, dem lege ich den  ausführlichen Beitrag von Kollegen Heiko ans Herz.

Insgesamt sorgt der 1,4 GHz Dualcore Prozessor übrigens für eine flüssige Menügeschwindigkeit. Das Gerät arbeitet sich flink durch die Menüs und Programme, Ruckler oder Hänger gibt es hier nicht zu vermelden. Hier mal die Werte eines von mir durchgeführten Quadrant Benchmark: das Galaxy Note landet mit 3903 Punkten deutlich vor dem Vergleichswert des Samsung Galaxy S2 i9100 oder HTC Sensation XE (mit Standard ROM).

Akku- und Empfangseigenschaften:

In der Disziplin Akkulaufzeit liefert das Samsung Galaxy Note aufgrund des 2500 mAh starken Akkus eine sehr ordentliche Vorstellung ab. Samsung gibt bis zu 960 Stunden Standby und 26 Stunden Gesprächszeit an (jeweils im GSM Netz); jedem sollte jedoch klar sein, dass solche Traumwerte in der Praxis kaum zu erzielen sind. Mit eingeschaltetem WLAN und UMTS, automatisiertem Sync zu Google und gelegentlichem Surfen und E-Mailen bringt man das Gerät auf knapp 1,5 bis 2 Tagen Laufzeit. Bei ausgedehnterer Nutzung (mehrere Stunden telefonieren, surfen und Videos anschauen) ist das Gerät allerdings schon nach knapp einem Tag reif für die nächste Aufladung.

Sollte man wirklich mit dem Samsung Galaxy Note vorhaben zu telefonieren, so wird man feststellen, dass dies eine Paradedisziplin des Note ist. Der Lautsprecher hat einen guten Klang, und verschiedene Gesprächspartner bestätigten mir eine gute Sprachqualität. Gerade in diesem Bereich spielt der Akku seine Stärken aus, und so sind deutlich über 10 Stunden Gesprächszeit ohne Nachladung möglich. Auch bei der Musikwiedergabe macht der Lautsprecher eine gute Figur, er übersteuert erst bei maximaler Lautstärke etwas. Ansonsten reicht die Lautstärke unter normalen Umständen aber locker aus, um auch mal hier und da Musik über das Gerät wiederzugeben.

Was den Empfang angeht, so ist das Samsung Galaxy Note ziemlich brauchbar. Das Gerät hat eine recht ordentliche Empfangsleistung zu bieten; so bleibt der Empfangspegel im GSM- und UMTS-Bereich konstant. Das Gerät hält in verschiedenen Empfangsbereichen stabil das Signal, erst unter schwierigeren Empfangsbedingungen (nur noch 1 Balken im Display) verliert das Gerät des Öfteren das Netz und braucht eine ganze Zeit, sich wieder neu einzubuchen. UMTS-Empfang signalisiert das Gerät durch die Symbole 3G (UMTS) und H (HSDPA).

Das Gerät wird übrigens wie gewohnt über einen micro-USB Anschluss aufgeladen. Das ist sehr lobenswert; kein proprietärer Stecker wie es früher mal der Fall war bzw. heute noch bei Apple der Fall ist. Dieser Anschluss dient nicht nur als Ladeanschluss, sondern auch als Datenschnittstelle. Der Kopfhöreranschluss ist als konventioneller 3.5 mm Klinke-Anschluss umgesetzt worden; so kann man hier frei entscheiden, welchen Kopfhörer man verwenden möchte.

Funktionsüberblick:

Das Samsung Galaxy Note weiß mit einer sehr umfamgreichen und vollständigen Ausstattung aufzuwarten, auch wenn ein Teil der (Multimedia-) Features erst mit Programmen aus dem "Play Store" weitere sinnvolle Funktionen entfalten kann; aber dazu gleich mehr.

