Samsung Health soll bald keine Drittanbieter-Apps mehr unterstützen

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Besitzer der Gear S3 müssen die Wahl ihrer Tracking-App möglicherweise überdenken
Besitzer der Gear S3 müssen die Wahl ihrer Tracking-App möglicherweise überdenken(© 2016 CURVED)

Nutzer von Samsung Health (ehemals S Health) müssen sich auf beträchtliche Einschränkungen einstellen. Die Gesundheits- und Fitness-App wird in Zukunft nahezu keine Daten von Drittanbieter-Apps mehr berücksichtigen. Offenbar informiert Samsung seine Kunden bereits via E-Mail über die geplante Änderung.

In Kraft treten soll die Streichung von "Verbundene Dienste" ("Connected Services") bereits am 1. September 2018, berichtet SamMobile. Durch das Feature hat Samsung Health vor zwei Jahren an Flexibilität gewonnen. Denn die Funktion erlaubt es euch, den Datenbestand mit Anwendungen wie Google Fit oder den Apps von Fitbit und Garmin zu synchronisieren.

Große Einschränkung für Nutzer

In Zukunft fließen von diesen Apps erhobene Daten anscheinend nicht mehr in Samsung Health ein. Einzig Strava werde weiterhin unterstützt. Die Änderung soll mit dem Update auf Samsung Health 6.0 ausrollen. Außerdem soll die Aktualisierung noch weitere Features entfernen: den "UV Tracker" und den "Temperatur- und Luftfeuchtigkeitstracker".

Der Wegfall von "Verbundene Dienste" wird vor allem Besitzer von Wearables wie der Samsung Gear S3 oder der bald erscheinenden Galaxy Watch betreffen. Denn diese Nutzer sind bei der Wahl einer Tracking-App nun stark eingeschränkt – oder müssen sich damit arrangieren, dass Samsung Health die erhobenen Daten nicht berücksichtigt.

Immerhin besteht anscheinend die Möglichkeit, ein Backup von den Daten anzulegen, die durch die wegfallenden Features verloren gehen. Warum Samsung die Funktionen streicht, ist unklar. Wahrscheinlich will das Unternehmen die Nutzer so stärker an die eigenen Angebote binden.


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