Samsung Kiran: Neuigkeiten vom Billig-Phone mit Tizen

Das Samsung Tizen-Smartphone könnte unter dem Namen "Kiran" auf den indischen Markt kommen
Das Samsung Tizen-Smartphone könnte unter dem Namen "Kiran" auf den indischen Markt kommen(© 2014 Samsung)

Samsungs geplantes Low-End-Smartphone mit dem hauseigenen Tizen-Betriebssystem offenbart seinen Codenamen – "Kiran" – sowie erste technische Spezifikationen, die eindeutig auf ein Einsteigergerät schließen lassen. Zudem hat SamMobile einige Details zur Tizen-Software in Erfahrung bringen können.

Nach den vergangenen Gerüchten über das erste Tizen-Smartphone von Samsung gibt es nun erste handfeste Informationen über das Gerät. Demnach wird es intern mit dem Codenamen "Kiran" bezeichnet, wobei noch nicht sicher sei, ob das Smartphone auch unter diesem Namen auf den Markt kommen soll. Laut SamMobile verfügt das Kiran über ein TFT-Display mit WVGA-Auflösung von 800 x 480 Pixeln sowie einen Dual-Core Spreadtrum SC7727S Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz. Dazu gesellen sich 512 MB RAM. In Sachen Kamera sorgt das Kiran nicht gerade für Begeisterungsstürme, befindet sich auf der Rückseite doch eine Kamera mit lediglich 3,2-Megapixeln und auf der Vorderseite eine mit 0,3-Megapixeln.

Samsung Kiran: Billiges Tizen-Smartphone für Indien

Weiterhin besitzt das Samsung Kiran einen microUSB-2.0-Anschluss, Dual-SIM-Unterstützung, ein UKW-Radio sowie einen Beschleunigungsmesser. Geleakte Bilder der Tizen-Benutzeroberfläche gewähren bereits einen Vorgeschmack auf das Gesamtpaket: Der Private Mode und der Ultra Power Saving-Mode sind beispielsweise auch mit von der Partie und wurden kurzerhand aus Android übernommen. Mit Facebook und Twitter sind zwei soziale Netzwerke vorinstalliert, diverse Google-Dienste ergänzen Samsungs Angebot für das Kiran.

Über Samsungs Vermarktungsstrategie für das Tizen-Smartphone ist bisher wenig bekannt. Zunächst soll es lediglich in Indien erhältlich sein. Ob es auch den Weg nach Europa finden wird, bleibt weiterhin unklar.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy S9: Display soll bis zu 90 Prozent der Vorder­seite einneh­men
Guido Karsten13
Naja !6Beim Galaxy S8 liegt die "Screen-to-Body-Ratio" bereits bei knapp über 83 Prozent
Beim Galaxy S9 soll das Display einen noch größeren Teil der Vorderseite bedecken als beim Vorgänger. Fällt der Rand unten dann weg?
Libra­tone Q Adapt On-Ear made for Google im Test
Marco Engelien
Dynamisches Duo: der Libratone Q Adapt On-Ear und das Pixel
Der Libratone Q Adapt On-Ear gehört zu den ersten Geräten, die das Label "made for Google" tragen. Was das bedeutet, erklären wir im Test.
Face­book bedient sich mal wieder bei Snap­chat
Francis Lido
Der Facebook Messenger könnte bald ein aus Snapchat bekanntes Feature erhalten
Der Facebook Messenger will wie Snapchat sein: Es wird ein Feature getestet, das Nutzer für den Austausch von Mitteilungen mit einem "Streak" belohnt.