Samsung könnte künftig Irisscanner in Mittelklasse-Smartphones integrieren

Peinlich !35
Momentan gibt es den Irisscanner bei Samsung nur für das Galaxy Note 7
Momentan gibt es den Irisscanner bei Samsung nur für das Galaxy Note 7(© 2016 SAMSUNG)

Gerade erst hat Samsung mit dem Galaxy Note 7 das erste Smartphone mit Irisscanner vorgestellt. Der Präsident der Mobile-Abteilung, DJ Koh, blickt allerdings schon jetzt in die Zukunft und hofft darauf, dass dieses Feature auch Einzug in die Mittelklasse hält. Bis es so weit ist, wird aber noch etwas Zeit ins Land ziehen.

Während die Konkurrenz noch ausschließlich auf Fingerabdrucksensoren setzt, hat Samsung mit dem im Galaxy Note 7 zusätzlich verbauten Irisscanner einen ganz anderen Weg im Auge. "Wir haben über drei Jahre in die Entwicklung der Irisscanner-Technologie investiert", sagte Koh laut ZDNet. "In der Theorie ist das Scannen der Iris von allen biometrischen Sicherheitssystemen am zuverlässigsten." Deshalb sollen langfristig immer mehr Geräte des Unternehmens diese Technologie unterstützen – die durch entsprechend weiterentwickelte Software unterstützt werde.

Den Preis im Blick behalten

Momentan sei die Irisscanner-Technik aber einfach noch zu teuer, um in preisgünstigeren Mittelklasse-Smartphones der Galaxy-Reihe verbaut zu werden. Dafür müsste also zuerst der Herstellungspreis sinken. Zusätzlich soll Samsung mit der Entwicklung der Irisscanner viele Kosten verursacht haben. Bis diese Gelder wieder reingekommen sind, müsste mindestens ein Jahr mit starken Geräteverkäufen kommen.

Durch den im Galaxy Note 7 verbauten Irisscanner  könnt Ihr – ähnlich wie mit einem Fingerabdrucksensor – Euer Smartphone innerhalb eines Wimpernschlags entsperren lassen. Samsung plant, dieses Feature in Zukunft auch für Dritthersteller zugängig zu machen. Bisher gibt es so gut wie gar keine Apps, die den Irisscanner unterstützen. Sollte sich die Technik erfolgreich bei Banking-Applikationen und weiteren Drittanbieter-Apps durchsetzen, könnte auch eine Implementierung in zukünftige Mittelklassen greifbarer werden.


Weitere Artikel zum Thema
Moto G5S kommt offen­bar mit Android 7.1.1
So soll das Moto G5S Plus aussehen
Das Moto G5S Plus mit aktuellem Betriebssystem: Lenovos Mittelklasse-Smartphone soll auf zwei geleakten Bildern zu sehen sein, die neue Infos liefern.
So hat sich Micro­soft das Lumia 950 ursprüng­lich vorge­stellt
3
Für das Lumia 950 waren offenbar einige nie eingebaute Features geplant
Ein Windows-Phone mit Surface Pen bedienen: Ein Video zeigt nun, was Microsoft angeblich ursprünglich für das Lumia 950 geplant hat.
LG V30 könnte ausfahr­ba­res zwei­tes Display erhal­ten
2
Weg damit !16LG soll das V30 als "Project Joan" bezeichnen
Smartphone mit Slider-System: Das LG V30 könnte einen zweiten Bildschirm erhalten, der deutlich größer als beim Vorgänger ausfällt.