Nachfolgend die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

• Designtyp: Touchscreen Smartphone
• Länge x Breite x Höhe in mm: 147 x 83 x 9,65 mm -
• Gewicht: ca. 178 g
• Standby-Zeit: max. 960 Stunden (GSM) / 820 Stunden (UMTS)
• Sprechzeit: max. 26 Stunden (GSM) / 13,5 Stunden (UMTS)
• Akku: Li-Ionen-Akku, 2.500 mAh
• Frequenzbänder GSM: Quadband (850, 900, 1800, 1900 MHz)
• GPRS/EDGE: Klasse 12/Klasse 12
• UMTS/HSDPA/HSUPA: Ja / Ja (bis 21,0 Mbit/s) / Ja (bis 5,76 Mbit/s)
• Hauptdisplay: HD Super AMOLED Display, mit 16,7 Mio. Farben, 1280 x 800 Pixel
• Kamera: 8,0 Megapixel Kamera
• Frontkamera: 2,0 Megapixel-Auflösung (1600 x 1200 Pixel)
• CPU/Prozessor: 1,4 GHz Dual Core Samsung Exynos 4210 CPU
• Speicher: 1 GB RAM
• Interner Speicher, der dem Nutzer zur Verfügung steht: 16GB
• Externe Speichererweiterung: Micro SD, max. 32 GB)
• Betriebssystem: Android OS 2.3.6 (Android 4.0 ab Q2/2012)
• MMS und SMS in einer Konversationsansicht
• E-Mail: SMTP, POP3, IMAP4 - Browser: vollwertiger HTML-Webbrowser
• Klingeltöne: polyphone Klingeltöne, WAV, WMA, MP3
• Musik: MP3 Player, UKW-Radio (mit RDS)
• Sprachfunktionen: Freisprechfunktion
• Schnittstellen: Bluetooth, USB, WLAN
• WLAN: IEEE 802.11 b/g/n
• Synchronisation: Google Kontakte, KIES Software
• Navigation: Google Maps

Samsung hat für das Galaxy Note übrigens bereits ein Update auf Android 4.0 geplant. Dieses Update wurde allerdings vor kurzem auf das 2. Quartal 2012 verschoben; dafür will Samsung aber mit einem sogenannten "Premium Update" entschädigen. So soll es dann nicht nur die neue Version des Betriebssystems geben, sondern viele weitere Funktionen, mit denen man das Gerät noch effektiver nutzen kann.

Die integrierte Bluetooth-Schnittstelle unterstützt das A2D-Profil (Bluetooth Stereo Profil) sowie die Nutzbarkeit als Modem - wobei es ab Werk eine Funktion („Mobiler Zugangspunkt“) gibt, um das Samsung Galaxy Note zum WLAN-Hotspot zu machen. So kann man bequem mit dem Computer online gehen, ohne ein Kabel verwenden zu müssen.

Tipp: Wer den Bluetooth-Dateiversand und -empfang vereinfacht und übersichtlicher nutzen möchte, dem lege ich das Programm "Bluetooth File Transfer" ans Herz; so lassen sich mit dem Samsung Galaxy Note recht komfortabel Dateien mit anderen Geräten austauschen.

Musik- und Video-Player:

Selbstverständlich darf ein Musik-Player nicht fehlen. Das Gerät bietet einen sehr leicht bedienbaren Touchplayer. In der Hauptübersicht stehen zur Auswahl: Alle Titel, Wiedergabeliste, Alben, Künstler, Ordner. Der Player selbst bietet während der Wiedergabe die übliche Android-Musikoberfläche, bestehend aus großem Album-Cover, Play, Pause, Vorwärts, Rückwärts, Repeat, Zufallswiedergabe sowie dem Wechsel zur Wiedergabeliste. Einen Klangregler bietet das Gerät natürlich auch, hier kann man unter anderem wählen zwischen:

• Dolby 5.1
• Auto
• Normal
• Pop
• Rock
• Jazz
• Dance
• Klassik
• Live
• Benutzerdefiniert

Wer mag, kann den Klang des MP3-Players noch verfremden, indem man zwischen den Sound-Effekten Normal, Weit, Konzertsaal, Musikklarheit, Bassverstärkung und Externalisierung wählt. Der Player bietet des Weiteren die Möglichkeit, musikbasierte Animationen sowie den Liedtext zum Musiktitel anzuzeigen (sofern verfügbar).

Selbstverständlich spielt der MP3-Player auch im Hintergrund weiter, da das Gerät vollständig multitaskingfähig ist. Die Wiedergabe im Standbymodus wird dann in der Titelleiste oben signalisiert; hierüber kann man dann auch in den Player zurückwechseln. Bei Bedarf lässt sich der 16 GB große interne Speicher auch mit microSD-Karten bis zu 32 GB erweitern, dann macht man das Gerät wirklich zu einem wandelnden Musikarchiv.

