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Samsung Galaxy S11: So genial könnte ein ausziehbares Smartphone sein

Samsung Galaxy S10
Nach dem Galaxy S10 (Bild) könnte uns ein Galaxy S11 in komplett neuer Optik erwarten (© 2019 CURVED )
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Im Frühjahr 2020 erwartet uns voraussichtlich die große Enthüllung des Samsung Galaxy S11. Wir gehen aktuell davon aus, dass es seinem Vorgänger sehr ähnlich sehen wird. Oder wagt der Hersteller etwas ganz anderes? Ein Patent von Samsung zeigt ein sehr interessantes Gerät, das sogar praktischer als das Galaxy Fold wirkt.

Samsung denkt offenbar über ein Smartphone mit ausziehbarem Display nach. Ob das Galaxy S11 überraschenderweise dieses Design aufgreifen könnte, ist nicht bekannt. Zumindest LetsGoDigital sieht hierfür aber wohl eine Chance. Bei Bedarf sei es möglich, das im Patent beschriebene Handy in die Breite zu ziehen und so die Bildfläche um knapp 50 Prozent zu vergrößern. Ihr könnt euch eine Illustration hiervon im Tweet am Ende des Artikels ansehen.

Nichts für Serien und Filme

Für das ausziehbare Smartphone kommt offenbar ein flexibles Display zum Einsatz. Wie das Ganze aber genau funktioniert, beschreibt das Patent nicht. Denkbar wäre, dass der Bildschirm am rechten Ende aufgerollt ist und sich automatisch abwickelt, sobald er herausgezogen wird.

Zudem sehen wir auf den Skizzen, wie sich das Display um die Seiten wölbt. Und dieses Design spart sich Samsung in der Regel für Flaggschiffe wie der S- oder Note-Reihe auf. Ein Indiz dafür, dass der Hersteller mit dem Gedanken spielt, dem Galaxy S11 oder einem der Nachfolger einen ausziehbaren Bildschirm zu spendieren.

Ausgezogen könnte der Screen besser für das komfortable Lesen von Texten geeignet sein. Auch für Kartendienste wie Google Maps wäre so ein Display ein Vorteil. Wenig Freude dürftet ihr hingegen bei Filmen und Serien haben. Aufgrund des Bildformates sind große schwarze Balken in den Videos vorprogrammiert.

Mehr Sicherheit für den Bildschirm

Mit so einer Technologie wäre das Samsung Galaxy S11 dem Galaxy Fold in zwei Punkten überlegen. Zunächst einmal würde euch das Smartphone im eingefahrenen Zustand deutlich mehr Bildfläche als das faltbare Handy bieten. Außerdem wäre der gerade ungenutzte Teil des Screens sicher im Gehäuse verstaut und vor Kratzern geschützt.

Wir glauben, dass es noch eine Weile dauert, ehe beliebte Flaggschiff-Reihen auf flexible Displays setzen. Damit solche Smarrphones für die breite Masse besser geeignet sind, fehlt es noch an Schutz. Bislang gibt es noch kein flexibles Panzerglas – faltbare Geräte können also leichter zerkratzen als die meisten anderen Premium-Modelle. Schutzglas-Experte Corning arbeitet aber bereits an einem flexiblen Gorilla Glass, das nur schwer zu zerkratzen ist.

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