Samsung Galaxy S3 und das Pentile Display

Gut eine Woche ist es jetzt her, dass Samsung in London das neue Android-Flaggschiff Galaxy S3 vorgestellt hat. Und neben all der Begeisterung und dem Hype der um das neue Top-Modell der Koreaner gemacht wurde werden jetzt auch kritische Stimmen laut – natürlich, ein perfektes Gerät wird es wohl nie geben. Einer der größten Kritikpunkte des Samsung Galaxy S3 ist das Display.

Pentile Matrix statt RGB

Denn beim SGS3 kommt anders als wohl von den meisten erwartet ein Display zum Einsatz, das die Pentile Matrix Technologie nutzt. Denn nicht nur die Auflösung ist für eine gute Darstellung auf dem Bildschirm verantwortlich, sondern eben auch die Display-Technologie. Die Alternative zum Pentile Display, auf die wohl viele gehofft hatten, wäre ein RGB Display gewesen. Diese beiden Display-Arten unterscheiden sich in der Anordnung der Subpixel. Während bei einem RGB Display jeweils ein rotes, ein grünes und ein blaues Subpixel genutzt wird, kommen beim Pentile Display auf je ein rotes und ein blaues zwei grüne Subpixel.

Samsung begründet die Entscheidung mit der Lebensdauer der Displays: AMOLED Displays sind ohnehin schon weniger langlebig als LCD Displays. RGB Displays sind in der Regel kurzlebiger als Pentile Displays, und da man den Nutzern während der ganzen Zeitspanne, die er ein Smartphone benutzt, eine optimale Leistungsfähigkeit bieten möchte, ist die Entscheidung zu Gunsten des Displays mit Pentile Layout gefallen. Samsung-Sprecher Philip Berne erklärte jedoch auch gegenüber Mobile Burn, dass bei einer Auflösung und einer Pixeldichte, die so hoch ist wie beim Samsung Galaxy S3 der Unterschied zwischen einem Pentile Display und einem RGB Display dem menschlichen Auge nicht auffällt.

Mit dieser Aussage hat Berne vermutlich recht, die Unterschiede mögen unter dem Mikroskop erkennbar sein, für unser Auge sind sie wohl nicht wahrnehmbar. Samsung arbeitet jedoch nach eigenen Angaben auch daran, die Lebensdauer von AMOLED Displays mit RGB-Technik zu verbessern.