Kommen wir zum Thema Klang, dieser ist mit den beiliegenden Kopfhörern ziemlich gut. Da es sich bei den beiliegenden weißen Kopfhörern um In-Ear Ohrstöpsel handelt, ist der Bassanteil schon recht ordentlich, die höheren Frequenzen kommen auch nicht zu kurz. Für Musikliebhaber lohnt nichtsdestotrotz der Kauf eines hochwertigeren Kopfhörerpaares. Beim Samsung Galaxy Note ist wie bereits gesagt ein 3.5 mm Klinkeanschluss verbaut worden, so dass eigenen Kopfhörern nichts im Wege steht.

Wem dann doch mal die MP3s ausgehen oder wer mal Lust auf Musik aus dem Radio hat, der kann auf das integrierte UKW-Radio zurückgreifen. Hier gibt es natürlich einen Sendersuchlauf und einen Speicher für die Stationen. Das Radio funktioniert übrigens nur, wenn das Headset angeschlossen ist, hierüber wird nämlich die Antenne zum Empfang realisiert.

Wer mit dem Samsung Galaxy Note auch Videos anschauen möchte, kann dies natürlich auch problemlos tun. Das Gerät schafft es spielend, Videos (bis hin zu Full HD Auflösung) sauber und ruckelfrei wiederzugeben. Der Player bietet nicht allzu viele Einstellungsmöglichkeiten, spielt aber immerhin ab Werk DivX ab. Ansonsten kann man Videos per Video Editor direkt zuschneiden, und Untertitel lassen sich ebenfalls einblenden.

Verbindungsmöglichkeiten:

Was die einzelnen Verbindungsmöglichkeiten angeht, so ist das Galaxy Note mit allen aktuellen Standards vertraut. Bluetooth, WLAN, EDGE, GPRS, UMTS, HSUPA und HSDPA stellen das Grundgerüst dar. Es surft sich dank dieser Funkstandards sehr zügig und passabel. Alles andere wäre aber auch verwunderlich gewesen, ist das Samsung Galaxy Note doch genau darauf ausgelegt.

Wer mag, kann übrigens das automatische Synchronisieren abstellen, um die Mobilfunkverbindungen bzw. den Datenverbrauch unter Kontrolle zu halten. Hinzugesagt sei aber, dass das Samsung Galaxy Note unterwegs nur mit einem ordentlichen Datenpaket oder noch besser einer Datenflatrate Sinn macht. Nur so lässt es sich unterwegs wirklich entspannt und sorglos surfen. Nicht ohne Grund werden beispielsweise BASE Geräte wie das Samsung Galaxy Note nur noch inklusive Internet Flatrate vertrieben.

Das Gerät kann dank beiliegendem USB-Kabel als Wechseldatenträger genutzt werden; man erlangt so problemlos Zugriff auf die im Gerätespeicher liegenden Bilder, Videos und Dokumente.

PIM-Funktion (persönl. Informationsverwaltung):

Kommen wir also nun zu den PIM Programmen wie Kalender, Kontakte etc., die das Samsung Galaxy Note beherrscht. Fangen wir mit dem Kalender an, dieser bietet eine Monats-, Wochen- und Tagesübersicht. Die Eingabe selbst ist ziemlich detailliert geraten; die zur Verfügung stehenden Felder sind:

- Ereignis
- Datum und Uhrzeit
- Ganztägig: ja / nein
- Wiederholen (Ohne/Täglich/Jeden Werktag/Alle 2 Wochen/etc.)
- Standort
- Teilnehmer
- Erinnerungen
- Kalender, mit dem gesynct wird (z.B. Google Calendar)
- Datenschutz
- Beschreibung
- Memos
- Bilder

Beim Telefonbuch sieht es ähnlich umfangreich aus. Hier sollte man in der Regel mit den zur Verfügung stehenden Feldern problemlos auskommen. Hier eine kleine Übersicht, welche Felder das Telefonbuch anbietet:

- Vorname, Familienname
- Rufnummer (Mobil, Privat, Arbeit, Fax (Arbeit), Fax (zuhause), Pager, Andere, Benutzerdef.)
- Internetanruf
- E-Mail Adresse (Startseite, Arbeit, Andere, Benutzerdefiniert)
- Klingelton - Postanschrift (Startseite, Arbeit, Andere, Benutzerdefiniert)
- Organisation (Arbeit, Andere, Benutzerdefiniert)
- IM (AIM, Windows Live, Yahoo, Skype, QQ, ICQ, GoogleTalk, etc.)
- Memos
- Webseite
- Spitzname
- Geburtstag
- Jahrestag

Durch die benutzerdefinierten Felder kann man nach Belieben hinzufügen und verwalten. Wer will, kann selbstverständlich auch ein persönliches Anruferbild für jeden Kontakt hinzufügen. Zur besseren Übersichtlichkeit gibt es auch die Möglichkeit, die Kontakte nach Gruppen zu unterteilen.

