Samsung Galaxy S5: kein Augenscanner, keine große Show

Schaut uns das Galaxy S5 nun doch nicht in die Augen?
Schaut uns das Galaxy S5 nun doch nicht in die Augen?(© 2014 CC: Flickr/k1mm3)

Offenbar könnte das Samsung Galaxy S5 weniger innovativ und spektakulär werden als bislang angenommen, davon geht zumindest die New York Times in einem Bericht aus. Bei dem Nachfolger des Galaxy S4 sei das hoch gehandelte mehr-als-Full-HD-Display ebenso wenig geplant wie der spekulierte Iris-Scanner, heißt es dort am Mittwoch. Samsung wolle sich vielmehr auf bodenständige Neuerungen konzentrieren: einen besserer Prozessor, eine bessere Kamera und ein überarbeitetes Design.

Vorstellung auf der MWC 2014 geplant

Ohne spektakuläre Neuerungen werde auch der erste öffentliche Auftritt des Samsung Galaxy S5 zurückhaltender ausfallen, berichtet die Times weiter. Das liegt durchaus nahe, verzichtet der südkoreanische Hersteller diesmal offenkundig auf ein eigenes Event zu seinem neuen Flaggschiff und präsentiert das Gerät „nur“ am 24. Februar im Rahmen des MWC 2014 – das zumindest darf nach der Ankündigung des Unpacked-Events für die Mobil-Messe vermutet werden.

Samsung meint es ernst mit dem Galaxy S5

Nachdem die letztjährige, fast schon Broadway-artige Show rund um das Galaxy S4 gleichermaßen Aufsehen wie Kritik auf sich gezogen hat, tut Samsung womöglich sogar gut daran, diesmal mehr Understatement an den Tag zu legen. Das passt auch zur angeblichen Neupositionierung des Galaxy S5: Laut New York Time will Samsung mit seinem Premium-Smartphone auch durch eine seriösere Tonalität verstärkt Kunden aus dem Business-Bereich ansprechen. Hierfür soll das Gerät auch eine neue Version der hauseigenen Sicherheits-Software Knox mitbringen.


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