Samsung Galaxy S5: Das sollen Prime, Mini & Zoom können

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Das Galaxy S5 erhält Verstärkung – Samsung arbeitet an weiteren Varianten
Das Galaxy S5 erhält Verstärkung – Samsung arbeitet an weiteren Varianten(© 2014 CURVED)

Beim Galaxy S5 verfolgt Samsung eine ähnliche Politik wie bei der vorigen Generation: Es werden mehrere Ableger des Flaggschiffs produziert, die ganz unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden sollen. Wir geben Euch einen kurzen Überblick darüber, welche Smartphones gerade in der Mache sind – und was sie den Gerüchten zufolge können werden.

Mit dem Samsung Galaxy S5 ist seit Anfang April ein starker Allrounder verfügbar, der uns auch im Test überzeugt hat. Die leistungsstarke Hardware wird allen Anforderungen des Alltags gerecht, hinzu kommt ein hochwertiges und scharfes Full-HD-Super-AMOLED-Display mit 5,1 Zoll Diagonale. Zu den Mankos zählen aber unter anderem der hohe Preis und das Plastik-Gewand – hier könnte Samsung mit seinen Varianten einspringen.

Flaggschiff in teuer: Galaxy S5 Prime

Auch wenn das Galaxy S5 bereits vergleichsweise teuer ist – offenbar geht es auch noch hochwertiger und hochpreisiger. Angeblich arbeitet Samsung an einem Premium-Modell, das bislang als Galaxy S5 Prime gehandelt wird. Unter anderem könnte es ein ganz anderes Display bieten: Es soll mit QHD-Auflösung aufwarten, die mehr Schärfe verspricht als beim eigentlichen Flaggschiff. Hinzu kommt, dass der Bildschirm mit 5,2 Zoll etwas größer wäre. Im Gespräch ist zudem ein anderer Prozessor, nämlich der Exynos 5430. Der würde acht Kerne statt vier besitzen, die mit 2,1 GHz getaktet sein könnten. Das verspricht mehr Pixel und mehr Performance, offen bleibt aber: zu welchem Preis?

Fraglich ist zudem, ob Samsung auch etwas an der Optik ändern wird. HTC macht es beim One M8 vor, dessen Metallgehäuse dem Smartphone einen eleganteren Charakter verleiht. Vielleicht entscheiden sich auch die Koreaner zu einem ähnlichen Schritt. Immerhin: Bereits im Juni könnte das Permium-Smartphone erscheinen.

Kamera im Fokus: Galaxy K Zoom

Samsung oder Digicam? Das Samsung Galaxy K Zoom will beides sein(© 2014 Samsung)

Beim Galaxy S4 Zoom war die Verwandtschaft zum Flaggschiff schon am Namen erkennbar – das hat Samsung mit dem neuen Ableger geändert. In der aktuellen Generation heißt der Smartphone-Digicam-Hybrid Galaxy K Zoom und wird somit stärker als eigenständiges Modell positioniert. Im Mittelpunkt steht die Rückkamera mit einer Auflösung von 20,7 MP – beim Galaxy S5 sind es 16 Megapixel. Eine Besonderheit ist zudem der optische Zoom, der eine 10-fache Vergrößerung erlaubt. Sowohl beim Prozessor als auch beim Display hinkt das Galaxy K Zoom etwas hinter dem S5-Flaggschiff zurück: Statt vier Kerne mit 2,5 GHz sind es nun vier Kerne mit 1,3 GHz und zwei Kerne mit 1,7 GHz, die wahrscheinlich im Benchmark-Test schlechter abschneiden werden. Beim Display sind es nur noch 4,8 Zoll mit 1280 x 720 Pixeln, was nicht nicht an die Full-HD-Auflösung des Galaxy S5 heranreicht.

Samsung hat das Galaxy K Zoom bereits vorgestellt und mittlerweile auch weitere Details zum Release verraten. Der Kamera-Smartphone-Hybrid soll demzufolge ab Mitte Mai verfügbar sein, der Preis liegt bei 519 Euro (UVP).