Was die Office Features angeht, so hat Samsung das "Polaris Office" auf dem Gerät vorinstalliert. Hier lassen sich wie zu erwarten Word-, Excel- und auch Powerpoint-Dateien öffnen. Sehr gut, dass Samsung eine Vollversion vorinstalliert hat - so kann man mit der installierten Variante auch eigene Dokumente erstellen.

Um das Gerät mit dem heimischen PC zu synchronisieren, gibt es von Samsung eine Software namens KIES. Diese ermöglicht es, das Gerät mit MacOS 10.5 ~ 10.7, Windows XP, Vista sowie Windows 7 zu verbinden.

GPS:

In dieser Kategorie hat man ab Werk einerseits die Möglichkeit der Lokalisierung per Google Latitude, Google Places und andererseits auch Google Maps als Navigations- und Ortungssystem. Diese Lösung ist mittlerweile eine richtige, d.h. sprachgeführte Navigation, wie man sie von vollwertigen Navigationsgeräten kennt. Da keinerlei Kartenmaterial lokal gespeichert ist (Offboard-Navigation), ist auch hier eine Datenverbindung erforderlich. Das Gerät lädt so die abgebildeten Kartenausschnitte sowie die Fahrkommandos per Internet-Verbindung herunter.

Da Google seine Maps immer weiter verbessert, stellt dies eine durchaus brauchbare Lösung dar. Ein sinnvolles Update gab es z.B. mit Version 5.7 - seither kann man Kartenausschnitte mit einem Umkreis von 16km auf dem Gerät abspeichern und so auch ohne Datenverbindung nutzen.

Wer mag, kann natürlich auch auf namhafte Onboard-Lösungen wie beispielsweise Navigon, ALK CoPilot oder Aura (ehemals Sygic mobile maps) zurückgreifen. Mit diesen Softwarekomponenten macht man sein Samsung Galaxy Note zum Navigationsgerät mit Spurassistent und weiteren Features. Dank des 5,3 Zoll großen Displays kann man die angezeigten Inhalte und Karten dann auch wunderbar ablesen.

Social Media:

Auch in dieser Kategorie hat Samsung schon ein passendes Programm namens "SocialHub" vorinstalliert. Mit diesem Programm lassen sich E-Mails abrufen (auch per Exchange), Instant Messaging nutzen, Facebook- oder Twitter-Nachrichten lesen oder mit LinkedIn verbinden. Man bekommt quasi einen gesammelten Posteingang von seinen Freunden und Kontakten präsentiert und braucht so nicht zwischen den einzelnen Plattformen wechseln.

So kann man direkt Kommentare schreiben und über einen kleinen Pfeil rechts neben dem Posteingang weitere Optionen aufrufen, um beispielsweise direkt zu antworten. Die eigenen E-Mails, SMS und MMS findet man unter dem Reiter „Nachrichten“.

Browser:

Kommen wir zu einer der wohl wichtigsten Applikationen bei einem Smartphone - die Rede ist natürlich vom integrierten Webbrowser. Wie es sich für ein aktuelles Smartphone/Tablet gehört, ist ein vollwertiger HTML-Browser integriert worden.

Der Browser kommt mit den meisten Internetinhalten klar, die Darstellung ist auf Wunsch nahezu identisch mit der des heimischen Desktop-Computers. Der Browser unterstützt:

• WML
• HTML
• XHTML
• CSS
JavaScript
Flash (Version 11)

Das Surfen im Internet und der Seitenaufbau sind sehr schnell, auch aufwändigere Websites werden sehr schnell geladen und gerendert. So gibt es keine großen Ladezeiten, und auch das Scrolling gestaltet sich flüssig.

