Samsung Galaxy S4 Google Edition kommt nicht nach Deutschland

Das ist überaus traurig, denn ein Blick in die einschlägigen Medien zeigt, dass allein die Idee eines Nicht-Nexus-Modells mit purem Android sowohl bei Journalisten und Bloggern als auch bei Nutzern für Begeisterung sorgte. Oftmals war schon gefordert worden, dass man als User die Wahl haben sollte, ob man die Nutzeroberfläche eines Herstellers nutzen möchte oder lieber Vanilla Android.

Samsung Galaxy S4 Google Edition ab Juni im US Play Store

Im US Play Store soll das Samsung Galaxy S4 in der Google Edition im Juni 2013 erhältlich sein, der Preis liegt bei 649,- Dollar – also genau der Preis, den auch das TouchWiz S4 hat. Ganz aufgeben sollte man die Hoffnung nicht, dass das SGS4 mit Stock Android irgendwann doch noch den Weg ins alte Europa findet, doch allzu groß sollte sie eben auch nicht sein.

Custom ROMs als Alternative

Zwar darf man davon ausgehen, dass die Entwickler Community auf Hochtouren daran arbeiten wird, alternative Android Versionen für das Samsung Galaxy S4 bereitzustellen und dass darunter dann auch eine Vanille Android-Firmware sein wird. Trotzdem ist es natürlich ärgerlich, wenn man als Nutzer diesen kleinen Umweg gehen muss, zumal man damit eben auch die Garantie riskiert – und bei einem so teuren Smartphone sollte man sich das dann doch gut überlegen.

Was macht das Samsung Galaxy S4 aus?

Natürlich liegt, wie der Kollege Jens Herforth von giga.de schreibt, auch das Argument nahe, dass ein Smartphone wie das Samsung Galaxy S4 eigentlich erst durch die Nature UI mit ihren ganz speziellen Features richtig interessant wird. Und so ganz unrecht hat er damit auch nicht, denn wie bei den Vorgänger-Modellen lebt auch das SGS4 von der Software mehr als von der Hardware.

Kein Octa-Core-Prozessor, kein Stock Android

Trotzdem fühlt man sich ein bisschen wie ein Zweite-Klasse-User. Und wenn man dann auch noch bedenkt, dass wir hierzulande uns ja schon mit der Galaxy S4-Version mit Snapdragon-Prozessor begnügen müssen, während man in den USA in den Genuss des Exynos 5210 Octa-Chips kommt, dann macht sich doch ein wenig Frust breit – auch wenn man im Alltagsgebrauch wohl kaum die Unterschiede merken dürfte, es geht ja auch ein Stück weit ums Prinzip.