Klein, aber trotzdem oho: Galaxy S5 mini

Wem das Galaxy S5 zu groß und zu teuer ist, der könnte sich mit dem Galaxy S5 mini wohlfühlen. Denn: Auch in dieser Generation dürfte das Modell als Kompaktgerät konzipiert sein, das den Gerüchte zufolge mit einer Bildschrimdiagonale von 4,5 Zoll aufwartet – somit passt es besser in die Hosentasche als die übrigen Varianten. Allerdings müsst Ihr aller Wahrscheinlichkeit nach Abstriche bei der Hardware hinnehmen, unter anderem sinkt die Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten auf 1280 x 720 Pixel wie beim Galaxy K Zoom

Bei der übrigen Ausstattung des Galaxy S5 mini könnte Samsung einen Qualcomm Snapdragon 400 als Taktgeber zum Einsatz bringen, der vier Prozessorkerne besitzt und von einem 1,5 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt wird – beim Flaggschiff sind es 2 GB. Wie schon beim 5,1 Zoll großen Galaxy S5 soll auch die Hülle der Mini-Version das Innenleben vor Wasser und Staub schützen. Wie günstig das Smartphone letztlich wird und wann es erscheint, ist noch unklar. Zum Vergleich: Das Galaxy S4 hatte zum Release eine UPV von 749 Euro (16 GB), beim kleinen Bruder waren es 417 Euro.

Auch die Namensgebung des Smartphones ist noch unklar – ganz in der Tradition zum Vorgänger wäre die Bezeichnung Galaxy S5 mini naheliegend. Offenbar will Samsung aber doch einen anderen Weg einschlagen: Auf einem geleakten Foto ist zu sehen, dass das Modell den Namen Galaxy S5 Dx tragen könnte.

Mit unmodifiziertem Android: Galaxy S5 als Google Play Edition

So soll das Galaxy S5 als Google Play Edition aussehen(© 2014 Samsung/Google Play Store)

Wie beim Galaxy S4 schlägt Samsung auch bei der aktuellen Generationen einen weiteren Weg ein:  Mit dem Galaxy S5 Google Play Edition wird es eine Smartphone-Variante geben, die eine unmodifizierte Version von Android erhält. Somit können Besitzer des Geräts künftig schneller Updates für das Betriebssystem erhalten, da die Aktualisierung nicht an die Samsung-Benutzeroberfläche TouchWiz angepasst werden muss. Wie das Smartphone aussehen könnte, hat der Google Play Store am Donnerstag aus Versehen – oder bewusst? – gezeigt.

Kommt der Outdoor-Ableger wieder? Samsung Galaxy S5 Active

In jüngster Zeit machen einige Gerüchte die Runde, demach Samsung seine Outdoor-Variantes des Flaggschiffs auch für die S5-Generation wiederbeleben werde. Es ist jedoch noch vollkommen unklar, an welche Zielgruppe sich das Smartphone richten wird. Denn das Galaxy S5 ist bereits nach dem Standard IP67 zertifiziert und das Innenleben somit vor Staub und Wasser geschützt. Für das Galaxy S4 hatte ein solcher Ableger schon noch Sinn gemacht, auch wenn sich das Modell letztlich eher schlecht verkauft hatte. Nun stellt sich die Frage: Wird bei dem Galaxy S5 Active die IP-Zertifizierung noch weiter nach oben gesetzt, oder wird das Smartphone einen stärkeren Gesundheits- und Fitnessbezug haben?

Mittlerweile sind auch erste Benchmark-Ergebnisse aufgetaucht, die Aufschluss über die Hardware geben. Demnach werde das Galaxy S5 Active mit der vom Flaggschiff bekannten Ausstattung erscheinen – dazu zählen ein Snapdragon-Prozessor mit 2,5 GHz, 2 GB RAM, 16 GB Flash-Drive und Android 4.4.2 als vorinstalliertes Betriebssystem. Dementsprechend muss sich zeigen, in welche Nische das Smartphone drängen will und wie es sich vom Samsung Galaxy S5 abgrenzen will.


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