Wer mag, kann eine Übersicht über die Webseite über einen kurzen Displaydruck aufrufen und so auf den gewünschten Teil der Webseite zum Zoomen doppelklicken. Wie bei anderen Android Geräten wurde auch hier der Zoom per „Pinch und Zoom“ Fingergeste umgesetzt; so kann man per Fingerspreizen stufenlos in die gewünschten Webinhalte rein- und rauszoomen.

Wie viele Android Smartphones kann das Samsung Galaxy Note übrigens auch Flash-Inhalte wiedergeben. Im Browser sind maximal 8 Fenster parallel möglich, zwischen denen man per Menü nahtlos hin und her wechseln kann. In der Regel sollten diese 8 Browserfenster für Fans des Browser-Multitasking vermutlich genügen. Des Weiteren kann man im Browser die Schriftgröße einstellen und einen Popup-Blocker aktivieren.

Wie bei einem Desktop-Browser gibt es beim Samsung Galaxy Note natürlich auch die Möglichkeit, Lesezeichen anzulegen, diese zu verwalten oder den Verlauf zu betrachten. Des Weiteren gibt es neben dem Standard-Browser natürlich auch Browser-Alternativen wie den Opera Mobile, Skyfire, Puffin, Dolphin HD oder Firefox 4. Hier entscheiden also wieder der persönliche Geschmack und die Anforderungen, die man an den Browser so stellt.

E-Mail:

E-Mails sind wie nicht anders zu erwarten auch beim Samsung Galaxy Note problemlos abzurufen. Der bevorzugte Weg führt natürlich wie schon erwähnt über den GMail (Google Mail) Account. Hier werden die Mails dann im Push-Verfahren auf das Gerät übertragen.

Wer lieber eine andere E-Mail-Adresse auf dem Samsung Galaxy Note nutzen will, kann dies natürlich auch tun; hier bietet das Gerät den Zugriff auf IMAP oder POP3 Konten. In diesem genannten Fall wird Push-Mail per Exchange-Mail unterstützt; alternativ kann man auch das automatische Abrufintervall nach Belieben verändern, der kleinste Wert liegt bei rund 5 Minuten. Dies sollte sicher immer noch mehr als ausreichend schnell sein, wenn man seine Mails unterwegs lesen möchte. Anhänge kann man selbstverständlich auch mit dem Samsung Galaxy Note empfangen und versenden, Bilder oder Musik als Beispiel stellen natürlich kein Problem dar.

Software-Market:

Wer die Funktionen des Gerätes noch etwas erweitern möchte, sollte sich im Play Store (früher Android Market) umschauen. So gibt es u.a Programme für eine automatische Umschaltung der Lautstärke je nach Standort, ein Programm, das den nächsten Supermarkt in der Nähe findet, und viele weitere Tools. Hier lohnt auf jeden Fall ein regelmäßiger Blick in den Play Store. Klar gibt es hier auch viele eher unnütze Programme oder auch mal fehlerhafte Software, doch es gibt vieles, das sich wirklich lohnt anzuschauen.

Hier einige Programme, die ich durchaus empfehlen kann, auf dem Samsung Galaxy Note zu installieren:

- ADW Launcher EX (eine weitere Launcher-Alternative)
- Angry Birds Space (ein sehr gutes kostenloses Spiel)
- Astro (ein guter Dateimanager)
- barcoo (Barcode Scanner mit Preisanzeige)
- Business Calender (schönes Widget mit Kalenderübersicht)
- Beautiful Widgets (nette Wetter- und Uhranzeige)
- Bluetooth File Transfer (gute Übersicht über die BT-Verbindungen)
- DB Railnavigator (Fahrplaninformation für Bahnfahrer)
- FotMob (Liveergebnisse und RSS News aus dem Bereich Fußball)
- Fancy Widgets (Wetter- und Uhranzeige) - Gettings (lokale Rabatte / Angebote im Einzelhandel)
- GO Launcher EX (ein sehr guter Launcher mit netten Themes)
- GO SMS Pro (ein alternatives SMS-Programm mit schönen Themes)
- IMDB (eine ziemlich bekannte Film- und Schauspielerdatenbank)
- kicker.de (hier dreht sich alles um Fußball)
- Labyrinth Lite (kurzweiliges Spiel für zwischendurch)
- LauncherPro (ein alternativer Launcher für den Android-Desktop)
- Layer (Augmented Reality Browser, Standortinformationen)
- meebo (sehr guter und einfacher Instant Messenger)
- nachrichten.de (Nachrichtenübersicht nach Themen)
- News und Wetter (ein weiteres gutes Nachrichtenprogramm)
- Power Manager (ein Programm, um den Energiehaushalt zu verwalten)
- Programm Manager (das TV Programm im Überblick)
- Quick Profiles (Umgebungsprofile anlegen und umschalten)
- Qype (Restaurantbewertung mit GPS-Nutzung)
- ran (alles zu Fußball / Sat1 Sport) - Soundhound (Titel und Interpret eines Musikstücks erkennen lassen)
- Spare Parts (diverse Einstellungen am Android Betriebssystem vornehmen)
- Sportschau (wie der Name vermuten lässt, geht es um Sport)
- SPOX (hier dreht sich ebenfalls alles um Sport)
- Tagesschau.de (hier weiß wohl jeder, worum es geht)
- TaskSwitcher (einfaches Tool, um zwischen laufenden Programmen zu wechseln)
- Toogle Settings (Profilumschaltung, Akku schonen und weitere Features)
- Translate (Übersetzungstool für ca. 150 Sprachen)
- TuneIn Radio (sehr gut sortiertes Online Radio)
- WeatherBug (Wetterinformationen mit Anzeige der Temperatur in der Statusleiste)
- Wikitude (Standortinformationen)

Dies ist nur eine kleine Auswahl für das Samsung Galaxy Note. Es gibt noch wesentlich mehr an kostenlosen und auch kostenpflichtigen Programmen (~360.000 Apps / Stand: Jan. 2012). Es muss jeder selbst einen Blick auf den Android Market werfen, um zu schauen, was einem gefällt bzw. wichtig ist. Wer mag, kann mal auf http://play.google.com vorbeischauen.

Alternativ bietet Samsung unter dem Programmpunkt "Samsung Apps" einen eigenen Programmpunkt, um Apps herunterzuladen. Auch hier gibt es wahlweise kostenpflichtige und kostenlose Apps zu finden, die sich aber nahezu vollständig mit dem Google Gegenstück gleichen. Eine nette Idee, die aber noch extrem verbesserungswürdig ist, da die Anzahl der Apps meiner Meinung nach stark zu wünschen übrig lässt.

Fazit:

Das Samsung Galaxy Note ist, auch wenn es schon einige Monate am Markt ist, immer noch das beste Zwittergerät aus Smartphone und Tablet auf dem Markt. Das Gerät bietet eine sehr gute Bedienung und vollständige Ausstattung. Dank des großen und leuchtstarken Displays lassen sich sämtliche Inhalte sehr gut auf dem Gerät ablesen. Die Ausstattung des Gerätes offenbart wie schon erwähnt keine Lücken; der größte Nachteil (oder auch Vorteil, kommt auf den Blickwinkel des Betrachters an) ist die Gerätegröße, die sicherlich nicht jedermanns Sache sein wird.

Vor dem Kauf sollte jedem klar sein, dass das Samsung Galaxy Note schon ziemlich groß ist und es sich daher nicht immer einhändig bedienen lässt (dafür braucht man schon relativ große Hände). In die Hosentasche passt es aufgrund des flachen Gehäuses noch sehr gut, ohne unnötig aufzutragen. Das Gewicht von 178 Gramm wirkt in der Hand nicht so schwer wie es sich auf dem Papier vielleicht darstellt; ganz im Gegenteil, es liegt wirklich gut in der Hand. Das Gewicht wurde vermutlich durch die Verwendung von Kunststoff für das komplette Gehäuse erzielt; hier wäre etwas hochwertiger wirkendes Material schön gewesen.

Gemessen an seinem aktuellen Marktpreis bietet das Samsung Galaxy Note einen guten Kompromiss aus Ausstattung und Preis-/Leistungsverhältnis. Es spielt technisch in einer Liga mit dem Samsung Galaxy S2 oder HTC Sensation XE, auch wenn diese im Vergleich natürlich kleinere Displays bieten. Das Hauptargument, mit dem Samsung das Gerät auf dem Markt antreten lässt, ist sicherlich das 5,3 Zoll große Display. Hier kann es im direkten Vergleich wirklich überzeugen, keines der anderen Geräte bietet so eine feine Auflösung und Displayfläche.

Wer also auf der Suche nach einem Nischengerät zwischen Smartphone und Tablet ist, wird mit dem Samsung Galaxy Note definitiv seine Freude haben.